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Articles tagged with: Sozialsystem

Verfasst von: admin am Juli 13, 2011 Kein Kommentar

13.07.11

Einst waren sie das Herzstück der Wirtschaft, man schenkte ihnen für eine Weile heuchlerische Anerkennung, um sie indes schleichend auszubeuten. Voller Überzeugung bauten sie durch ihre Leistungsbereitschaft über Jahrzehnte hinweg jenes Sozialsystem auf, welches heute durch einen unkontrollierten Finanzmarkt zerstört wird. Die Rede ist von Menschen, die jeden Tag in Fabriken stehen, in Werkstätten, Bäckereien oder diversen anderen Unternehmen – einfache Arbeiter, welche Großes vollbringen.

 

Verfasst von: admin am Mai 14, 2011 Kein Kommentar

14.05.11

Immer weiter so, meine Damen und Herren Politiker, es darf gehetzt werden auf diejenigen, die ohnehin keine Lobby haben und sich daher nicht wehren können: die Hartz-IV-Empfänger! Nachdem die vermeintlich Großen der Politik-Prominenz, wie Wolfgang Clement, Franz Müntefering, Roland Koch, Wolfgang Schäuble, Thilo Sarrazin und Guido Westerwelle kein Blatt vor den Mund nahmen und fleißig uns allen verdeutlicht haben, wie simpel und vor allem ekelerregend hetzerisch doch diffamiert werden kann gegen die Klientel der Arbeitslosen, die kaum oder gar keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben, hat längst die zweite Generation der Verunglimpfer ihr Terrain gewittert, sich unrühmlich einzureihen.

Verfasst von: admin am Mai 6, 2011 Kein Kommentar

08.05.11

Antworten von Frau Sandra Schmitt auf unsere Umfrage vom 06.04.11


1.   Sind Sie mit der derzeitigen, politischen Lage zufrieden oder unzufrieden?

Unzufrieden, denn diese Politik arbeitet immer nur den wirklich Wohlhabenden in die Hände, auf die Unteren wird draufgetreten, und der Mittelstand wird täglich kleiner, das Volk wird in unserem Land immer mehr missachtet.

 

2.   Glauben Sie, dass eine neue Partei etwas verändern kann?

Nein, denn neue Parteien erhalten keinerlei Chancen, da wir in einem Land leben, in dem die Massenmedien darüber bestimmen, welche Aussagen und Meinungen an die Öffentlichkeit kommen und welche nicht.

Verfasst von: admin am Oktober 24, 2010 Kein Kommentar

24.10.10

Wenn man im Leben an einem Punkt angelangt ist, an welchem man wirtschaftlich alles verloren hat, ist es fast unmöglich, auf normalem Wege wieder Fuß zu fassen und sich eine halbwegs normale Existenz aufzubauen. Oft arbeitet man Tag und Nacht für seine Ideen, gibt  und versucht alles, doch man erreicht die Menschen gerade bei humangesellschaftlicher Tätigkeit kaum noch. Viele schimpfen über Banker und Manager, lassen es aber dennoch zu und unterstützen es sogar indirekt durch ihr Verhalten, dass diese Berufsgruppen immer mehr Gewinne erzielen und die kleinen, kreativen oder handwerklichen Berufswege aussterben. Man geht lieber in die Großwerkstaat oder kauft sich das Bundblättchen, denn im Verhältnis zur kleinen Werkstaat oder dem kleinen Schriftsteller, ist es meist günstiger. Blickt man jedoch einmal hinter die Fassade, so zahlen die Menschen im Grunde einen viel höheren Preis, nämlich den ihrer eigenen Existenz: In dem Moment, wo sie den kleinen Unternehmen ihrer Mitmenschen nicht vertrauen, humangesellschaftliche Aktivitäten nicht zu schätzen wissen, zerstören sie eigenhändig das soziale Netz, welches auch sie eines Tages auffangen könnte, denn es kann jeden Treffen.

Verfasst von: admin am Oktober 15, 2010 Kein Kommentar

15.10.10

Nachdenklich macht mich die politische Landschaft, die globale und somit auch die unseres Landes. Wer genau hinschaut und somit nicht wegschaut, wird überall Zerfall sehen. Das erinnert mich an die intervallartigen Besuche im freundschaftlichen Nachbarland Frankreich. 1971, 1973 und 1980 war  es schon so, diese sichtbare Armut, nur die Franzosen gingen locker damit um, d.h. 1980 gab es zumindest auffällig gut gelungen einen Sanierungsboom in der idyllischen Fachwerkstadt Troyes. Als wir 22 Jahre später dort einen Zwischenstop einlegten auf der spannendlangen Fahrt nach Portugal, war es schon wieder Alltag, der Zerfall. Es war erneut alles am Bröckeln, wohl kein Geld mehr da, um Altes zu erhalten?

Verfasst von: admin am Oktober 13, 2010 Kein Kommentar

13.10.10

In diesem Jahr mussten Bürger, welche sich in einer sozialen Notlage befinden, so manch diskriminierende, ja sogar menschenverachtende Parole von unseren neoliberalen Politikern über sich ergehen lassen. Wo einst Guido Westerwelle von „Spätrömischer Dekadenz“ sprach, setzte sich jetzt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer in Szene und forderte eine härtere Gangart in der Sozialpolitik.   Zwischenzeitlich wurde das Hauptgericht „Sozialsystem nicht mit uns“ noch mit den Thesen Thilo Sarrazins gepfeffert,  und mit den Forderungen des Bundesgesundheitsministers Philip Rösler, nach einem Vorkassenmodell für gesetzlich Krankenversicherte, garniert. Schließlich muss es den Damen und Herren der neoliberalen „Wunschwelt“ ja auch schmecken.


Verfasst von: admin am Oktober 2, 2010 Kein Kommentar

02.10.10

Dass die FDP nicht human-sozial eingestellt ist, daraus macht die Partei selber kein Geheimnis. Grundsätzlich soll jede Partei auch ihre Meinung vertreten, doch wer im Bundestag sitzt, hat primär seine Kraft zum Wohle des Volkes einzusetzen. Gesundheitsminister Philipp Rösler scheint davon nicht viel zu halten, denn auch bei einem solidarischen, gesetzlichen Krankenversicherungssystem möchte er ein 3-Klassen-Gesundheitssystem durchsetzen, welches sich nur nach einem Grundsatz richtet: Bist du arm, so musst du eher sterben.


Verfasst von: admin am September 24, 2010 Kein Kommentar

24.09.10

Viele Menschen hoffen, dass sich in der Politik etwas bewegt, dass man das Sozialsystem, welches durch die Leistung des Volkes aufgebaut wurde, pflegt und stärkt. Gegenteiliges ist aber seit Jahren der Fall, und so sehen wir zur Zeit hilflos zu, wie die soziale Sicherheit ineinander fällt, die Bürger sich erarbeitet haben. Hier stellt sich aber die Frage: Sind wir tatsächlich hilflos? Wenn wir darauf warten, dass die Politik voll und ganz ihrer Pflicht nachkommt und unsere Forderungen erfüllt, sicherlich. Mal ehrlich, viele Menschen schenken der Situation ihrer Mitmenschen auch keine Aufmerksamkeit, und wenn man es so vorlebt, werden Politiker sich auch nicht weiter bemühen. In meinem Artikel, Unabhängigkeit durch Gemeinschaft, habe ich anhand eines Beispiels bereits aufgezeigt, wie eine wirtschaftliche Unabhängigkeit für alle Bürger aufgebaut werden kann. Die Basis hierfür ist die ehrliche und aufrechte Gemeinschaft, ein Miteinander wie es aktuell leider nicht gelebt wird.

Verfasst von: admin am September 20, 2010 Kein Kommentar

20.09.10

Entwurf von Ursula von der Leyen fragwürdig?

Mit so einigen strategischen Zügen ist ja in der Politik bekanntlich immer zu rechnen. Gerade wenn es um unseren Sozialstaat geht und dem damit verbundenen Thema Hartz IV, sind der Kreativität scheinbar keine Grenzen gesetzt: Alles kann vorgebracht werden, alles wird diskutiert, „Beruhigungspillen“ munter verteilt, und am Ende bleibt doch alles wieder wie es war oder verschlimmert sich sogar noch ein wenig. Sozialministerin Ursula von der Leyen  kam nun auf die Idee, in einem Entwurf zur Neuregelung von Hartz IV, das Internet und die Praxisgebühren bei den Berechnungen der Hartz IV-Regelsätze zu berücksichtigen.

Verfasst von: admin am August 30, 2010 Kein Kommentar

30.08.10

Einst war der römische Kaiser Vespasian (69-79 n.Chr.) bei seinen Untertanen auf Kritik gestoßen, als er sogar Steuern auf Bedürfnisanstalten erhob. Den Einwand, das Geld aus dieser „Urinsteuer“ stinke, ließ er nicht gelten – „non olet“, es riecht nicht, war sein Fazit.


Geld stinkt nicht, das mag auf einen frisch gedruckten Geldschein zutreffen, auch auf einen zerknitterten oder Münzgeld, aber eigentlich will dieses Sprichwort nur aussagen, dass Geld selbst nichts Anrüchiges darstellt, egal woher es kommt. Tatsächlich? Ist das so?


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