01.12.10
Die soziale Kälte wird zunehmends unerträglicher im Land. Damit ist nicht der kalte, politische Wind gemeint, sondern der menschliche Umgang untereinander. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird die Schwäche des anderen genutzt, um sich selber zu profilieren. Wer zu seinem Weg steht und eine andere Sichtweise als die Masse vertritt, lebt nicht selten ein intensives Leben, welches von Gefühlen und tiefsinnigen Gedanken geprägt ist. Immer wieder wird solchen Menschen, die sich im Spiegel noch erkennen, in Form von scheinbarer Kritik so einiges vorgeworfen; „man sei nicht kritikfähig“, man würde mit „Meinungsfreiheit nicht umgehen können“ und sollte doch auf den Boden der Realität kommen, nur weil man neue Ideen einbringt.










