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Articles tagged with: sozial

Verfasst von: admin am November 23, 2011 Kein Kommentar

23.11.11

Und weiterhin lesen wir die geschönten Überschriften in den Medien über eine sinkende Arbeitslosigkeit in Deutschland, es sei uns noch nie so gut gegangen wie heutzutage. Na, prima, dann hat ja die Politik alles richtig gemacht, wird der unkritische Beobachter sich selbst beruhigend einreden und sich nur noch wundern, wenn ein paar  ewig Gestrige meinen, daß da etwas nicht stimmen mag. Oder könnten am Ende die Ermahnungen, doch mal genauer hinzuschauen, die Sinne wieder schärfen?

 

Verfasst von: admin am November 18, 2011 Ein Kommentar

18.11.11

Auf dem Land mag der ein oder andere noch mit ein wenig Glück eine günstige Wohnung ergattern, zumal auch die Anonymität dort wesentlich weniger vorherrscht als in Städten. Dennoch steigen auch dort zunehmend die Mietpreise und erst recht in Ballungsgebieten. Zeitarbeit und vor allem der Niedriglohn führen immer mehr in die Verarmung, wobei der Rückzug des sozialen Wohnungsbestandes entscheidend mitwirkt. Für das nächste Jahr werden mal wieder die Mittel für die Städtebauförderung vom Bund gekürzt, das Ende des sogenannten Programms “Soziale Stadt” führt dazu, daß die Länder und Kommunen ihre eigenen Wohnungsbaubestände an private Investoren verkaufen. Und diese denken und handeln eben nicht sozial, sondern wollen ihre Gewinne einfahren. Das Karussell der Wohnungsnot dreht sich schneller.

Verfasst von: admin am Oktober 28, 2011 4 Kommentare

28.10.11

Die Fälle von rechtswidrigen Verhaltensweisen seitens von ARGE-Mitarbeitern den Kunden gegenüber haben inzwischen im Jahr „Sieben“ der Hartz-IV-Reglementierung erheblich zugenommen, wobei diese Formulierung noch als  „nett“ zu bezeichnen ist. Oftmals herrscht neben unqualifizierter Willkür seitens der Sachbearbeiter, auch Fallmanager genannt, obendrein das Recht des Stärkeren, in diesen Fällen von den Jobcentern ausgehend. Gedanken an den deutschen Film „Die Welle“ sind keine seltene Assoziation, die sich dabei ihren Weg bahnt, selbst bei kurzer Betrachtung der unfassbaren Zustände. Während gleichzeitig auch die besonnene, behutsame Vorgehensweise mancher Mitarbeiter in dieser neuen Behörde schon gewürdigt werden muß, zumindest unter denjenigen, die noch ein Restmaß an Menschlichkeit sich bewahrt haben, meist noch nicht lange ihren Posten ausüben, fallen genau diejenigen eklatant auf, die so gar keine Skrupel mehr haben, sich an den Betroffenen zu „vergehen“, um es mal deutlich zu formulieren.

Verfasst von: admin am Oktober 23, 2011 Ein Kommentar

23.10.11

Die Bevölkerung in Deutschland hat jahrzehntelang hart gearbeitet, um zur Entwicklung des realen Wirtschaftssektors beizutragen. Jeder Bürger zahlte brav seine Steuern, Sozialversicherungsabgaben; manch einer schloss sogar private Zusatzversicherungen ab. So entstand das „trügerische“ Bild einer gesunden, sozialorientierten Industrienation. Doch Finanzeliten hatten ganz offensichtlich andere Pläne, fördern bis dato Zeitarbeits- und Dumpinglohnsysteme. Anstatt langfristig ökonomisch zu denken, setzen sie auf den schnellen, zerstörerischen Beutezug: Profit um jeden Preis, ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Verfasst von: admin am September 13, 2011 Kein Kommentar

13.09.11

Unser föderaler Staat gestaltet sich ganz besonders kompliziert, weil eben die unterschiedlichen Ländergesetze weder einheitlich uns beglücken, noch gar dadurch eine Chancengleichheit bei bestimmten Gebieten entstehen kann. Das Gegenteil trifft wohl eher zu, was nicht nur die fragwürdigen Pisastudien uns aufgezeigt haben. Denken wir an die generellen Möglichkeiten, sich hierzulande zu bilden, schaut es wohl eher nicht so gut aus. Das erklärte Ziel, allen Menschen dahingehend gerecht zu werden, daß wir von einem Bildungssystem für alle sprechen dürfen, wird eigentlich keineswegs real erreicht.

 

Mit der Aufhebung des Verbotes von Studiengebühren zeigten sich wahre Gesichter

Verfasst von: admin am Mai 26, 2011 Kein Kommentar

26.05.11

Lange Zeit war es ruhig in Europa, kaum ein Volk reagierte auf desolate, politische Zustände, außer den Franzosen rief kaum jemand zum Protest auf. So auch in Deutschland, wo zwar Verdi und andere gewerkschaftsähnliche Verbände immer mal wieder Demonstrationen organisierten, Bürger grundsätzlich aber nicht dazu in der Lage waren, bzw. sind, freie, soziale Proteste untereinander zu organisieren. Daran kann man erkennen, wie normkonform das deutsche Volk lebt, unbewusst eine Instrumentalisierungsbasis schafft.

 

Verfasst von: admin am Mai 11, 2011 Kein Kommentar

11.05.11

Ein Wort vorab zu diesem Artikel an Sie liebe Leserinnen und Leser: Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Artikel schreiben. Ich wollte Ihnen ein bisschen aus der Geschichte schreiben, etwas über die Entwicklung und Zusammenhänge, aber im Angesicht der sozialen Lage in unserem Land kamen nur folgende Gedanken zusammen, die ich heute mit Ihnen teilen möchte.

 

Verfasst von: admin am Mai 10, 2011 Kein Kommentar

10.05.11

Antworten von Dennis Juhnke auf unsere 2. Umfrage!


1. Worin sehen Sie Ihre Möglichkeiten, ein Stück weit Ihr Umfeld zu verändern?

Sich selbst und andere informieren, bis dass es lästig wird. Gegen Unrecht klagen und Widersprüche einlegen, bis dass die Gerichte endlich das Unrecht abschaffen.

 

2. Wann haben Sie das letzte mal einen Theaterbesuch unternommen, und falls   nicht, was hindert Sie daran?

Theater? Was ist das? Das letzte Mal war ich vor 17 Jahren im Theater. Seither fehlte entweder die Zeit (Erwerbsarbeit) oder das Geld (Hartz IV).

Verfasst von: admin am April 18, 2011 Kein Kommentar

18.04.11

Antworten von Frau Gräfnitz auf unsere Umfrage vom 06.04.11

 

1. Sind Sie mit der derzeitigen, politischen Lage zufrieden oder unzufrieden?

Sehr unzufrieden, im Grunde ist es egal, wen ich wählen würde, da alle im selben Boot sitzen und nur nach ihrem eigenen Karriereego bemüht sind. Der Bürger zählt nur als Nummer, der Geld in die leeren Kassen bringt.


2.   Glauben Sie, dass eine neue Partei etwas verändern kann?

Ehrlich? Nein! Keine Partei wird das System brechen können, nur wir Bürger selbst, in dem wir die derzeitigen Machtstrukturen komplett absetzen und neue Strukturen aufbauen würden! Wichtig wäre es, herauszufinden, welches System am Besten und Menschlichsten ist.

Verfasst von: admin am März 30, 2011 Ein Kommentar

30.03.11

Irgendwann einmal vor vielen, vielen Jahren, wurde das Geld erfunden. Erfunden wurde es, um das Eintauschen von Gebrauchsgegenständen und Nahrungsmittel zu vereinfachen. So musste man keine Eier mehr gegen Tomaten tauschen, sondern hatte Münzen in der Tasche, die eben den Wert dessen, was man zum Leben benötigte, ausmachen sollte. Im Grunde genommen eine gute „Erfindung“.

 

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