05.04.11
Mit ehrlicher, zwischenmenschlicher Arbeit der realen Wirtschaft lässt sich laut mancher Weggefährten kein schnelles Geld verdienen. Anlagekonzepte, Versicherungen, Großhandelsmodelle für jeden Bürger – sie versprechen große Kapitalgewinne ohne Arbeit. Warum also schwer arbeiten? An einem langfristigen, nachhaltigen Strukturaufbau zeigt in dieser hektischen Welt derweilen kaum noch jemand Interesse, gib es doch schließlich diverse andere Wege, Vermögen aufzubauen, zumindest wenn man Bankenwerbungen Glauben schenkt. Kapitalaufbau durch Scheinkapital, bzw. Verschuldung gelten als Trend, angeboten wie neueste Modemarken. Dass Gelder erarbeitet werden müssen, um mit ihnen zu „pokern“ und jedes Anlagemodell abhängig ist von realer Wirtschaftsleistung, darüber vermag im Kreis gewisser „Karrierereiter“ gar niemand nachzudenken. Warum auch? Solange Spiele mit Leerverkäufen, theoretischen Werten funktionieren, greifen „Globalplayer“ weiterhin nach Illusionen. Warum Illusionen? Nun, je mehr leistungsfreies, kreditiertes Kapital entsteht, desto drastischer der Wertverlust des Geldes. Was nützen Milliarden ohne eine funktionierende, reale Wirtschaft? Wie wertvoll ist Geld, wenn lediglich leere Vorstellungen damit verknüpft? Ganzen Artikel lesen