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Articles tagged with: menschen

Verfasst von: admin am Februar 2, 2012 Ein Kommentar

02.02.12

Wo stehen sie nicht überall, die Burgen und Schlösser, verstreut übers ganze Land warten sie nur darauf, von Besucherströmen durchlaufen zu werden, damit sie nicht gänzlich anheim fallen, bezahlt durch Subventionen und Eintrittsgeldern fristen sie ihre Daseinsberechtigung im ewigen Kampf untereinander, wer den meisten, höheren Anspruch hat, erhalten zu bleiben für eine Nachwelt, die bis heute nicht aus ihrem wohl ewiglich noch andauernden Dünkel der Faszination des Reichtums erwacht ist.

Verfasst von: admin am Februar 1, 2012 2 Kommentare

01.02.12

Millionen von Emails, Tausende oft belanglose Chatzeilen, endlose „Shoppingtouren“, Spielturniere auf der ganzen Welt, schnelle Informationsbeschaffung, User-Runs innerhalb großer Social Communitys, um neue, virtuelle Freundschaften zu knüpfen; so der Sekundenablauf ein jeden Tag in der Onlinewelt, welche sich unlängst zu einem multimedialen Freizeitnetzwerk entwickelt hat. Sozusagen das billige Freizeitvergnügen, gänzlich ohne Berücksichtigung zwischenmenschlicher Faktoren, für das einfache Volk, auch bekannt als gehorsame „Masse“.

Verfasst von: admin am Januar 25, 2012 Ein Kommentar

25.01.12

Zwei kleine Punkte über einem Buchstaben verändern völlig den Sinn. Absicht oder doch eher Zufall? Sind wir im deutschsprachigen Raum von Anfang an durch diese Wortähnlichkeit manipuliert, immer alles und jeden verändern zu wollen, was haben sich unsere Vorfahren nur dabei gedacht?

ändern: ersetzen, verbessern, wandeln

andere: andersartig, ähnlich

ändern: Verb

andere: Indefinitivpronomen, mit adjektivischer Deklination

ändern: ändern Vb. ‘umgestalten, anders machen’, mhd. endern, andern, mnd. anderen, enderen, mnl. anderen.

andere: ander Num.Ord. ‘der zweite’, (heute nur mit Flexionsendung der andere, ein anderer) Pron.adj. ‘einer (von zweien), nicht derselbe’. Ahd. (8. Jh.), mhd. mnd. mnl. nl. ander, als Ordnungszahlwort der Zweizahl wird ander im Nhd. durch die junge Bildung der zweite abgelöst.

Verfasst von: admin am Januar 17, 2012 2 Kommentare

17.01.12

Im Narrenvulkan trügerischer, bürgerlicher Sitten schwimmen sie alle stolziert umher, während der arme Mann liebevoll mit seinem Hund im Arm auf der Straße schlafen muss, bis sein Herz eines Tages womöglich nicht mehr kämpfen kann, es aufhört zu schlagen (hoffentlich wird die Menschheit vorher wach), während Lobbyisten, lachende Logen, Herren in gestreiften Anzügen im selben Augenblick eine Unterschrift leisten, welche die Zerstörung von Millionen Tonnen Grundnahrungsmitteln veranlasst.

Verfasst von: admin am Januar 13, 2012 Kein Kommentar

13.01.12

Wir befinden uns im Ausnahmezustand. Wir gegen den Rest der Welt, oder eher du gegen mich, oder du gegen alle, auf jedenfalls du gegen dich selbst. Deine Selbstzweifel führen dich zu einem Selbstbewusstsein, das man auch mit einer Lupe nach intensiver Suche nicht finden wird, und so zu einer Einstellung von der Welt um dich herum gelangt, die dich abgrenzt. Oder du grenzt alle ab, wie auch immer, du stehst allein. Helden stehen immer allein, denkst du. Superman, Spiderman, Aquaman und du. Alles Männer der Superlative. Helden sind selten, und deine Art ist auch nicht gerade häufig vertreten. Du bist eine Koryphäe auf deinem Gebiet der Menschenverachtung und Selbstkritik.

Verfasst von: admin am Januar 12, 2012 2 Kommentare

12.01.12

„Jede Gesellschaft hat ein Recht darauf, vor gewalttätigen Psychopathen geschützt zu sein.“ Joachim Bauer

Eine Analyse der Handelnden, die global in gesellschaftlichen Führungspositionen ihre Macht destruktiv bis hin zu von ihnen veranlassten Genoziden nutzten und nutze, dokumentiert: Sie alle besaßen und besitzen eine pathologische, narzisstische Persönlichkeitsstruktur. Die Anthropologin Ruth Benedict beschreibt in „Urformen der Kultur“, dass die Zuni-Indianer u.a. eine gesellschaftliche Norm hatten: Das Machtstreben unethisch sei. Und das deswegen Machtgierige keine Macht erhalten dürften. Es gibt eine Reihe von Kulturen, die eine Art gesellschaftliche Intuition haben bei der Besetzung von Macht-Positionen, Menschen zu bevorzugen, die nicht nach Macht streben. Sondern andere Präferenzen haben, wie z.B. das Gemeinwohl.

Verfasst von: admin am Januar 8, 2012 5 Kommentare

08.01.12

Europas Bürger haben sich unlängst in einer festen, elitären Bildungsstruktur verfangen, welche für sämtliche gesellschaftliche, wirtschaftliche sowie politische Probleme verantwortlich ist. Diese Tatsache möchte auf Grund einer trügerischen guten Volkserziehung jedoch kaum jemand erkennen oder gar hinterfragen; gilt das durch Staatshand vermittelte Wissen im Lande schließlich als Statussymbol, der eigenen Reputation dienlich. Aus diesem einseitigen Gleichschaltungsdenken heraus entstanden infolgedessen unzählige Götzenbilder zum Zwecke weiterer geistiger Manipulationen.

Verfasst von: admin am Januar 6, 2012 Kein Kommentar

06.01.12

Der Eindruck ist: Immer mehr Menschen haben immer öfter das Gefühl und die Hoffnung, dass wir in einer Zeitenwende leben. Wohin sie führt, was das für den Menschen konkret bedeutet, welche aktive Rolle er dabei spielen kann: Das bleibt ganz überwiegend diffus.

Das wird von destruktiven Menschenfängern vieler Couleur instrumentalisiert, die ihre äußerlich vielfältige Kultur des Todes verbreiten wollen. Ob nun politisch, weltanschaulich oder mit einer von beiden verbrämten, ökonomischen Ideologie: Ihnen gemeinsam ist eine Führerschaft pathologisch narzisstischer Menschen. Die sich reproduzieren und Anhängerschaft schaffen wollen, um ihre Destruktion in Hass und Zerstörung auszuleben. Sie haben eine gemeinsame, globale Kultur des Todes.

Verfasst von: admin am Januar 3, 2012 Kein Kommentar

03.01.12

Die ganze Welt wird davon überflutet. Eine Castingshow jagt die andere. Es werden Superstars, Supertalente und wer weiß genau, was noch alles gesucht. Aber läuft es wirklich so ab, wie wir es am Bildschirm zu sehen bekommen? Uns hat dies interessiert, und wir haben recherchiert. Hier kommt die ganze Wahrheit !

Frühzeitig vor Sendestart der Castingrunden wird bekannt gegeben, wo die so genannten offenen Runden stattfinden. Zusätzlich kann man sich Online, telefonisch oder schriftlich bewerben. Wenn man dies getan hat, bekommt man irgendwann eine Einladung. In dieser wird ein Termin, eine Uhrzeit und ein Ort genannt, auch ist ein Bewerbungsbogen beigelegt, den man doch bitte vollständig ausgefüllt an dem genannten Termin mitbringen soll. So weit so gut.

Verfasst von: admin am Januar 1, 2012 Ein Kommentar

01.01.12

Am Anfang war das Wort – das gesprochene Wort.

Wir Menschen haben durch die Evolution die Chance eines Kehlkopfes mit Stimmbändern als Voraussetzung zur Modulierung von Lauten erhalten. Aus Lauten entwickelten sich in langen, evolutionären Prozessen Sprachen. Diese Prozesse sind nie abgeschlossen.

Das gesprochne Wort wurde von Mensch zu Mensch überliefert. Menschen begannen, ihre Unwelt abzubilden. So in Felszeichnungen, die aus heutiger Perspektive manchmal abstrakt wirken. Diese Fähigkeit zur Abstraktion führte zu einer neuen Kulturstufe von Zeichen: Schrift. Beginnend mit Formen von Keilzeichen entwickelten sich Formen von Hieroglyphen und dann z.B. Buchstabenalphabete. So wurde es möglich, ein immer differenzierter gesprochenes Wort in ein geschriebenes Wort umzuwandeln – und so zu konservieren.

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