15.09.10
Blickt man einmal etwas genauer hinter den Vorhag der Gesellschaft, so stellt sich einem die Frage: Was ist real und was Illusion? Ja, wir leben, wir sprechen miteinander, wir lachen uns an oder ertrinken in Selbstzweifel, in einem Meer bestehend aus Angst und Neid. Kommt man dann als Beobachter auf die Idee zu behaupten, dass der Mensch sich vom eigentlichen Lebenskreislauf entfernt hat und ein natürliches Glück nicht mehr vorhanden ist, wird man nicht selten ironisch belächelt. Schnell werden stumme Stimmen plötzlich laut und sagen: Ich habe doch erst meinen wundervollen Urlaub hinter mir, fahre ein schönes Auto, gehe jedes Wochenende aus. Nicht verwunderlich, denn wer als geistiger Sklave seiner Selbst lebt, wird immer genau das denken und tun, was er denken und tun soll. Unser Dasein scheint real zu sein, wir sind umgeben von vielen Emotionen, Einflüssen und glauben steuern zu können, was uns allgegenwärtig umgibt. Tatsächlich ist es aber wie ein Käfig für den Verstand, denn fast alles was uns allgegenwärtig umgibt, lenkt uns von unserem eigentlichen Dasein ab, und das, was es nicht tut, was wegweisend ist, wird abgelehnt.










