08.03.11
Die Verrohung der Gesellschaft nimmt seinen Lauf, und zwar fast unaufhaltsam. Ganz besonders deutlich wird dies bei jungen, heranwachsenden Menschen. Wie sollte bei diesen auch das weltweite Geschehen spurlos vorbeigehen? Tagtäglich sind sie einer sicht- und fühlbaren Gewalt ausgesetzt. Ob es durch das Fernsehen transportiert wird, überhaupt durch die Medienvielfalt, insbesondere das Internet selbst, aber auch im Alltag, ist zunächst eine Feststellung, über die man sich wohl kaum entziehen kann. Richtig schwierig wird es für Menschen, die an der Gewalt selbst zu zerbrechen drohen. Das drückt sich in verschiedenen Formen aus, sei es durch Gegengewalt nach außen hin oder zu sich selbst. Dabei sind einer Eskalation fast keine Grenzen gesetzt, wenn man bedenkt, wie unklug die Gesellschaft selbst mit diesem Thema umgeht. Statt tatsächlich allumfassend über die Problematik sich nicht nur Gedanken zu machen, sondern die bekannten Ursachen stückweise zu beheben, wird einfach eine lasche Justiz dem entgegengesetzt und vor allem eine Ignoranz, die sich schon längst begonnen hat zu rächen. Es reicht eben nicht, die unüberschaubaren Gewaltszenarien zu verdrängen, schönzureden, die Schuld bei Eltern zu suchen. Vielmehr sollten endlich durchdachte Konzepte greifen. Ganzen Artikel lesen