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Articles tagged with: gewalt

Verfasst von: admin am Dezember 24, 2011 Ein Kommentar

24.12.11

Meine sehr geehrten Damen bis Herren,

an aller erster Stelle möchte ich mich öffentlich bei denjenigen bedanken, die sich mit meinen letzten Beiträgen auseinander gesetzt und darauf geantwortet haben. Darunter befand sich ein Leser, der mich darauf hinwies, in meiner Anrede an die Leserschaft wäre mir ein Fehler unterlaufen.

„Es müsse doch „Meine sehr geehrten Damen und Herren“ heißen und nicht …bis… .“

Verfasst von: admin am Dezember 14, 2011 Ein Kommentar

14.12.11

Solange die Menschen in einer Gesellschaft trotz aller Probleme in einem natürlichen Gleichgewicht zusammenleben, dürfen wir von einer friedlichen Koexistenz sprechen. Dies entspricht allerdings nicht der alltäglichen Realität. Tatsächlich hat die Gewalt sehr viele Gesichter, und manchmal entlädt sie sich, wobei oftmals unschuldige, unbeteiligte Opfer zu beklagen sind. Ob zuhause in den Familien, vom Anschreien, Schlagen, Mißhandeln, bis hin zu wahllosen Gewaltausbrüchen, insbesondere von jungen Menschen in letzter Zeit in der Öffentlichkeit und als dramatischste Form, dem Amoklauf, zeichnen all diese Formen der Gewalt ein Bild einer Gesellschaft, die versucht, ihr Zusammenleben zu gestalten. Und jetzt hat im belgischen Lüttich ein Amoklauf stattgefunden, welchen der 33-jährige Norodine Amrani äußerst brutal durchführte.

Verfasst von: admin am November 27, 2011 Kein Kommentar

27.11.11

Jede Form von Verhalten gegen Menschen bedingt Legitimation oder Selbst-Legitimation. Legitimation als Eltern und durch ein öffentliches Amt oder Selbst-Legitimation durch manifesten Anspruch etwas gegen andere Menschen durchzusetzen oder von ihnen verlangen zu können. Legitimation beruht auf gesellschaftlichen Konventionen für gesellschaftliche Subsysteme wie die Politik. Selbst-Legitimation beruht auf einem eigenen Anspruch Einzelner oder einer Gruppe jenseits gesellschaftlicher Konventionen. Wenn sie diese Selbst-Legitimation durchsetzt, dann kann sie zur gesellschaftlichen Konvention werden.

Verfasst von: admin am November 20, 2011 Ein Kommentar

20.11.11

Gerade in den letzten Monaten, insbesondere im Kontext der sich überlagernden globalen Bewegungen “Demokratie jetzt!” und “Occupy” wird immer wieder die Forderung nach Demokratie formuliert. Was ist damit gemeint?

 

Zur Illustration zwei Beispiele aus der deutschen Zeitgeschichte:

1918 bildeten sich die Arbeiter- und Soldatenräte, um in den Städten und Dörfern für einen politischen Neuanfang zu sorgen und die Verwaltungen zu kontrollieren. Ende 1918 besetzten belgische Truppen das Rheinland bis zum Rhein. Ihre erste Maßnahme zur Machtsicherung: Verbot der Arbeiter- und Soldatenräte.

Verfasst von: admin am August 21, 2011 Kein Kommentar

21.08.11

Die englischen Krawalle liegen nicht weit zurück, und schon rücken Meldungen über brennende Autos in Berlin in den Fokus. Weit über 600 Autos wurden in den Jahren 2008 bis 2010 in Deutschlands Hauptstadt abgefackelt, wobei die Zahl 2010 schon deutlich nachließ. In diesem Jahr zählte die Berliner Polizei gut 250, 67 davon  in den letzten drei Nächten. Somit dürfen wir eben nicht von einem vorrübergehenden Phänomen reden, schon gleich gar nicht Rückschlüsse zu Großbritannien ziehen. Wirklich einfach machen es sich verschiedene vorschnelle “Experten”  in der Polizei oder Politik, in dem sie zu ganz unterschiedlichen Antworten kommen, welche Gruppierungen wohl dahinter sich verbergen könnten.

Verfasst von: admin am August 9, 2011 Kein Kommentar

09.08.11

Sie halten mal wieder her, die reißerischen Überschriften über den randalierenden Mob im Londoner Tottenham.  Ob Krawalle breiten sich auf weitere Bezirke aus wie im Focus zu lesen, Neue Krawalle in London die Zeit zu berichten weiß oder selbst die taz kurz mit Krawalle pflanzen sich fort vermeldet- allen gemeinsam: Krawalle. Sicherlich ein nicht zu akzeptierender Zustand, weil eben wie fast immer vor Ort unschuldige Menschen betroffen sind. Die Geschehnisse selbst sollen hier jetzt nicht auch noch berichtet werden, nur daß der Tod eines 29-Jährigen Taxifahrgastes zwar der Auslöser einer zunächst friedlichen Demonstration war, diese aber dann in Gewalteskalationen ausartete.

Verfasst von: admin am Juni 24, 2011 Kein Kommentar

24.06.11

Erst seitdem Anfang 2011 zwei Malergesellen auf dem U-Bahnhof in Berlin-Lichtenberg Opfer eines Raubüberfalls durch jugendliche Impulsivtäter wurden, sprechen Menschen im ganzen Land wieder über das Thema Gewalt – für die Presse ein „gefundenes“ Schicksalsthema. Zwischen Lichterketten, plötzlicher Betroffenheit und Trauer offenbart sich indes aber ein ganz anderes Bild; eine Gesellschaft geprägt von charakterlosen, ignoranten Geistern, wo jeder nur noch an sein eigenes Wohlergehen denkt. Interesse an wichtigen Themen zeigt die Gesellschaft erst, wenn es Opfer gegeben hat, gleichwohl selbst dann nur für eine ganz kurze Zeit, so lange die Kameras, bzw. Blitzlichter eingeschaltet sind.

 

Verfasst von: admin am Juni 14, 2011 Kein Kommentar

14.06.11

Nachdem das Regime um Präsident Baschar Hafiz al-Assad skrupellos aufs eigene Volk hat schießen lassen, offenbart es jetzt eine neue Variante der Verachtung: Kurzerhand werden die Bürger einfach mal als politisch unmündig erklärt. Zur Ausarbeitung eines neuen Parteiengesetzes wurde extra ein Komitee gegründet, welches den Bürgern eine mangelnde „politische Kultur“ bescheinigte, wie die regierungsamtliche Zeitung „Al-Thawra“ verlautbaren ließ. Statt einen seit Monaten schwelenden Konflikt tatsächlich lösen zu wollen, zieht das Regime es vor, daß die Gewalt eskaliert.

 

Auch im alten Assur findet das Volk ein Bewußtsein zur Demokratie

Verfasst von: admin am März 8, 2011 Kein Kommentar

08.03.11

Die Verrohung der Gesellschaft nimmt seinen Lauf, und zwar fast unaufhaltsam. Ganz besonders deutlich wird dies bei jungen, heranwachsenden Menschen. Wie sollte bei diesen auch das weltweite Geschehen spurlos vorbeigehen? Tagtäglich sind sie einer sicht- und fühlbaren Gewalt ausgesetzt. Ob es durch das Fernsehen transportiert wird, überhaupt durch die Medienvielfalt, insbesondere das Internet selbst, aber auch im Alltag, ist zunächst eine Feststellung, über die man sich wohl kaum entziehen kann. Richtig schwierig wird es für Menschen, die an der Gewalt selbst zu zerbrechen drohen. Das drückt sich in verschiedenen Formen aus, sei es durch Gegengewalt nach außen hin oder zu sich selbst. Dabei sind einer Eskalation fast keine Grenzen gesetzt, wenn man bedenkt, wie unklug die Gesellschaft selbst mit diesem Thema umgeht. Statt tatsächlich allumfassend über die Problematik sich nicht nur Gedanken zu machen, sondern die bekannten Ursachen stückweise zu beheben, wird einfach eine lasche Justiz dem entgegengesetzt und vor allem eine Ignoranz, die sich schon längst begonnen hat zu rächen. Es reicht eben nicht, die unüberschaubaren Gewaltszenarien zu verdrängen, schönzureden, die Schuld bei Eltern zu suchen. Vielmehr sollten endlich durchdachte Konzepte greifen.

Verfasst von: admin am Februar 23, 2011 Ein Kommentar

23.02.11

Grundsätzlich hat sich der Begriff der Gewalt längst als negative Empfindung beim Aussprechen etabliert, obwohl sie ursächlich das Walten inne hat. Im Althochdeutschen finden wir waltan, für beherrschen und stark sein. Dies wiederum ist daher sogar viel eher etwas positives, wenn es denn sinnvoll eingesetzt wird.


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