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Articles tagged with: geld

Verfasst von: admin am August 19, 2011 Kein Kommentar

19.08.11

Kalter Sommer, heißes Börsenspiel; so könnte es vielleicht eines Tages als Überschrift in den Geschichtsbüchern stehen. Ein Kapitel, welches aufzeigt, wie Menschen ihr eigens aufgebautes Wirtschaftssystem zerstörten, weil sie zu Sklaven ihrer Statustriebe wurden, sich dem schnellen „Gewinn“ hingaben.

 

Gegenwärtig deutet alles daraufhin, dass es ein langes Kapitel wird, denn seit Anfang August 2011 verzeichnet das Börsenbarometer bereits einen Verlust von über 24 Prozent. Nicht verwunderlich, denn die Schuldenkrise ist nach wie vor ungelöst, infolgedessen greift die weltweite Rezensionsangst um sich, auf den globalen Märkten breitet sich extreme Nervosität aus.

 

Verfasst von: admin am Juli 4, 2011 Kein Kommentar

04.07.11

Ich sitze auf einer Bank im Schatten und sehe mich um. Ich hole tief Luft und sage meinen Mitmenschen, dass ich etwas zu verkünden habe. Ich ziehe die Menschen in meinen Bann, denn was ich predige, ist alles, woran sie glauben. Ich brauche auch keine Kanzel, kein heiliges Buch, noch sitzen meine Gläubigen auf harten Holzbänken.

 

Verfasst von: admin am Mai 16, 2011 Ein Kommentar

16.05.11

Dem Klang der  Zeit einen Moment der Besinnung entlockt. Gedanken, welche wie wild immer wieder um den eigenen Verstand kreisen, ohne Anfang und Ende. Wo sollen Sie nur hin, diese Gedanken? Gibt es keine Tür in diesem verworrenen Labyrinth des Augenblicks? Niemals aufgebend; aber woher die Kraft nehmen, auch noch hinter die nächste Tür zu blicken, wo die Hoffnung wirkte wie ein berauschender Glücksmoment, doch der Fall stets tief war, denn außer leere Worte, fand man rein gar nichts.

 

Verfasst von: admin am Mai 12, 2011 Ein Kommentar

12.05.11

„Hinter jedem großen Vermögen steckt ein Verbrechen“, formulierte einst Honoré de Balzac. Nicht alle diese Verbrechen sind strafbar, und selbst strafbare werden oftmals nicht verfolgt. Was u.a. daran liegt, daß die gesetzgebenden Regierungsparteien aus Gründen, die man erahnen, aber nicht beweisen kann, kein Interesse an einer strafrechtlichen Verfolgung haben.

 

Unternehmen wir einen (zufälligen?) Streifzug durch Medienberichte über die Deutsche Bank, die stellvertretend für weltweit zigtausende andere Banken und Finanzakteure steht.

 

Verfasst von: admin am April 21, 2011 Ein Kommentar

21.04.11

Natürlich könnte man sich jetzt zurücklehnen und damit argumentieren, daß es sie schon immer gab, die Armut. Nur, wohin führt ein solches Verhalten ? Die Ergebnisse sind weltweit nicht mehr zu übersehen, wer sich die Mühe macht und die Augen öffnet. Betrachten wir uns in diesem Zusammenhang einmal die weltweiten Slums.

 

Verfasst von: admin am April 20, 2011 Kein Kommentar

20.04.11

Wir leben in einer Zeit der Berechnungen. Alles wird berechnet, und aus Berechnungen werden dann Normen entwickelt. Diese Norm beschreibt jedoch nicht immer die Normalität. Normal ist, wie schon des öfteren in Artikeln auf Buergerstimme zu lesen war, das, was die Mehrheit ausmacht oder ausmachen soll. Und genau hier beginnt der genormte Mensch, den es nämlich so gut wie überhaupt nicht gibt, aber fast alle richten sich nach dieser „Norm“.

 

Die Rede ist hier von Gewicht und Maßen, wie unser Körper zu sein hat. Was uns heute als Norm bekannt ist, sind irgendwann einmal festgelegte Richtwerte; das Normalgewicht, bzw. das Idealgewicht ist durch Berechnungen entstanden, stammt aus den 1950iger Jahren und kommt aus den USA.

Verfasst von: admin am April 5, 2011 Ein Kommentar

05.04.11

Mit ehrlicher, zwischenmenschlicher Arbeit der realen Wirtschaft lässt sich laut mancher Weggefährten kein schnelles Geld verdienen. Anlagekonzepte, Versicherungen, Großhandelsmodelle für jeden Bürger – sie versprechen große Kapitalgewinne ohne Arbeit. Warum also schwer arbeiten? An einem langfristigen, nachhaltigen Strukturaufbau zeigt in dieser hektischen Welt derweilen kaum noch jemand Interesse, gib es doch schließlich diverse andere Wege, Vermögen aufzubauen, zumindest wenn man Bankenwerbungen Glauben schenkt. Kapitalaufbau durch Scheinkapital, bzw. Verschuldung gelten als Trend, angeboten wie neueste Modemarken. Dass Gelder erarbeitet werden müssen, um mit ihnen zu „pokern“ und jedes Anlagemodell abhängig ist von realer Wirtschaftsleistung, darüber vermag im Kreis gewisser „Karrierereiter“ gar niemand nachzudenken. Warum auch? Solange Spiele mit Leerverkäufen, theoretischen Werten funktionieren, greifen „Globalplayer“ weiterhin nach Illusionen. Warum Illusionen? Nun, je mehr leistungsfreies, kreditiertes Kapital entsteht, desto drastischer der Wertverlust des Geldes. Was nützen Milliarden ohne eine funktionierende, reale Wirtschaft? Wie wertvoll ist Geld, wenn lediglich leere Vorstellungen damit verknüpft?

Verfasst von: admin am März 30, 2011 Ein Kommentar

30.03.11

Irgendwann einmal vor vielen, vielen Jahren, wurde das Geld erfunden. Erfunden wurde es, um das Eintauschen von Gebrauchsgegenständen und Nahrungsmittel zu vereinfachen. So musste man keine Eier mehr gegen Tomaten tauschen, sondern hatte Münzen in der Tasche, die eben den Wert dessen, was man zum Leben benötigte, ausmachen sollte. Im Grunde genommen eine gute „Erfindung“.

 

Verfasst von: admin am März 18, 2011 Ein Kommentar

18.03.11

Gerade in schwierigen Zeiten, in welchen der Sozialstaat immer weiter abgebaut wird, laufen viele Bürger direkt in die Schuldenfalle. Durch die Aufnahme sogenannter Konsumentenkredite hoffen sie ihre bürgerliche Existenz, den geliebten gesellschaftlichen Status retten zu können, bedenken indes aber nicht, dass ein Kredit sich nur als sinnvoll erweist, wenn er zu beruflichen Zwecken eingesetzt wird. Ironischerweise greift der Mensch gerade dann oftmals zum Konsumentenkredit, wenn bereits die ersten Schwierigkeiten an die Tür klopfen. Über Konsum, wie das neue Auto, den Urlaub oder den neuen Fernseher möchten viele Menschen ihre innere Unzufriedenheit, den Frust, bzw. die Trauer kompensieren; der materielle Wert soll es richten, so schreibt es die anerzogene Norm vor. Kein Wunder, denn in einer schnelllebigen Zeit wie die unsere, gewähren Wanderer ihrer Seele keinen Freiraum mehr, kaum jemand achtet noch auf seine inneren Signale, versucht diese zu verstehen.

Verfasst von: admin am März 2, 2011 Kein Kommentar

02.03.11

Vor noch gar nicht all zu langer Zeit bekamen die Menschen noch ihr Gehalt in sogenannten Lohntüten. Die Menschen hatten ihr Geld auf der Hand, direkt vor sich. Wenn man etwas sieht, wird es deutlicher, da man es vor Augen hat. Greifbar und somit auch berechenbar. Der Lohn wurde eingeteilt. Der Teil für Miete, der Teil für Lebenshaltungskosten, ein Teil für sonstiges, wie Kleidung, Küchengerätschaften und so weiter. Wollte man sich etwas kaufen, dann wurde darauf hin gespart, viele Menschen hatten dafür einen Sparstrumpf, was am Ende eines Monats übrig blieb, kam dort hinein für „größere“ Anschaffungen. In früheren Zeiten gab es auch noch die Aussteuer. Heiratete ein Paar, gab es diese zur Hochzeit, hier zählten unter anderem Geschirr und Bettwäsche dazu, meist auch Möbel, die dann ein Leben lang halten sollten, bei guter Wertarbeit auch hielten. Das Leben wurde auf Beständigkeit ausgerichtet, denn Geld war ein Tauschmittel, Geld benötigte man zum Leben, und dafür ging man arbeiten. Man arbeitete, um zu leben.

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