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Articles tagged with: finanzkrise

Verfasst von: admin am Februar 15, 2010 Kein Kommentar

15.02.10

In Zeiten der inaktiven Krise sind immer wieder jene Herren willkommen, die ihr wahres Gesicht zeigen und voller Arroganz übersehen, dass sie ihre Maske selber enttarnen. So auch im Streitgespräch zwischen dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken, Herrn Michael Weber und dem Ökonom Herrn Heiner Flassbeck, welcher in der Tat die vernünftigeren Argumente zum Thema Finanzkrise geliefert hat. Dennoch wirft dieses Streitgespräch im Focus Money einige Fragen auf. Erstaunlich, mit was für Argumenten die Banken auffahren, wenn es darum geht, für die eigenen Fehler gerade zu stehen. Auf einmal ist die Rede von Zeit, dass es nicht so einfach sei und es doch Änderungen gäbe. Die Frage ist nur, wie diese Änderungen aussehen werden?

Verfasst von: admin am Februar 8, 2010 Kein Kommentar

08.02.10

Wie nicht anders zu erwarten war, stehen die Kommunen vor der schwersten Finanzkrise ihrer Geschichte. In diesem Jahr rechnet man mit einem Rekorddefizit von 12 Milliarden Euro, was 50 % mehr wäre, als bei der Krise im Jahr 2003. Was man schon Anfang 2009 voraussagen konnte, gelangt nun an die Öffentlichkeit: Die Städte sind quasi mittellos und benötigen die Hilfe des Bundes, also der Gesamtheit aller Bürger. Die Kommunen bilden als Ganzes gesehen jedoch den Bund, und somit gibt es keinen Anfang und kein Ende. Wer hilft wem? Zu Beginn der Krise hätte man überlegen sollen, wie sich das Ganze verlagert, wenn man mit Geldern der Bürger Risikogeschäfte sichert.

Verfasst von: admin am November 2, 2009 Kein Kommentar

02.11.09

Wie nicht anders zu erwarten, gehen Kapitalanleger wieder hohe Risiken ein und das in einer Zeit, wo ein Ende der Negativentwicklung der Wirtschaft noch nicht in Sicht ist. Investoren lösen einen Boom aus, investieren in Ramschanleihen, als sei nie etwas passiert. Nur die Rendite ist entscheidend, der schnelle Kapitalgewinn. Die eigentlichen Hintergründe interessieren in diesem Zusammenhang nicht, und Warnungen werden von den Investoren ignoriert. Der klassische Markt bietet logischerweise im Moment nicht genug Optionen der Anlagemöglichkeiten mit hohen Renditeerwartungen. Angesichts der jetzigen Situation ist dies auch vollkommen normal. Anleger stört das aber nicht, und so geht man auf die Suche nach „Exoten“ und investiert zur Not auch in schwächere Unternehmen, wenn die Renditechancen hoch genug sind. Man macht also genau da weiter, wo man zu Beginn der Weltwirtschaftskrise aufhören musste. Mit dem Auslöser der Finanzkrise wird jetzt wieder fleißig gepokert.

Verfasst von: admin am September 25, 2009 Kein Kommentar

25.09.09

Langsam aber sicher kann man annehmen, dass der elitäre Kreis gar kein Interesse daran hat, das jetzige Wirtschaftschaos auch nur annährend in geregelte Bahnen laufen zu lassen. Da wird berechnendes Chaos geschürt, wo es einer Korrektur bedarf und alles verdreht, was jene Hauptdarsteller dazu zwingen könnte doch etwas positiv für die Masse zu verändern. Das Spiel der Spiele nimmt kein Ende, und scheinbar neue Spielregeln bestimmen, wer sich auf dem freien Wirtschaftsmarkt austoben darf und wer dann doch eher auf der Zuschauertribüne Platz nehmen sollte. Alles keine Überraschung, wenn man einmal hinter die Kulissen blickt. Dort wird man schnell erkennen, dass Wirtschaftsbosse und Politiker aus derselben Gemeinschaft stammen. Merkwürdig hierbei ist lediglich, dass man ganz offen den Arbeitsstellenabbau in Kauf nimmt. Dies kann aber auch daran liegen, dass man sich jener Machtposition nach Jahrzehnten so sicher geworden ist, dass man vom Volke aus keine Gefahr des Erwachens mehr befürchtet. Dies kann man ihnen noch nicht mal übel nehmen, denn die Bürgerschicht zeigt im wahrsten Sinne des Wortes kein Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung und äußert den Unmut lediglich in Form von frustrierter und unsachlicher Kritik.

Verfasst von: admin am August 13, 2009 Kein Kommentar

13.08.09

Würde man den aktuellen Medienberichten und unseren Politikern Glauben schenken, so könnte man voller Freude auf eine positive Zukunft blicken. Eine Zeit in der die Rezession bereits überstanden ist, es mit der Wirtschaft aufwärts geht und das Schlimmste bereits hinter uns liegt. Nun, Märchenbücher lesen sich auch gut, und doch ist sich jeder Leser darüber im Klaren, dass es nur erfundene Zeilen sind, die aus einer Fantasie heraus entsprungen sind. Zurzeit mag es kein besseres Märchen geben, keine größere Fantasie als das Buch der politischen Glückseeligkeit. Diese Schrift hat schon seit Jahrzehnten Bestand und findet immer wieder Anwendung.

Verfasst von: admin am August 12, 2009 Kein Kommentar

12.08.09

Wer glaubte, dass dieses Bankenchaos welches uns umgibt schnell sein Ende finden würde, der wird inzwischen eines besseren belehrt. Kaum hat diese „Bankenkrise“ richtig angefangen, spricht man bereits vom goldenen Ende und vom gut durchdachten Bad Bank Model, welches man im Berliner Staatstheater in Windeseile umgesetzt hat. Schon merkwürdig wie schnell die Hauptdarsteller in Berlin auf einmal agieren können, wenn es darum geht, die eigenen Interessen durchzusetzen und zu schützen. Sicherlich wird hier nicht im Sinne des Volkes gehandelt und jener Eid der Politiker wieder gebrochen.


Politiker schalten auf stur

Verfasst von: admin am Juli 5, 2009 Ein Kommentar

05.07.09

Neue schwarze Wolken verbreiten sich über das Land, und keiner fragt danach, wo diese wohl herkommen. Es offenbart sich ein Bild wie in dunkelsten Tagen unserer jüngsten Geschichte: die Überwachung scheint längst in Vergessenheit geraten zu sein. Langsam aber sicher treten wieder die Marionetten in Erscheinung, um die Hauptsaison einzuläuten und viel Spaß und Freude zu verbreiten. Da verschenken nette „Onkels” Luftballons, Kugelschreiber und manchmal sogar Schnittchen. Viel Musik, eine Menge falsches Gelächter und Worte, die wie Gold klingen und doch den Untergang bringen. All das kann man in diesem Jahr erleben, nur wenn man über die Straßen geht. Gratisunterhaltung und ne Menge falsche Hoffnung wird gestreut: was kann sich der „stumme” Zuschauer da noch mehr wünschen?

Verfasst von: admin am Juni 30, 2009 Kein Kommentar

30.06.09

Bis auch der letzte Bauer verspielt wurde

In ungeschönter Praxis setzen die Banken wieder auf Risikoschachzüge der besonderen Art: als Sicherheit hat man ja den einfachen Bauern. Dank fehlender Aufsicht durch Regulierungs- und Aufsichtsbehörden des Staates haben Investmentbanker wieder verstärkt  „Lunte” gerochen und wollen schon im kommenden Jahr ihre Boni deutlich aufbessern. Im Spiel der „Super-” Reichen kennt man scheinbar keine Grenzen und geht weit über das menschlich Begreifbare hinaus. Man versucht den Trumpf auszuspielen, die Dame in Szene zu setzen, über welche man schon lange nicht mehr verfügt. Der König wird ungeschützt gelassen, und die letzten Bauern sollen in Mittelaltermanier geopfert werden, für ein vollkommen desolates, marodes und veraltetes Finanzkonzept, welches nur noch einen Zweck erfüllt: jene Machtspieler weiter zu festigen und dessen Kapitalhunger zu stillen.

Verfasst von: admin am Juni 25, 2009 Kein Kommentar

25.06.09

Glaubt man den etablierten Medien, so ist die Hypo Real Estate auf einem aufsteigenden Ast, und es laufe doch alles nach Plan. Hat man doch bereits 2008 angekündigt, dass die Bank noch zwei Jahre rote Zahlen schreiben wird. Nun hat diese kleine und doch so hilflose Bank bereits 102 Milliarden Monopolykapital erhalten und meldet wieder Millionenverluste an. Nun möchte man belastende, schwere Wertpapiere auf Bad Banks ablagern, welche im eigentlichen Sinne für die Landesbanken geschaffen wurden. Der lachende Riese HRE freut sich über die Ignoranz der Bürger, welche hinter dem Schleier einer straff organisierten Lügenmannschaft nicht erkennen, wie bevorzugt dieser Riese behandelt wird.

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