24.10.10
Wenn man im Leben an einem Punkt angelangt ist, an welchem man wirtschaftlich alles verloren hat, ist es fast unmöglich, auf normalem Wege wieder Fuß zu fassen und sich eine halbwegs normale Existenz aufzubauen. Oft arbeitet man Tag und Nacht für seine Ideen, gibt und versucht alles, doch man erreicht die Menschen gerade bei humangesellschaftlicher Tätigkeit kaum noch. Viele schimpfen über Banker und Manager, lassen es aber dennoch zu und unterstützen es sogar indirekt durch ihr Verhalten, dass diese Berufsgruppen immer mehr Gewinne erzielen und die kleinen, kreativen oder handwerklichen Berufswege aussterben. Man geht lieber in die Großwerkstaat oder kauft sich das Bundblättchen, denn im Verhältnis zur kleinen Werkstaat oder dem kleinen Schriftsteller, ist es meist günstiger. Blickt man jedoch einmal hinter die Fassade, so zahlen die Menschen im Grunde einen viel höheren Preis, nämlich den ihrer eigenen Existenz: In dem Moment, wo sie den kleinen Unternehmen ihrer Mitmenschen nicht vertrauen, humangesellschaftliche Aktivitäten nicht zu schätzen wissen, zerstören sie eigenhändig das soziale Netz, welches auch sie eines Tages auffangen könnte, denn es kann jeden Treffen. Ganzen Artikel lesen