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Articles tagged with: demokratie

Verfasst von: admin am Februar 4, 2012 3 Kommentare

04.02.12

Zeigen Sie mir Revolutionen, die wirklich im Nachhinein dafür gesorgt haben, daß ihre Ziele umgesetzt wurden, und zwar auf lange Sicht. Die meisten haben sich als Trugschluß entpuppt bis hin zum Verrat der eigenen, ursprünglichen Gedanken, wofür sie ins Leben gerufen wurden. Ob im Geheimen initiiert und behutsam vorbereitet oder mittels schnellem Anwachsen in einer deutlich sichtbaren Massenbewegung, Revolutionen fanden stets statt, nachdem das Leid für die Betroffenen unerträglich wurde, nach Massendemonstrationen- und Streiks weiterhin sich nichts änderte, eskalierte schließlich die Gewalt bis hin zu den revolutionären Aufständen. Aber warum kommt es dennoch immer wieder zu solchen weltweiten Reaktionen, obwohl die historisch gemachten Erfahrungen nach den Revolutionen alles andere als befriedigend zu bezeichnen sind? Meist kehrten die selben oder ähnliche Mißstände wieder zurück, ganz so, als ob sie nie stattgefunden hätten. Hat das etwa Methode?

Verfasst von: admin am Februar 2, 2012 Kein Kommentar

02.02.12

Es sind immer Menschen, die handeln. Nach ihren -vermeintlichen- Interessen und/oder Vorgaben anderer. Und der Macht, die sie aufgrund ihrer Position -formell oder informell- haben.

Z.B. in einer nordrhein-westfälischen Großstadt wie Düsseldorf stehen dem Souverän, den Bürgern, die Stadtverwaltung in ihrer Vielfalt von Dezernaten und Ämtern sowie den dort auf allen Hierarchieebenen Handelnden als auch die gewählten Bürgervertretungen mit ihren Zuständigkeiten und Hierarchien gegenüber: Bezirksvertretungen und Stadtrat. Die Klammer mit umfassender Macht ist der Oberbürgermeister, der sowohl Vorsitzender des Stadtrates als auch Chef der Stadtverwaltung ist. Parteizugehörigkeiten spielen zumeist äußerlich eine Rolle.

Verfasst von: admin am Januar 7, 2012 Kein Kommentar

07.01.12

Die demokratisch nicht legitimierte Oligarchie geht in ihren Statusängsten davon aus, dass eine immer größer werdende Gruppe von Menschen in Deutschland sich bildet, für die es keine Arbeit gibt. Die deswegen über Formen struktureller Gewalt im Sinne von Johan Galtung genötigt werden müssen, sich mit einem Minimum bis zum Tod friedlich zu begnügen.

„Und die Mehrheit der Besitzlosen, das sähen sie gerne, sollen -zu ihrem Wohl- wieder wie früher auf diesen schrecklichen Wettlauf nach Besitz und Maximalkonsum verzichten.“ Iring Fetscher. Der  Neokonservatismus und seine Widersprüche in: Neokonservative und „Neue Rechte“. Der Angriff gegen Sozialstaat und liberale Demokratie in den Vereinigten Staaten, Westeuropa und der Bundesrepublik. München 1983, S. 23.

Verfasst von: admin am Januar 5, 2012 Kein Kommentar

05.01.12

Europa hat bekanntlich schon einen Despoten im Osten, keinen geringeren als den weißrussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, und Viktor Orbán, der seit Mai 2010 als Ministerpräsident Ungarns im Kabinett Orbán II., seine erste Regierungszeit war von 1998-2002, die Geschicke des Landes lenkt, zeigt der Weltöffentlichkeit ziemlich eindeutig, wie ein Weg der Entdemokratisierung sich entwickeln kann. Nachdem am 18. April des letzten Jahres mit den Stimmen der Partei Fidesz eine neue Verfassung verabschiedet wurde, die jetzt seit dem 01. Januar in Kraft tritt, gingen Zehntausende Menschen auf die Straße, um sich Luft zu machen, forderten Orbáns Rücktritt.

 

Verfasst von: admin am Dezember 29, 2011 Kein Kommentar

29.12.11

Weltweit verfangen sich Völker immer wieder in Strukturen, welche einer Diktatur gleichen, fernab jenes demokratischen Gedankens, den sie alle eigentlichen leben wollen. Dies führt zu zwei grundlegenden Fragen: Wie ist es möglich, dass Menschen nach Demokratie streben und doch dem Gewand einer Scheindemokratie erliegen? Hat das Bildungssystem dafür gesorgt, dass Menschenmassen Angst vor ganzheitlicher Verantwortung haben, die eine direkte Basisdemokratie zweifelsohne mit sich bringt?

 

Wer glaubt, diese Fragen seien nur mit einem Hellseher zu beantworten, irrt gewaltig, denn sämtliche umgesetzte Herrschaftsstrategien basieren auf jahrhundertealtes Wissen. Das Buch „Der Fürst“ von Niccolò Machiavelli aus dem Jahre 1532 ist stets ein empfehlenswerter, treuer Lebensbegleiter, wenn es um die Entschlüsselung politischer Götzenbilder geht.

Verfasst von: admin am Dezember 16, 2011 Ein Kommentar

16.12.11

Kann eine Demokratie überhaupt funktionieren?

Wie zahlreiche, historische Beispiele zeigen, wurde immer wieder der Weg zur Demokratie verlassen. Sei es durch tyrannische Diktaturen wie die unter Hitler oder Aufstände gegen genau solche Führungsebenen, die oft mit Gewalt verbunden waren und durch Organisationen wie die RAF durchgeführt wurden. Betrachtet man nun einmal die Geschichte der Demokratie genauer, könnte man fast meinen, die Weltbevölkerung will diese gar nicht.

Bei Kleinigkeiten wie einem Nachbarschaftsstreit werden augenblicklich sämtliche Ämter eingeschaltet, oder man zieht sogar vors Gericht. Begeht nun der Staat eine Straftat und verstößt gegen Gesetze, so ist der Widerstand im Vergleich verschwindend gering. Wenn überhaupt ! Nationale Regierungsaufgaben werden in immer höhere Instanzen verlagert, damit eine Kontrolle durch die Bevölkerung erschwert und somit uninteressant wird.

Verfasst von: admin am November 22, 2011 Kein Kommentar

22.11.11

72 Prozent der spanischen Wahlberechtigten nahmen an einer Casting-Show mit der irreführenden Bezeichnung „Wahl“ teil. Voraussetzung für eine wirkliche Wahl ist jedoch ein Angebot von Alternativen. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist keine Wahl, sondern eine Farce. And the winner is: das Machtkartell.

 

Vom Duopol zur Kartelldiktatur des „geringsten Übels“

Nun behaupten viele in den Kartelldiktaturen, die sich Demokratien nennen, gäbe es immerhin ein Duopol von 2 Lagern, zwischen denen man wählen könne, nämlich konservative Variationen (Union und FDP, Partido Popular in Spanien, N.D. in Griechenland, Republikaner in den USA, Tories in Großbritannien, etc.) und sozialdemokratische Variationen (SPD, Grüne, Linke, PSOE in Spanien, PASOK in Griechenland, Demokraten in den USA, Labour in Großbritannien, etc.).

Verfasst von: admin am November 22, 2011 Kein Kommentar

22.11.11

Es hätte alles so schön friedlich und somit geordnet stattfinden können nach den ägyptischen Unruhen auf dem Tahrir-Platz und der anschließend erfolgreichen Vertreibung des ehemaligen Präsidenten Muhammad Husni Mubarak. Seit dem 03. März vertritt ihn der von den Militärs vorgeschlagene Essam Sharaf als Premierminister von Ägypten. Doch die eigentliche Macht übt in dieser länger anhaltenden Übergangszeit kein geringerer als der ehemalige Verteidigungsminister, Mohamed Hussein Tantawi Soliman, mehr oder weniger alleinherrschaftsbestimmend aus. Wen wundert’s dann noch, wenn das Volk unruhig wird, Mißtrauen aufkommt nach jahrzehntelanger Unterdrückung im Land der Könige?

 

Verfasst von: admin am November 21, 2011 8 Kommentare

21.11.11

Mal wieder hat der sogenannte Aufschrei der Anständigen seine voll Wirkung entfaltet. Über Jahre hinweg wurde Geschäftsmann Frank Hanebuth bei jeder sich bietenden Gelegenheit von Staat sowie Presse nach altbewährter Manier des politischen Establishments diskriminiert: Egal ob Rufmordkampagnen oder Aufruf zum Boykott, wenn es um den Verkauf von Supporterartikeln ging, immer musste Frank Hanebuth Rechenschaft ablegen. Nun möchte sich Frank Hanebuth aufgrund dieser Schikanen mit seinem Unternehmen Bodyguard Security aus dem Steintorviertel Hannover zurückziehen.

 

Verfasst von: admin am November 21, 2011 Kein Kommentar

21.11.11

Seit vor etwa zehn Tagen öffentlich wurde, dass es in Deutschland einen organisierten, rechtsextremistischen Terror gibt, hat eine breite, gesellschaftliche Diskussion zu Ursachen, Umfang und Konsequenzen begonnen. Diese Diskussion zeichnet sich positiv dadurch aus, dass keine einfachen Antworten und Lösungen formuliert werden. Sondern Fragen gestellt werden. Die auch in Bereiche zielen, die vorher tabu waren. Weil das Selbstbild der deutschen Politik, Justiz und Medien lautete: Es gibt wohl einen organisierten Rechtsextremismus, der ein überschaubares Problem darstellt, aber keinen rechtsextremen Terror.

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