05.01.12
Deutschlands Medien ringen derzeit darum, ob sie den juristisch drohfreudigen Finanzeliten-Freund Christian W. als korrupt bezeichnen dürfen, weil er als Ministerpräsident teure Geschenke annahm, für die die Geldgeber üblicherweise politische Entscheidungen als Gegenleistung kaufen wollen. Während die Medien feststellen, daß jemand wie Christian W. unmöglich Bundespräsident bleiben kann, gerät außer Acht, daß er dieses Amt eigentlich nie antrat. Insofern stellt sich zudem die Frage, ob er mehr als nur formell das Recht hat, Satire-betreibende Facebook-User wegen Majestätsbeleidigung zu verklagen.










