26.09.11
Mit seiner Forderung nach einem Pflichtarbeitsdienst für Hartz-IV-Empfänger sowie dem strategischen Rückzug aus dem Bundestag im Jahr 2009 sorgte der aus dem Sauerland stammende CDU-Politiker und Rechtsanwalt Friedrich Merz für massives Aufsehen. Wie kaum ein anderer Politiker verstand es Friedrich Merz, die öffentlichen Bühnen rhetorisch auszufüllen, sein authentisches Charisma effektiv in Szene zu setzen.
Dabei achtete er stets auf die Erhaltung bzw. Pflege seiner Heimatbasis. Die Rechnung ging auf, seine regionalen Bemühungen wurden belohnt: Bei der Bundestagswahl 2005 zog Friedrich Merz mit 57,7 Prozent der Erststimmen als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Hochsauerlandkreis in den Bundestag ein. Das Wahlergebnis war keineswegs überraschend, denn obwohl Friedrich Merz von 1994 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags war, nahm er sich immer wieder Zeit für die Anliegen seines Heimatkreises.










