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Articles tagged with: Banken

Verfasst von: admin am Januar 28, 2012 4 Kommentare

28.01.12

Es war schon peinlich genug, daß landauf, landab immer wieder in den letzten Jahren die Forderung nach längerer Arbeitszeit seitens gewisser Politiker und Arbeitgeber in dem Raum stand. Doch unlängst kritisierte die Weltbank die geringe Lebensarbeitszeit. Weiterhin wird am Wachstum festgehalten, obwohl längst klar sein müßte, daß genau diese Erwartung eben nicht erfüllt werden kann. Und um den Touch von einer größeren Seriosität zu vermitteln, wird erneut der Ruf nach Maßstäben der Neidfaktoren lauthals verkündet, wer keine Arbeit habe, würde sogar relativ großzügig behandelt, auch sei es leicht, in Rente zu gehen. Klar doch, wenn europäische Länder nach jahrzehntelangem Kampf es endlich geschafft haben, soziale Standards und einen gerechten Wohlstand aufzubauen, muß nunmehr dieser in Frage gestellt werden, weil man nonchalant diese mit der restlichen Welt vergleicht. Obwohl just genau diese sozialen Errungenschaften ohnehin stetig flöten gehen, denken wir nur an die menschenverachtende Hartz-IV-Gesetzgebung in Deutschland. Was treibt eine Weltbank an, dermaßen unprofessionell vorzugehen?

Verfasst von: admin am Januar 9, 2012 Kein Kommentar

09.01.12

Im vergangenen Jahr 2011 wurde den Bürgern durch die globale politische Herrschaftselite weiterhin eine im Jahr 2008 entstandene Finanzkrise suggeriert, welche nunmehr innerhalb Europas einen neuen, negativen Höhepunkt erreichen könnte aufgrund des fehlenden EU-Einheitsgedankens. Selbstverständlich haben diese rhetorischen „Phrasen“ mit der tatsächlichen Realität nichts gemein, sie dienten lediglich dazu, europaweite Gleichschaltung durch Brüssler Gesellen schleichend zu legitimieren. Dank dem Lissabonvertrag ist ein solch antihumanes Handeln problemlos möglich, durch welches Pleitestaaten gezwungen werden, ihren Haushalt der EU-Kontrollherrschaft offenzulegen.

Verfasst von: admin am November 29, 2011 Kein Kommentar

29.11.11

Nachdem José Manuel González-Páramo, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) in Oxford bereits über die EZB-Vision, den Gedanken eines totalitären, einheitlichen Europas sprach und damit einmal mehr verdeutlichte, wohin die europäische Reise geht, setzen sich nun auch Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Fitch oder Moody’s passend in Szene. Einst als Hintergrundmachtinstrument den Finanzeliten dienlich versuchen sie nunmehr, ihre eigene Machtposition auszubauen.

 

Gerade diese Ratingagenturen haben nämlich unlängst gemerkt, welch globale Erdbeben ihre Bewertungen auf den internationalen Finanzmärkten auslösen, aufgrund der entstandenen Abhängigkeit des politischen Establishments vom Weltwirtschaftsmarkt. Eine solch abstruse Entwicklung wurde durch das fehlende, ganzheitliche Demokratieverständnis ermöglicht. Infolgedessen sollte die Warnung der Ratingagentur Moody’s, demzufolge alle EU-Länder von einer Abwertung bedroht seien, keinen mehr verwundern.

Verfasst von: admin am November 14, 2011 Kein Kommentar

14.11.11

Sämtliche europäischen Völker erliegen derweil einem abstrusen, destruktiven politischen Nebelsystem. Ungefragt müssen sie für eine Privatbankenkrise zahlen, welche kurzerhand vom politischen Establishment zur allgemeinen Finanzkrise deklariert wurde und dürfen infolgedessen auch noch zusehen, wie ihre hart aufgebauten Sozialstrukturen durch sogenannte Sparpakete über Nacht zerstört werden.

 

Nicht so jedoch in Island: Der zweitgrößte Inselstaat Europas hat im Frühjahr 2011 in einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 59,8 Prozent bereits zum zweiten Mal die Schuldenrückzahlung für die Pleitebank Icesave abgelehnt. Island sollte 3,8 Milliarden an Den Haag und London überweisen, weil die dortigen Regierungen im Jahr 2008 den heimischen Kunden der Internetbank Icesave ihre Einlagen erstattet hatten.

Verfasst von: admin am Oktober 27, 2011 Kein Kommentar

27.10.11

von Marian Wang und Paul Kiel

ProPublica, 20. Oktober 2011

 

Das US-Bundesfinanzministerium hatte gerade die vorläufige Bewilligung von 299 Millionen Dollar an Steuerzahler-Unterstützung für Kaliforniens Vereinte Handelsbank angekündigt, als die Email eintraf.

“Wow…Ihr Typen macht entweder eine tolle Stellungnahme mit dieser da oder Ihr ‘Pförtner’ ist inkompetent”, ermahnte das anonyme Sendschreiben, welches im Oktober 2008 dem Fiskus gesendet wurde und von ProPublica durch eine Freizügigkeit der Informationsgesetzes-Anfrage abgerufen wurde. “Dies ist einer der schlechtesten Darlehensmappen in dem Land, durchgeführt von einem der schlechtesten zeichnungsberechtigten Geschäftsführer (und einem lügnerischen CEO noch dazu).”

Verfasst von: admin am Oktober 18, 2011 Kein Kommentar

18.10.11

Noch vor einigen Wochen stimmten Politiker in den angeschlagenen Mitgliedsstaaten der EU über neue Sparpakete ab, gewährten laut einem Rott und Meyer Interview mit Dirk Müller alias Mr. Dax zwei europäischen Banken heimlich Nothilfen. Jene politische Landschaft steht nun scheinbar hinter dem Volk, möchte sich für das Wohlergehen aller Bürger einsetzen und  den Banken Einhalt gebieten.

 

Ganz offensichtlich werden Europas Politiker inzwischen von Protestängsten geplagt, denn selbst im sonst so ruhigen Deutschland gehen immer mehr Bürger auf die Straße, um ihren Unmut kundzutun. Leider geht die politische Strategie zumindest in Deutschland ansatzweise auf, denn immer wenn sich Politiker in der Vergangenheit mit dem Volk solidarisiert haben, vertraute dieses wieder auf ihre repräsentativen Entscheidungsträger. Nur so war es überhaupt möglich, über 60 Jahre zwei Großparteien an der Spitze zu etablieren.

Verfasst von: admin am Oktober 11, 2011 Kein Kommentar

11.10.11

Ob Bankenkrise, Weltwirtschaftskrise, Eurokrise oder Finanzmarktkrise, all diese Worthülsen haben eine Gemeinsamkeit – sie weisen auf ein destruktives, wirtschaftspolitisches Konstrukt hin, einer sich stark ausbreitenden, scheinbar unerklärlichen Depression des globalen Geldsystems, welche unweigerlich in einem Kollaps münden wird. Zweifelsohne trägt dies dazu bei, dass die Unruhe aller Völker weltweit wächst.

 

Keinesfalls verwunderlich, denn die politische Klasse verkündete bereits Ende 2009 euphorisch, dass die Krise überstanden sei. Eine Bankenkrise, die kurzerhand zur weltweiten Rezension deklariert und in nur einem Jahr zu Gunsten sämtlicher Privatbanken beendet wurde, löst selbstverständlich gewisse Nebenwirkungen aus.

 

Verfasst von: admin am Oktober 10, 2011 Ein Kommentar

10.10.11

Die gleichen Politiker, „Experten“ und Massenmedien, die hinsichtlich der Lehmann-Krise und der anschließenden „Sozialhilfe für Banken“ bemängelten, daß sich danach nichts geändert hatte, haben selbst nichts dazu gelernt. Die Vertreter des Establishments propagieren das Ende der Welt, wenn die Banken nicht erneut „Sozialhilfe“-Billionen erhalten. Das kann man auch anders sehen.

 

Unter „Bankenrettung soll Finanzcrash verhindern“ schreibt der SPIEGEL, „die Rettungsaktion ist nötig, um eine fatale Kettenreaktion zu verhindern. Denn ein Crash des Finanzsystems könnte ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen – auch Deutschland.“

 

Verfasst von: admin am September 19, 2011 Ein Kommentar

19.09.11

Banken spielen nach altbewährter Zockermanier mit Milliarden und beglücken ihre Manager mit hohen Bonizahlungen, denn dank des repräsentativen demokratischen Systems dürfen die gewählten „Volksvertreter“ ohne die Zustimmung der Bürger entscheiden, was mit den Steuergeldern passiert. Also wurden in der Vergangenheit zu Lasten der Steuerzahler sogenannte Bad Banks eingeführt, in welche angeschlagene Banken ihre Schrottpapiere auslagern durften – auch genannt „offizielle“ Bilanzenfälschung. Trotz dieser Bad Banks erhielten die Banken zusätzlich sogenannte Rettungspakete in Milliardenhöhe, denn schließlich mussten ja weiterhin hohe Managergehälter finanziert werden.

 

Verfasst von: admin am September 12, 2011 Kein Kommentar

12.09.11

Der DAX sinkt auf dem niedrigsten Stand seit 2 Jahren. 90% der Bürger interessiert das nicht, weil sie keine Aktien oder Fondsanteile besitzen. Der SPIEGEL will der Öffentlichkeit hingegen weismachen, die Arbeitsplätze aller Bürger seien in Gefahr, weil angeblich erstens Deutschlands (u.a. vom SPIEGEL) gefeierte Vorzeigewirtschaft vollkommen abhängig von Krediten und zweitens die Kreditvergabe wiederum weitestgehend abhängig von Aktienkursen sei.

 

Banken und Kreditvergabe

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