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Articles tagged with: Armut

Verfasst von: admin am Juli 30, 2011 Kein Kommentar

30.07.11

Sehr nüchtern, sachlich und emotionslos wird der Hungertod  in Wikipedia (dort allerdings nur unter dem Stichwort „Hungerstoffwechsel“) beschrieben.

 

Aber so ist es nicht. Bei weitem nicht.  Man – (auch ich) – sieht die in regelmäßigen Zeitabständen wiederkehrenden Bilder. Grauenhafte Bilder einer apokalyptischen Gegenwart, die einen – wenn man den schier unendlichen Reichtum der Europäer und anderer Industriestaaten vor Augen hat – an einen anderen Planeten glauben lässt. Aber es sind nur ein paar Flugstunden, die uns Europäer von den betroffenen Afrikanern trennen.

 

Verfasst von: admin am Juli 28, 2011 Kein Kommentar

28.07.11

Wenn der Tod uns das Ende des Lebens diktiert, wissen wir auch zugleich: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Und so nehmen wir nichts mit als uns selbst ins Reich der Toten, wie auch immer jenes sich gestalten mag. Doch zu Lebzeiten treiben wir uns gegenseitig an im Wettlauf der Eitelkeiten, des grenzenlosen Materialismus, der Prestige verspricht, uns hofieren läßt, egal auf welchen Pfaden auch erreicht. Das Streben nach Reichtum tief verwurzelt in der Menschheitsgeschichte quer durch viele Kulturen sich offenbart, teils begünstigt durch den Stand, das Familiengeschlecht, aber auch erstritten durch scharfe Klingen im Heeresgetümmel, stets das Ziel der Macht vor Augen, die ihn mit sich bringt. Nicht der Neid soll sich hierbei widerspiegeln, sondern die ernüchternde Feststellung, daß nahezu immer dem Überreichtum Ausbeutung vorausgeht.

Verfasst von: admin am Juli 26, 2011 Kein Kommentar

26.07.11

Jedes politisches Verharren kostet weiterhin Menschenleben in den Ländern, die sich längst auf Entwicklungshilfe eingerichtet haben. Als Buergerstimme ganz allgemein den Kurs der Entwicklungshilfe im Artikel Entwicklungshilfe – eine Bilanz, die meist von Rückschlägen gekennzeichnet ist Mitte Juli veröffentlicht hatte, war der Kommentar, der uns dann erreichte in jeder Hinsicht ein Gewinn. Sowohl der sehr berechtigte Hinweis auf das Buch „Afrika wird armregiert“ als auch die unverkennbare Handschrift von Volker Seitz führten somit dazu, daß wir uns erst recht jetzt intensiv der Problematik der „Wiege der Menschheit“ widmen und dieses Interview mit ihm führen.

 

Verfasst von: admin am Juli 21, 2011 Kein Kommentar

21.07.11

Armut in Deutschland war bis zur Agenda 2010 und der damit verbundenen Sozialraubeinführung namens Hartz IV ein Tabuthema. Egal wie deutlich vereinzelte Beobachter auf die zunehmende, ganzheitliche Armutsgefahr hingewiesen hatten, sie ernteten stets lautes Gelächter, denn in den 1990er Jahren konnte das gemeine Volk dank ausuferndem Kreditsystem scheinbar sorgenfrei leben, machte sich infolgedessen keine Gedanken um morgen. Heute im Jahre 2011 sieht das anders aus: Dumpinglohn, Zeitarbeit, Armenküchen sowie fehlende Krankenversicherung sind keine Fremdwörter mehr. Viele Bürger denken, dass diese Entwicklung im Jahr 2004 begonnen hat und behaupten mitunter sogar, jene Negativentwicklung ja nicht vorhersehbar war.

 

Verfasst von: admin am Juli 19, 2011 Kein Kommentar

19.07.11

Die Schere zwischen arm und reich klafft kontinuierlich weiter auseinander, obwohl sie schon immer dies tat, wäre ja noch schöner, wenn sie sich schließen würde. Nein, es darf nicht sein, was geschehen könnte bei gerechter Verteilung. Folglich schaffen wir uns unterschiedliche Instrumentalisierungen, das Auseinanderklaffen zu beschleunigen.

Verfasst von: admin am Juli 15, 2011 Ein Kommentar

15.07.11

Als Harry S. Truman am 20. Januar 1949 seine Antrittsrede zur Gründung der NATO hielt, war gleichzeitig auch mit dem Gründungsdokument die Entwicklungspolitik besiegelt worden. Historisch betrachtet ist sie somit im Zusammenhang des Kalten Krieges entstanden, und gerade deshalb konnte sie nicht zum Tragen kommen. Es entstand viel eher 1956 das Bündnis der Bewegung der blockfreien Staaten, die die Gefahr eines Dritten Weltkrieges sahen, die Blockbildung des Ost-West-Konfliktes somit verurteilten.

 

Verfasst von: admin am Juli 14, 2011 Kein Kommentar

14.07.11

Und immer wieder dürfen wir Menschen die Warnung hören und lesen, was denn alles geschehen würde, wenn unsere Spezies sich der Zehnmilliardengrenze nähern wird. Weltweite Hungersnöte, die nur eine Option offenhält: den konsequent radikalen Einsatz konventioneller Agrarwirtschaft. Daher haben Weltkonzerne der Agrarwirtschaft wie Monsanto und Syngenta auch keinerlei Probleme damit, Pestizide und die Gentechnik bedenkenlos einzusetzen, obwohl die Schädlichkeit nicht nur für uns Menschen, sondern auch für andere Lebewesen bis hin zum Zusammenbruch ganzer Naturkreisläufe längst zu genüge dokumentiert wurden. Hauptsache der Profit stimmt, die geschürte Angst vor Hungersnöten fügen sich dabei doch brillant ein, um die eigenen Verfehlungen zu vertuschen.

Verfasst von: admin am Juli 5, 2011 Kein Kommentar

05.07.11

Unsere journalistische Plattform versteht sich, seinem Namen gerecht werdend als ein Informationsportal, ganz dicht am Bürger, wobei wir selbstverständlich stets darauf achten, auch dessen Probleme, Beweggründe und konstruktive Ideen in unsere Artikel einfließen zu lassen. Daher darf ruhig von einem Dialog gesprochen werden, was wortwörtlich zustande kommen soll, sich in Umfragen oder Interviews widerspiegelt.

Als wir Susanne Korte kennen lernten, war uns ziemlich schnell klar, dass ein bestimmter Teil ihres Lebensweges seine Berechtigung hat, im folgenden Interview erzählt zu werden.

 

Zunächst möchte Buergerstimme sich ausdrücklich bedanken, dass Sie uns von Ihrem „kurzen“ Ausstieg aus dem behüteten Leben erzählen wollen. Was waren die ausschlaggebenden Beweggründe dafür?

Verfasst von: admin am Juli 4, 2011 Kein Kommentar

04.07.11

Ich sitze auf einer Bank im Schatten und sehe mich um. Ich hole tief Luft und sage meinen Mitmenschen, dass ich etwas zu verkünden habe. Ich ziehe die Menschen in meinen Bann, denn was ich predige, ist alles, woran sie glauben. Ich brauche auch keine Kanzel, kein heiliges Buch, noch sitzen meine Gläubigen auf harten Holzbänken.

 

Verfasst von: admin am Juni 20, 2011 Ein Kommentar

20.06.11

Alles wird teuerer, was eigentlich überhaupt nicht verwundern sollte in einer Gesellschaft, die sich ständig am Wachstum orientiert. Das gehört dann eben mal dazu, und wer sich dieses Wirtschaftsmodell nicht leisten kann, hat eben Pech gehabt. Die Verlierer sind das Heer der Arbeitslosen, die Rentner, die Kranken, die Studenten, die Auszubildenden, die Billiglohnverdiener. Verdiener? Wohl eher nicht:  Almosenempfänger. Das wäre die genauere Bezeichnung für eine vollbrachte Arbeit, die viel zu gering entlohnt wird, damit die Bosse, die Manager obendrüber sich noch mehr Luxus gönnen können. Die Verteilung von unten nach oben wird nicht im geringsten aufgehalten, sie wird ganz besonders von den Politikern, die ihr Volk längst mißachten, auch nicht ohne Eigennutz unterstützt. Wer denkt und handelt denn sozial? Politiker halten sich mit solch menschlichen Selbstverständlichkeiten nicht mehr auf, sie nicken die Vorgaben ihrer Parteispitzen einfach ab und gut ist.

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