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Articles tagged with: Arbeitslosigkeit

Verfasst von: admin am April 18, 2011 Kein Kommentar

18.04.11

Antworten von Frau Gräfnitz auf unsere Umfrage vom 06.04.11

 

1. Sind Sie mit der derzeitigen, politischen Lage zufrieden oder unzufrieden?

Sehr unzufrieden, im Grunde ist es egal, wen ich wählen würde, da alle im selben Boot sitzen und nur nach ihrem eigenen Karriereego bemüht sind. Der Bürger zählt nur als Nummer, der Geld in die leeren Kassen bringt.


2.   Glauben Sie, dass eine neue Partei etwas verändern kann?

Ehrlich? Nein! Keine Partei wird das System brechen können, nur wir Bürger selbst, in dem wir die derzeitigen Machtstrukturen komplett absetzen und neue Strukturen aufbauen würden! Wichtig wäre es, herauszufinden, welches System am Besten und Menschlichsten ist.

Verfasst von: admin am April 13, 2011 5 Kommentare

13.04.11

„Sobald die Sklaven erkennen, wie viele sie sind, gibt es einen Aufstand gegen uns.“ Mit diesen Worten soll ein römischer Senator die damalige „Elite“ überzeugt haben, Sklaven nicht durch Armbänder zu kennzeichnen. Auch die heutige Macht-Elite hat das begriffen und streut der großen Mehrheit – den Sklaven des Systems – Sand in die Augen.

 

Der regierungsgesteuerte ARD-Deutschlandtrend stellte am 07.04.2011 eine Höchstleistung im Sand-in-die-Augen-streuen auf, als die Verantwortlichen verkündeten: „75 Prozent der Bürger schätzen ihre persönliche wirtschaftliche Lage momentan als gut oder sehr gut ein.“ Wo finden solche Umfragen statt? Auf Golfplätzen, bei Porsche-Händlern oder im Bundestag?

Verfasst von: admin am März 17, 2011 Kein Kommentar

17.03.11

Wie hält man sich Menschen gefügig? Indem man ihnen permanent Ängste einimpft.  Angst ist der größte Hammer, wenn es um eine Weiterentwicklung geht. Unsere heutige Gesellschaft wird von Ängsten nur so gebeutelt.

 

Die Angst um den Arbeitsplatz überschattet jedoch alles, denn wer morgen seinen Arbeitsplatz verliert, kann schon übermorgen in der Armut leben. Ein Leben unter Angst lässt Druck entstehen, einen Druck, den es jedoch nicht geben müsste, dennoch spielen alle in diesem Spiel mit.

 

Verfasst von: admin am Februar 15, 2011 2 Kommentare

15.02.11

Was bedeutet es eigentlich, mit ALG II leben zu müssen? Es ist kaum zu beschreiben, Menschen, die es nicht kennen, nur schwer begreiflich zu machen.

Heute hörte ich im Radio eine Befragung der ALG-II-Empfänger zur Diskussion um die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze. Die Befragung wurde in einem Berliner Job Center durchgeführt.


Die meisten Betroffenen scheinen resigniert zu haben. Sie sagen, da könne man wohl nichts machen. Und leider haben sie Recht. Traurig aber wahr. Wer einmal in die Mühlen des ALG-II-Bezugs gerutscht ist, kommt so schnell nicht wieder heraus.


Verfasst von: admin am Dezember 20, 2010 Ein Kommentar

20.12.10

Eigentlich ist es eine Gespenstergeschichte und betrifft die Märchen, die man sich über Hartz IV erzählt.

Da das Thema an sich derart komplex ist, habe ich Ihnen heute mal Beispiele herausgepickt, um Ihnen das Leben unter Hartz IV etwas näher zu bringen. Die meisten Menschen in Deutschland wissen gar nicht, wie viel Nervenkraft es kostet, sich in unserem Land seine Existenz am absoluten Limit zu erhalten.


Hören sie hierzu auch das Märchen zu Hartz IV auf: deepvamp Adventskalender.

Verfasst von: admin am Oktober 29, 2010 3 Kommentare

29.10.10

Frau von der Leyen konnte es nicht länger abwarten und verkündete die frohe Botschaft der Arbeitslosenzahlen bereits am 27.10.2010.

2.945.000 Millionen sind in Deutschland offiziell arbeitslos gemeldet, bzw. ohne Einkommen. Wie Frau von der Leyen auf diese wirklich beachtlich im Griff gehaltene Arbeitslosenzahlen kommt, ist schnell erklärt.


Bei der Statistik durch die Arbeitsagenturen wird jedes Mal wieder nicht erwähnt, wer zwar arbeitslos ist, bzw. ALGII bezieht, aber dennoch aus dieser wunderschönen Statistik heraus gerechnet wird.


Verfasst von: admin am Oktober 18, 2010 Kein Kommentar

18.10.10

Die Herren Professoren Diamond, Mortensen und Pissarides erhielten in dieser Woche den Wirtschaftsnobelpreis für ihr „Diamond-Mortensen-Pissarides-Modell“. Damit fanden sie heraus, daß die Arbeitgeber nicht über sämtliche Arbeitnehmer des Planeten Erde informiert sind und umgekehrt Arbeitnehmer nicht sämtliche Arbeitgeber des Planeten Erde kennen. Daher die Erkenntnis gemäß „Locker vom Hocker“, der 1980er-Jahre-Sketchsendung mit Walter Giller: „Es bleibt schwierig“. Man kann also sagen: In diesem Jahr wurde eine wissenschaftliche Erkenntnis auf Grundschulniveau mit dem Nobelpreis belohnt.


Würde sich Alfred Nobel nicht im Grab umdrehen, wenn er wüsste, welch eine selten banale und irrelevante „wissenschaftliche Leistung“ in diesem Jahr ausgezeichnet wurde? Darf man dazu einige kritische Fragen stellen?

Verfasst von: admin am Oktober 15, 2010 Kein Kommentar

15.10.10

Nachdenklich macht mich die politische Landschaft, die globale und somit auch die unseres Landes. Wer genau hinschaut und somit nicht wegschaut, wird überall Zerfall sehen. Das erinnert mich an die intervallartigen Besuche im freundschaftlichen Nachbarland Frankreich. 1971, 1973 und 1980 war  es schon so, diese sichtbare Armut, nur die Franzosen gingen locker damit um, d.h. 1980 gab es zumindest auffällig gut gelungen einen Sanierungsboom in der idyllischen Fachwerkstadt Troyes. Als wir 22 Jahre später dort einen Zwischenstop einlegten auf der spannendlangen Fahrt nach Portugal, war es schon wieder Alltag, der Zerfall. Es war erneut alles am Bröckeln, wohl kein Geld mehr da, um Altes zu erhalten?

Verfasst von: admin am Oktober 8, 2010 Kein Kommentar

08.10.10

Ein großes Wort. Jeder wünscht sich mit Respekt behandelt zu werden, und jeder Mensch sollte auch mit Respekt behandelt werden. Aber nicht nur die Menschen untereinander sollten sich respektvoll begegnen, sondern der Mensch auch der Natur gegenüber, schließlich leben wir hier auf diesem Planeten, ob nur als Gast oder als immer wieder kehrendes Individuum ist Glaubenssache und sollte ebenfalls mit Respekt behandelt werden.


Respekt muss man sich erarbeiten. Falsch. Respekt erarbeitet man sich nicht, man kann ihn höchstens verlieren.

Verfasst von: admin am Juli 28, 2010 Kein Kommentar

28.07.10

Immer wieder wurde in den letzten Wochen über den doch so positiven Konjunkturaufschwung gesprochen, darüber, dass die Zeitarbeit rückläufig ist, und immer mehr Menschen wieder einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Erholung über Nacht? Gestern noch Sparpaket und heute schon Wirtschaftsboom? Nun, Märchen sind bekanntlich immer flexibel und lehnen sich nicht gerne an der Realität an. Daher betrachten wir das Ganze doch mal aus dem realen Fokus, und schon wird man feststellen, dass man die eigentliche Ursache nur verlagert hat: neues Gewand, doch das Problem bleibt. Die Wirtschaftskrise stagniert im Jahr 2010, der Finanzmarkt wird so massiv „künstlich“ gepuscht, dass sich jegliche negative Auswirkungen verzögern und der totale Ausbruch der Krise noch bevorsteht. Genau dieses Konstrukt wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt aus: man bemüht sich, so viele Menschen wie möglich vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren, denn es zählt die Statistik. Hier geht es nämlich nicht um den humanen Faktor, denn die Rahmenbedingungen haben sich verändert, und so bedeutet „Arbeit“ schon lange nicht mehr, dass man auch in einer gesicherten, zukunftsorientierten Existenz leben kann.

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