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Articles tagged with: Anleger

Verfasst von: admin am September 14, 2010 Kein Kommentar

14.09.10

Momentan befindet sich das System wieder in einer Phase, in welcher man als Bürger den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Mal ist die Rede von der Skandalbank HRE, die nochmals 40 Milliarden Euro an Garantien vom Staat benötigt, dann redet man vom deutschen Wirtschaftsboom. Zwischendurch wird das Gericht dann noch verfeinert mit der „Afghanistanwürzung“. Wem das nicht reicht, der kann sich noch über das Sparpaket der Regierung freuen und über eine Politik, in der keine Struktur mehr zu erkennen ist.


HRE und das Spiel Bad Bank

Verfasst von: admin am Juli 16, 2010 Kein Kommentar

16.07.10

Inzwischen sind wir in der Jahresmitte 2010 angelangt, und eines lässt sich im „Chaos“ der Finanzkrise jetzt bereits sicher sagen: der Beutezug der Anleger geht weiter, es wird um ganze Staaten gepokert, selbst die Rohstoffentwertung ist möglich, und unsere Politiker legen sich die Karten so, dass alles auf 2011 verlagert wird, und man auf eine wundersame „Beruhigung“ hofft. Politische Machtlosigkeit nach außen, Finanz GmbH Europa im Innern.


Remake Schrottparadies

Verfasst von: admin am Mai 27, 2010 Ein Kommentar

27.05.10

Blättert man in Fachzeitschriften zum Thema Umweltschutz, so wird man schnell feststellen, dass in diesen immer wieder Fotovoltaik und Windkraft erwähnt werden, aber auch Biomassekraftwerke und Wasserkraft. In der Tat sind diese alternative Energiequellen die Zukunft und sollten schnellstmöglich Anwendung finden, um die Belastung unseres Planeten zu verringern. Schnell könnte man meinen, dass viele Anbieter und Erfinder dieser Technologien genau das beabsichtigen: erst wenn man hinter den scheinbaren Vorhang der angeblichen Vernunft blickt, wird man feststellen, dass es auch hier nur ums Geld geht.


Das Spiel mit der regenerativen Energie

Verfasst von: admin am Februar 3, 2010 Kein Kommentar

03.02.10

Nachdem man glaubt die Weltwirtschaftskrise überstanden zu haben, erlaubt man seitens der BaFin wieder hochspekulative Geschäfte mit ungedeckten Leerverkäufen. Angesichts der harten Krise wurden riskante Wetten auf deutsche Finanztitel untersagt. Unter dem Deckmantel der “überstandenen” Krise hebt man jedoch nun wieder dieses Verbot auf, denn die Finanzmärkte hätten sich, laut Aussage der BaFin, wieder erholt. Freie Bahn also für Zocker des Anlegermarktes, die nach alter Manier auf volles Risiko setzen, um den schnellen Kapitalgewinn zu ermöglichen.


Krise noch nicht überstanden

Verfasst von: admin am Januar 15, 2010 Kein Kommentar

15.01.10

Dass die Bankenwelt auch im Jahr 2010 noch einige Überraschungen für uns parat hat, war abzusehen. Schließlich steht auch dieses Jahr noch unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise, die zwar ruht, aber noch nicht überstanden ist. Kaum hat sich der Finanzmarkt scheinbar etwas erholt, kommen die Pokerspieler wieder aus ihrem Versteck und überschütten sich gegenseitig mit Bonizahlungen in gewohnter Höhe, als hätte es nie Probleme auf dem Finanzmarkt gegeben. Vorbildlich im Spiel der Verantwortungslosigkeit ist hier die “Bank of America”, welche erst vor kurzem die erhaltene Staatsunterstützung in Höhe von 45 Milliarden Dollar zurückgezahlt hat.


Verfasst von: admin am Dezember 17, 2009 Ein Kommentar

17.12.09

In manchen Momenten kommt es durchaus noch vor, dass Meldungen ans Tageslicht kommen, mit denen man wirklich schon gerechnet hat. So auch im Bezug auf den Artikel über den Börsenabschluss im alten Jahr mit einem Jahreshoch von 5903 Zählern. Wäre man ein Optimist mit rosaroter Brille, so könnte man in die Hände klatschen und die ach so tollen Entscheidungsträger loben. Nun ja, Träumer wird es sicherlich immer geben, die genau das machen werden. Blickt man jedoch etwas weiter in den Kern hinein, so kann man ohne Zweifel erkennen, dass die verantwortliche Finanzelite den freien Wirtschaftsmarkt kontrolliert nach Lust und Laune und das Börsenverhalten „formt“ wie Knetmasse. Alles wird künstlich am Leben erhalten und gepuscht, so lange man noch die Marionette hat, welche nach Bedarf springt ohne zu fragen. Man stellt das Zugpferd nach vorne, welches keine Fragen stellt, und die Masse mit zieht, ohne dabei nach alternativen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Zwar sollte man meinen, dass ein individuelles Zugpferd, das Eigeninitiative entwickelt und in der Lage ist Weise zu entscheiden, eine produktivere Leistung bringen kann, und doch setzt man diese „Asse“ ganz bewusst nicht ein im Börsenspiel.

Verfasst von: admin am November 2, 2009 Kein Kommentar

02.11.09

Wie nicht anders zu erwarten, gehen Kapitalanleger wieder hohe Risiken ein und das in einer Zeit, wo ein Ende der Negativentwicklung der Wirtschaft noch nicht in Sicht ist. Investoren lösen einen Boom aus, investieren in Ramschanleihen, als sei nie etwas passiert. Nur die Rendite ist entscheidend, der schnelle Kapitalgewinn. Die eigentlichen Hintergründe interessieren in diesem Zusammenhang nicht, und Warnungen werden von den Investoren ignoriert. Der klassische Markt bietet logischerweise im Moment nicht genug Optionen der Anlagemöglichkeiten mit hohen Renditeerwartungen. Angesichts der jetzigen Situation ist dies auch vollkommen normal. Anleger stört das aber nicht, und so geht man auf die Suche nach „Exoten“ und investiert zur Not auch in schwächere Unternehmen, wenn die Renditechancen hoch genug sind. Man macht also genau da weiter, wo man zu Beginn der Weltwirtschaftskrise aufhören musste. Mit dem Auslöser der Finanzkrise wird jetzt wieder fleißig gepokert.

Verfasst von: admin am Juni 30, 2009 Kein Kommentar

30.06.09

Bis auch der letzte Bauer verspielt wurde

In ungeschönter Praxis setzen die Banken wieder auf Risikoschachzüge der besonderen Art: als Sicherheit hat man ja den einfachen Bauern. Dank fehlender Aufsicht durch Regulierungs- und Aufsichtsbehörden des Staates haben Investmentbanker wieder verstärkt  „Lunte” gerochen und wollen schon im kommenden Jahr ihre Boni deutlich aufbessern. Im Spiel der „Super-” Reichen kennt man scheinbar keine Grenzen und geht weit über das menschlich Begreifbare hinaus. Man versucht den Trumpf auszuspielen, die Dame in Szene zu setzen, über welche man schon lange nicht mehr verfügt. Der König wird ungeschützt gelassen, und die letzten Bauern sollen in Mittelaltermanier geopfert werden, für ein vollkommen desolates, marodes und veraltetes Finanzkonzept, welches nur noch einen Zweck erfüllt: jene Machtspieler weiter zu festigen und dessen Kapitalhunger zu stillen.

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