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Wirtschaft

Verfasst von: admin am November 30, 2011 Kein Kommentar

30.11.11

Die Aussage der Überschrift ist bei mir im Betrieb (in Süddeutschland verortet) häufiger ein Thema, auch wir haben einen hohen Anteil an Leiharbeitnehmern. Warum schreibe ich darüber?

Ich gehöre zu diesen Leiharbeitnehmern, glücklicherweise habe ich persönlich einen Arbeitgeber, der mich vergleichsweise gut bezahlt und behandelt.

Jedoch: Man hört und sieht auch weniger erfreuliches.

Ausbeutung durch Leiharbeit – Schreib uns deine Meinung! mag andeutungsweise eine Ahnung vermitteln, wie es um die Arbeitswelt in Deutschland im 21. Jahrhundert bestellt ist.

Die Tendenz zu mehr Leiharbeit ist ungebrochen:  Immer mehr miese Jobs

Verfasst von: admin am November 29, 2011 Kein Kommentar

29.11.11

Nachdem José Manuel González-Páramo, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) in Oxford bereits über die EZB-Vision, den Gedanken eines totalitären, einheitlichen Europas sprach und damit einmal mehr verdeutlichte, wohin die europäische Reise geht, setzen sich nun auch Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Fitch oder Moody’s passend in Szene. Einst als Hintergrundmachtinstrument den Finanzeliten dienlich versuchen sie nunmehr, ihre eigene Machtposition auszubauen.

 

Gerade diese Ratingagenturen haben nämlich unlängst gemerkt, welch globale Erdbeben ihre Bewertungen auf den internationalen Finanzmärkten auslösen, aufgrund der entstandenen Abhängigkeit des politischen Establishments vom Weltwirtschaftsmarkt. Eine solch abstruse Entwicklung wurde durch das fehlende, ganzheitliche Demokratieverständnis ermöglicht. Infolgedessen sollte die Warnung der Ratingagentur Moody’s, demzufolge alle EU-Länder von einer Abwertung bedroht seien, keinen mehr verwundern.

Verfasst von: admin am November 16, 2011 Kein Kommentar

16.11.11

Von Griechenland über Spanien bis hin zu Italien; die sogenannte europäische Wirtschaftskrise füllt seit Monaten sämtliche Titelblätter. Als Nebenschlagzeile dient eine schleichende Weltwirtschaftskrise in strategischer Kombination mit Protestbewegungen wie Occupy. Infolgedessen sprechen sämtliche Völker kontinuierlich über globale Kapitalmärkte, Börsenwerte oder sonstige scheinbar wichtigen Finanzthemen. Dieses Verhalten ist keineswegs verwunderlich, denn das nach außen abstrus wirkende politische System hat durch den Protestkult Occupy den Bürger zum trügerischen „Haupt“-Darsteller der Finanzindustrie deklariert.

 

Sämtliche Egostrukturen wurden somit befriedigt, was wiederum zur Folge hat, dass Bürger zwar protestieren, aber niemand ganzheitliche Betrachtungsweisen berücksichtigt. Der Bürger wurde unbemerkt zur Energiequelle des angeschlagenen Wirtschaftssystems, denn je mehr die Masse protestiert, desto einfacher ist der vorübergehende Klassenerhalt jener Finanzeliten, welche Auslöser der Bankenkrise waren.

Verfasst von: admin am November 3, 2011 Ein Kommentar

03.11.11

Was bewog Griechenlands Regierungschef Papandreou, einen Volksentscheid über das „Rettungspaket“ zu initiieren? War es der Druck der Straße? Oder Amtsmüdigkeit? Oder ist es die Spekulation Papandreous, daß (lt. angeblichen Umfragen) eine kleine Mehrheit derjenigen Griechen, die ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen wollen, den ökonomischen Selbstmord durch das Spardiktat beschließt? Dann wären mit einem Schlag alle Streiks und Proteste delegitimiert. Niemand könnte mehr im Namen des Volkes auf die Straßen gehen und sich gegen die Regierung auflehnen, wenn das Volk der Regierung zuvor einen Blankoscheck ausgestellt und freiwillig den  Schwarzen Peter übernommen hätte. Kann es sein, daß die Mehrheit der griechischen Wähler auf die „Alternativlos“-Propaganda des Establishments hereinfällt?

Verfasst von: admin am November 2, 2011 Ein Kommentar

02.11.11

Kein Thema hat in diesem Jahr für so viel Aufsehen gesorgt wie die Schuldenkrise Griechenlands. Was musste das griechische Volk nicht alles über sich ergehen lassen: Von Pleitegriechen bis faule Griechen war wirklich alles nur Erdenkbare dabei, was das Diffamierungs- und Diskriminierungswerkzeug zu bieten hat.

 

Kein Wunder, dass Medien sowie Politiker mit dieser Hetzkampagne bis dato Erfolg hatten, schließlich kennen sich die Völker Europas untereinander kaum, da sind Vorurteile schnell gesät. Infolgedessen schenkte man dem griechischen Volk kaum Aufmerksamkeit – Hohn und Spott waren an der Tagesordnung. Wer als pleite eingestuft wird, dem werden sämtliche Rechte entzogen, ganz gleich ob einer einzelnen Person oder wie bei Griechenland geschehen, einem ganzen Volk. Unter dem Deckmantel der europäischen Finanzkrise ist Menschenwürde zu einem Handelsgut geworden, was lediglich durch entsprechenden Kapitalnachweis erworben werden kann.

Verfasst von: admin am Oktober 27, 2011 Kein Kommentar

27.10.11

von Marian Wang und Paul Kiel

ProPublica, 20. Oktober 2011

 

Das US-Bundesfinanzministerium hatte gerade die vorläufige Bewilligung von 299 Millionen Dollar an Steuerzahler-Unterstützung für Kaliforniens Vereinte Handelsbank angekündigt, als die Email eintraf.

“Wow…Ihr Typen macht entweder eine tolle Stellungnahme mit dieser da oder Ihr ‘Pförtner’ ist inkompetent”, ermahnte das anonyme Sendschreiben, welches im Oktober 2008 dem Fiskus gesendet wurde und von ProPublica durch eine Freizügigkeit der Informationsgesetzes-Anfrage abgerufen wurde. “Dies ist einer der schlechtesten Darlehensmappen in dem Land, durchgeführt von einem der schlechtesten zeichnungsberechtigten Geschäftsführer (und einem lügnerischen CEO noch dazu).”

Verfasst von: admin am Oktober 24, 2011 4 Kommentare

24.10.11

Die Griechen sind wütend auf ihre Regierung – die sie selbst gewählt haben. 77% der Griechen wählten die beiden großen griechischen Parteien PASOK und ND. Bereinigt um 30% Wahlverweigerer haben 54% aller Wahlberechtigten diejenigen gewählt, die offensichtlich nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems sind. Warum? Weil für Griechen das Gleiche gilt wie für Spanier, Portugiesen, Briten, Amerikaner, Deutsche und so viele andere Bürger: Die Wähler pendeln zwischen 2 etablierten Parteiblöcken aus Sozialisten / Sozialdemokraten und Konservativen hin und her, weil sie das geringste neoliberale Übel erhoffen, und am Ende heißt es gemäß Bertolt Brecht: „Wenn Wahlen irgendwas am System verändern würden, dann wären sie längst verboten.“ Im Sinne von Dürrenmatts „Grieche sucht Griechin“ sind wir alle Griechen. Deshalb richtet sich dieser Artikel an Leser in jedem Land der Welt.

Verfasst von: admin am Oktober 23, 2011 Ein Kommentar

23.10.11

Die Bevölkerung in Deutschland hat jahrzehntelang hart gearbeitet, um zur Entwicklung des realen Wirtschaftssektors beizutragen. Jeder Bürger zahlte brav seine Steuern, Sozialversicherungsabgaben; manch einer schloss sogar private Zusatzversicherungen ab. So entstand das „trügerische“ Bild einer gesunden, sozialorientierten Industrienation. Doch Finanzeliten hatten ganz offensichtlich andere Pläne, fördern bis dato Zeitarbeits- und Dumpinglohnsysteme. Anstatt langfristig ökonomisch zu denken, setzen sie auf den schnellen, zerstörerischen Beutezug: Profit um jeden Preis, ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Verfasst von: admin am Oktober 17, 2011 Ein Kommentar

17.10.11

In Zeiten des absoluten Chaos gibt es viele Helden, die sich in das Scheinwerferlicht drängen und der Welt ihre Hilfe anbieten. Sie preisen ihre Ideen an, verkaufen ihre Lösungsvorschläge und drängen anderen ihre Antworten auf. Aber hinter den Kulissen, wo das Licht etwas schwächer flackert, die Leute ihre staubigen Mäntel ablegen und sich zusammensetzen, sieht alles weniger heldenhaft aus. Während das Volk darauf vertraut, dass der Staat sich schon kümmert, und wir die besten Leute in den Kampf geschickt haben, um uns zu verteidigen, tun sich die teuflischsten Abgründe in den kalten Hinterzimmern dieser Welt auf. Hier wird auf Risiko gespielt.

Verfasst von: admin am Oktober 11, 2011 Kein Kommentar

11.10.11

Ob Bankenkrise, Weltwirtschaftskrise, Eurokrise oder Finanzmarktkrise, all diese Worthülsen haben eine Gemeinsamkeit – sie weisen auf ein destruktives, wirtschaftspolitisches Konstrukt hin, einer sich stark ausbreitenden, scheinbar unerklärlichen Depression des globalen Geldsystems, welche unweigerlich in einem Kollaps münden wird. Zweifelsohne trägt dies dazu bei, dass die Unruhe aller Völker weltweit wächst.

 

Keinesfalls verwunderlich, denn die politische Klasse verkündete bereits Ende 2009 euphorisch, dass die Krise überstanden sei. Eine Bankenkrise, die kurzerhand zur weltweiten Rezension deklariert und in nur einem Jahr zu Gunsten sämtlicher Privatbanken beendet wurde, löst selbstverständlich gewisse Nebenwirkungen aus.

 

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