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Ausland

Verfasst von: admin am Oktober 6, 2011 Ein Kommentar

06.10.11

von Marian Wang

ProPublica, 21. September 2011

 

Es wurde ein Motto im Capitol Hill und ein sich zusammenscharender Ruf für Industriebereiche: beseitigt die jobvernichtenden Regulierungen. In den vergangenen Tagen wiederholt nahezu jeder republikanische Präsidentschafts-Kandidat  diesen Refrain, der politische Nachhall hat sich sogar lauter ausgeweitet. Anfang des Monats ersuchte ebenso Präsident Obama die US-Umweltschutzbehörde, strikter Ozonregelungen zurückzudrehen, zitiert die “Notwendigkeit der reduzierenden Regulierungsbelastungen” während schwierig konjunkturellen Zeiten.

 

Aber ist die Behauptung wahr, daß Regulierungen Arbeitsplätze vernichten?

 

Verfasst von: admin am Juni 13, 2011 Ein Kommentar

13.06.11

von Paul Kiel

ProPublica, 10. Juni 2011

 

Das Hypotheken Änderungsprogramm der Obama Administration ist mehr als zwei Jahre alt. Von Beginn an ist es offensichtlich, daß die beteiligten Banken und Hypothekendienstleister die Programmgesetze brachen. Die Administration hat lange argumentiert, sie habe wenig Berechtigung irgend etwas dagegen zu tun. Aber jetzt, nachdem Millionen von Hausbesitzern  einen Korb gekriegt haben, hat die Regierung beschlossen, es sei schließlich Zeit, hart durchzugreifen.

 

Am Donnerstag verkündete das Bundesfinanzministerium, es würde vorenthaltend mit Staatszuschüssen zu den drei größten Hypothekendienstleister sein, welche ebenso unter den größten US-Banken sind: Bank of America, Wells Fargo und JPMorgan Chase. Die Banken werden kein Geld mehr erhalten, bis sie „substantielle Verbesserung“ zeigen.

Verfasst von: admin am Februar 13, 2010 Kein Kommentar

13.02.10

Willkommen im Jahr des ewigen Glücks, der Pokerspieler und der “angenehmen” Staatspleiten. Nun klopft der Kassierer an die Tür und überreicht uns die Quittung für das desolate Handeln auf dem Finanzmarkt im Jahre 2009. Langsam, aber dennoch sicher, zieht ein rauer Wind umher, und auch die “Hofnarren” müssen erkennen, dass es nicht mehr lange dauert und man das Volk, auch genannt Schafsherde, vor vollendete Tatsachen stellt. Jahrelang wurde gespielt, doch nun hat man die letzte Balance missachtet, und die Spieler des Systems sprechen ungeniert über die letzten Züge. Immer wenn Verantwortliche ihre Maske fallen lassen und mit ihrem “Ruf” leben,  kann man erkennen, dass man als Staatsgebilde vor dem finanziellen Ende steht und sich eine neue Wende ankündigt: diese gilt es im positiven Bürgersinne zu nutzen, was nur möglich ist, wenn die Gesamtheit der Schafsherde diese Verantwortung tragen kann und will.

Verfasst von: admin am Januar 15, 2010 Kein Kommentar

15.01.10

Dass die Bankenwelt auch im Jahr 2010 noch einige Überraschungen für uns parat hat, war abzusehen. Schließlich steht auch dieses Jahr noch unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise, die zwar ruht, aber noch nicht überstanden ist. Kaum hat sich der Finanzmarkt scheinbar etwas erholt, kommen die Pokerspieler wieder aus ihrem Versteck und überschütten sich gegenseitig mit Bonizahlungen in gewohnter Höhe, als hätte es nie Probleme auf dem Finanzmarkt gegeben. Vorbildlich im Spiel der Verantwortungslosigkeit ist hier die “Bank of America”, welche erst vor kurzem die erhaltene Staatsunterstützung in Höhe von 45 Milliarden Dollar zurückgezahlt hat.


Verfasst von: admin am Dezember 17, 2009 Ein Kommentar

17.12.09

In manchen Momenten kommt es durchaus noch vor, dass Meldungen ans Tageslicht kommen, mit denen man wirklich schon gerechnet hat. So auch im Bezug auf den Artikel über den Börsenabschluss im alten Jahr mit einem Jahreshoch von 5903 Zählern. Wäre man ein Optimist mit rosaroter Brille, so könnte man in die Hände klatschen und die ach so tollen Entscheidungsträger loben. Nun ja, Träumer wird es sicherlich immer geben, die genau das machen werden. Blickt man jedoch etwas weiter in den Kern hinein, so kann man ohne Zweifel erkennen, dass die verantwortliche Finanzelite den freien Wirtschaftsmarkt kontrolliert nach Lust und Laune und das Börsenverhalten „formt“ wie Knetmasse. Alles wird künstlich am Leben erhalten und gepuscht, so lange man noch die Marionette hat, welche nach Bedarf springt ohne zu fragen. Man stellt das Zugpferd nach vorne, welches keine Fragen stellt, und die Masse mit zieht, ohne dabei nach alternativen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Zwar sollte man meinen, dass ein individuelles Zugpferd, das Eigeninitiative entwickelt und in der Lage ist Weise zu entscheiden, eine produktivere Leistung bringen kann, und doch setzt man diese „Asse“ ganz bewusst nicht ein im Börsenspiel.

Verfasst von: admin am November 2, 2009 Kein Kommentar

02.11.09

Wie nicht anders zu erwarten, gehen Kapitalanleger wieder hohe Risiken ein und das in einer Zeit, wo ein Ende der Negativentwicklung der Wirtschaft noch nicht in Sicht ist. Investoren lösen einen Boom aus, investieren in Ramschanleihen, als sei nie etwas passiert. Nur die Rendite ist entscheidend, der schnelle Kapitalgewinn. Die eigentlichen Hintergründe interessieren in diesem Zusammenhang nicht, und Warnungen werden von den Investoren ignoriert. Der klassische Markt bietet logischerweise im Moment nicht genug Optionen der Anlagemöglichkeiten mit hohen Renditeerwartungen. Angesichts der jetzigen Situation ist dies auch vollkommen normal. Anleger stört das aber nicht, und so geht man auf die Suche nach „Exoten“ und investiert zur Not auch in schwächere Unternehmen, wenn die Renditechancen hoch genug sind. Man macht also genau da weiter, wo man zu Beginn der Weltwirtschaftskrise aufhören musste. Mit dem Auslöser der Finanzkrise wird jetzt wieder fleißig gepokert.

Verfasst von: admin am Juni 30, 2009 Kein Kommentar

30.06.09

Bis auch der letzte Bauer verspielt wurde

In ungeschönter Praxis setzen die Banken wieder auf Risikoschachzüge der besonderen Art: als Sicherheit hat man ja den einfachen Bauern. Dank fehlender Aufsicht durch Regulierungs- und Aufsichtsbehörden des Staates haben Investmentbanker wieder verstärkt  „Lunte” gerochen und wollen schon im kommenden Jahr ihre Boni deutlich aufbessern. Im Spiel der „Super-” Reichen kennt man scheinbar keine Grenzen und geht weit über das menschlich Begreifbare hinaus. Man versucht den Trumpf auszuspielen, die Dame in Szene zu setzen, über welche man schon lange nicht mehr verfügt. Der König wird ungeschützt gelassen, und die letzten Bauern sollen in Mittelaltermanier geopfert werden, für ein vollkommen desolates, marodes und veraltetes Finanzkonzept, welches nur noch einen Zweck erfüllt: jene Machtspieler weiter zu festigen und dessen Kapitalhunger zu stillen.

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