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Wirtschaft

Verfasst von: admin am Januar 28, 2012 4 Kommentare

28.01.12

Es war schon peinlich genug, daß landauf, landab immer wieder in den letzten Jahren die Forderung nach längerer Arbeitszeit seitens gewisser Politiker und Arbeitgeber in dem Raum stand. Doch unlängst kritisierte die Weltbank die geringe Lebensarbeitszeit. Weiterhin wird am Wachstum festgehalten, obwohl längst klar sein müßte, daß genau diese Erwartung eben nicht erfüllt werden kann. Und um den Touch von einer größeren Seriosität zu vermitteln, wird erneut der Ruf nach Maßstäben der Neidfaktoren lauthals verkündet, wer keine Arbeit habe, würde sogar relativ großzügig behandelt, auch sei es leicht, in Rente zu gehen. Klar doch, wenn europäische Länder nach jahrzehntelangem Kampf es endlich geschafft haben, soziale Standards und einen gerechten Wohlstand aufzubauen, muß nunmehr dieser in Frage gestellt werden, weil man nonchalant diese mit der restlichen Welt vergleicht. Obwohl just genau diese sozialen Errungenschaften ohnehin stetig flöten gehen, denken wir nur an die menschenverachtende Hartz-IV-Gesetzgebung in Deutschland. Was treibt eine Weltbank an, dermaßen unprofessionell vorzugehen?

Verfasst von: admin am Januar 27, 2012 3 Kommentare

27.01.12

Natürlich hätte in der Überschrift auch der Leib stehen können, wäre unbedingt genauso passend gewesen, wenn wir uns die bedenklichen Erzeugnisse der Industriebäcker genauer betrachten, die in rasanter Geschwindigkeit das Land überschwemmen, während immer mehr kleine und mittlere Bäcker ihre Geschäfte schließen können angesichts der Folgen des Preisdumpings. Nun könnte man ja ohne weiteres einwenden, Pech gehabt, so gestalte sich nun mal die Wirtschaft, und genau derjenige triumphiere, der eben durch clevere Einsparungen und  bestimmte Verfahren es schaffe, die Preise erschwinglich für den Verbraucher zu halten. Nur vergessen all jene “Glücklichen” dabei gleichzeitig, dem Verbraucher auch reinen Wein einzuschenken, um es mal noch freundlich zu formulieren. Die Wirklichkeit schaut gar nicht gut aus, was da an Backwaren angeboten und verzehrt wird.

Verfasst von: admin am Dezember 28, 2011 Ein Kommentar

28.12.11

Spätestens seit dem Jahr 2008 ist die globale Wirtschaftskrise in aller Munde. Ganz gleich ob Sparkunde, professioneller Anleger oder der einfache Arbeiter, welcher lediglich von Monat zu Monat leben kann, sie alle sorgen sich um das Geldsystem, weil sie von diesem abhängig sind und ein Leben fernab der elitären Finanzverwaltung gar nicht mehr kennen. Das gleichgeschaltete Bildungssystem hat hier ganze Arbeit geleistet; sämtliche gesellschaftliche Strukturen erlernen seit Jahrzehnten industrielle Funktionsmechanismen, können mit ganzheitlichen, freien Lernprozessen kaum noch etwas anfangen.

 

Verfasst von: admin am Dezember 22, 2011 Kein Kommentar

22.12.11

Noch können die Bedürftigen sich hierzulande einer sozialrassistischen Hartz-IV-Regelung erfreuen, die politische Gesetzgebung sieht keine Kürzungen auf Null vor. Es fragt sich nur, wie lange noch? Meinen Sie tatsächlich, der einmal angehäufte Reichtum wird ein Stückchen von seinem riesigen Kuchen abgeben wollen?  Bisher wäre das eine einmalige Geste in der Geschichte der Menschheit. Das Gegenteil war stets der Fall, außer, es wurde den Privilegierten mit Gewalt ihr Hab und Gut enteignet zum Wohle des darbenden Volkes.

 

Verfasst von: admin am Dezember 19, 2011 3 Kommentare

19.12.11

Bis zu 1 Million zusätzliche Billigarbeitnehmer aus Osteuropa wurden befürchtet, nur 65.300 kamen, und 25.500 Menschen sind wieder gegangen. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nun in einer Studie feststellte, wurde Deutschlands Lohnniveau für breite Bevölkerungsschichten so drastisch nach unten gedrückt, daß sich Arbeit in Deutschland im Niedriglohnbereich nicht einmal mehr für Osteuropäer lohnt. SPD, Grüne, Union, FDP und die Linke (in der Wowereit-Regierung) haben als Diener der Unternehmerlobby ganze Arbeit geleistet.

 

Verfasst von: admin am Dezember 15, 2011 Ein Kommentar

15.12.11

Immer diese Rücksichtsnahme, dieses vorsichtige Anfassen mit Samthandschuhen sollte endlich ein Ende finden, weil im umgekehrten Fall mit dem einfachen Volk alles andere als fair umgegangen wird. Nennen wir doch das Übel beim Namen: All jene, die kaltschnäuzig ohne jedwede moralische Zweifel sich an der Arbeit der Menschen bereichern, in dem sie obendrein diese noch verhöhnen, ob sichtbar in aller Öffentlichkeit oder versteckt im Hintergrund.

 

Verfasst von: admin am Dezember 8, 2011 Kein Kommentar

08.12.11

Seit Etablierung des Geldsystems funktionieren Menschen nach vorgegebener Wirtschaftsordnung, ohne einmal dessen Sinn zu hinterfragen, den Wert einer unabhängigen, aktiven Gemeinschaft zu erkennen oder zumindest eigene innere Bedürfnisse wahrzunehmen; das elitäre Wirtschaftsystem fordert, der Geselle springt gehorsam, denn er hängt an seiner Scheinexistenz, vertraut keinesfalls möglichen neuen Alternativen, da den Menschen durch das imperiale Herrschaftsbildungssystem lediglich eine leblose Gehorsamsfunktion suggeriert wurde.

 

Infolgedessen klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, trotzdem halten selbst viele von der Armut Betroffene still, weil sie verschiedenen, projizierten Angstkonstrukten erliegen, welche lediglich divergente Strukturen stützen, damit jedwede Bevölkerungskontrollorgane weiterhin ungestört agieren können.

Verfasst von: admin am Dezember 7, 2011 Ein Kommentar

07.12.11

Wenn es darum geht, skrupellos Gewinne aus Spekulationsgeschäften zu erzielen, hat Mensch noch nie Halt davor gemacht, diese zu unterlassen. Jedes Mittel, welches genau diesem Zwecke dient, wird gnadenlos und ohne jedwede Bedenken ein- und umgesetzt. Ethischmoralische Zweifel werden hierbei erst gar nicht in Betracht gezogen und das, obwohl immer deutlicher wird, welche Folgen Spekulationen für sehr viele Menschen daraus entstehen. Ganz besonders brisant: die Nahrungsmittelspekulation.

 

Verfasst von: admin am November 30, 2011 Kein Kommentar

30.11.11

Die Aussage der Überschrift ist bei mir im Betrieb (in Süddeutschland verortet) häufiger ein Thema, auch wir haben einen hohen Anteil an Leiharbeitnehmern. Warum schreibe ich darüber?

Ich gehöre zu diesen Leiharbeitnehmern, glücklicherweise habe ich persönlich einen Arbeitgeber, der mich vergleichsweise gut bezahlt und behandelt.

Jedoch: Man hört und sieht auch weniger erfreuliches.

Ausbeutung durch Leiharbeit – Schreib uns deine Meinung! mag andeutungsweise eine Ahnung vermitteln, wie es um die Arbeitswelt in Deutschland im 21. Jahrhundert bestellt ist.

Die Tendenz zu mehr Leiharbeit ist ungebrochen:  Immer mehr miese Jobs

Verfasst von: admin am November 29, 2011 Kein Kommentar

29.11.11

Nachdem José Manuel González-Páramo, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) in Oxford bereits über die EZB-Vision, den Gedanken eines totalitären, einheitlichen Europas sprach und damit einmal mehr verdeutlichte, wohin die europäische Reise geht, setzen sich nun auch Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Fitch oder Moody’s passend in Szene. Einst als Hintergrundmachtinstrument den Finanzeliten dienlich versuchen sie nunmehr, ihre eigene Machtposition auszubauen.

 

Gerade diese Ratingagenturen haben nämlich unlängst gemerkt, welch globale Erdbeben ihre Bewertungen auf den internationalen Finanzmärkten auslösen, aufgrund der entstandenen Abhängigkeit des politischen Establishments vom Weltwirtschaftsmarkt. Eine solch abstruse Entwicklung wurde durch das fehlende, ganzheitliche Demokratieverständnis ermöglicht. Infolgedessen sollte die Warnung der Ratingagentur Moody’s, demzufolge alle EU-Länder von einer Abwertung bedroht seien, keinen mehr verwundern.

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