14.02.12
Wenn irgendwo in den Medien über Kriege im Nahen oder Mittleren Osten berichtet wird, rückt die gutbürgerliche trügerische Betroffenheit wieder einmal für einen Moment in den Fokus des eigenen Gewissens. Doch genauso schnell wie diese Emotion entsteht, ist sie auch wieder verflogen. Unsere Gesellschaft redet kontinuierlich über Kriege, protestiert für den Frieden, und dennoch schweigen genauer betrachtet alle Bürger, weil aufgrund der fragwürdig herrschenden Meinungsfreiheit kaum jemand es wagt, das Tabuthema „Kriegstreiberwerkzeuge des Westens“ detailliert anzusprechen.










