26.01.12
„Zahl der Hartz IV-Kinder drastisch gesunken“ und „Kinderarmut in Deutschland geht deutlich zurück“ jubeln die Systemmedien über eine Statistik, nach der die Zahl der Hartz-IV-Kinder von 2006-2011 um 257.000 gesunken sei. Kein Wunder: In dieser Zeit wurden 598.231 weniger Kinder geboren. Die Zahl sank zwar, der Anteil der Hartz-IV-Kinder an der Gesamtkinderzahl stieg jedoch. Ein schönes Beispiel für Lügen mit Statistik und schlechten Journalismus der Systemmedien.
So lügt man mit Statistik
Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) sank die Zahl der Hartz-IV-Kinder von September 2006 bis September 2011 um 257.000 auf „nur noch“ rd. 1,65 Mio. Kinder. Dies sei ein Rückgang um 13,5 Prozent. Das klingt zwar relativ positiv, ist aber ein Musterbeispiel für „So lügt man mit Statistik“ gemäß Walter Krämer.










