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Armut

Verfasst von: admin am Juli 15, 2010 Kein Kommentar

15.07.10

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das mit dem Geld eigentlich so aussieht, wo es herkommt, wer es druckt, und wie es in Umlauf kommt? Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher diese permanente Überschuldung kommt, und wie man dieser entrinnen kann? Die Antwort auf die letzte Frage ist einfach: überhaupt nicht.

Die Deutsche Bundesbank in der Bundesdruckerei druckt das Geld im Auftrag der Bundesregierung. So weit so gut. Das gedruckte Geld kommt in Umlauf, gegen Zinsen. Jeder weiß, dass, wer sich Geld leiht, dieses mit Zinsen wieder zurückzahlen muss.


Verfasst von: admin am Juli 14, 2010 Ein Kommentar

14.07.10

Sie treten nach dir, oft ein Leben lang, sie sorgen für ewige Narben in deiner Seele mit ihrer ausgelegten Bürokratie, mit ihren eigens erschaffenen Gesetzen –  nur ein einziges Mal finanziell gefallen, schon hast du kein Recht mehr auf ein selbstbestimmtes Leben, denn für einen primitiven Wert nehmen sie dir auch den letzten Rest, der dir als Schuldner im Leben geblieben ist. Einst Tabuthema, gehört die Armut, die Lebensfalle Schulden, inzwischen bereits zum Alltag. Wer einmal gefallen ist, muss zwar unter unmenschlichen Bedingungen seinen „Dienst“ erbringen, darf aber nicht frei sein Leben gestalten und für seine eigenen Ziele und Träume arbeiten. Man nimmt Menschen mit Schulden das Recht auf Selbstbestimmung, grenzt sie aus, hält sie in einem Käfig.

Verfasst von: admin am Juli 13, 2010 Kein Kommentar

13.07.10

Eigentlich dürfte es das Wort „Armut“ gar nicht geben, denn im Grunde genommen ist für alle genug da. Woher kommt eigentlich Armut?

Armut ist ein Erzeugnis der Menschheit, oder haben Sie schon einmal ein Tier gesehen, welches in der freien Natur unter Armut leidet? Die Natur sorgt für sich selbst, es ist ein ständiger Kreislauf von Geborenwerden und Sterben. Der Mensch hat sich erlaubt, diesen Kreislauf zu durchbrechen und sich angemaßt, seinen eigenen Kreislauf zu erfinden.


Verfasst von: admin am Mai 28, 2010 Kein Kommentar

28.05.10

Man kann als Bürger nur noch staunen, was Wirtschaft und Politik so von sich geben, wenn es um die Wirtschaftskrise geht. Eine Schuldenbremse muss her, unter welcher das Volk zu leiden hat, da sind sich offensichtlich alle etablierten Politiker einig. Man möchte mit den Menschen dieses Landes keinen Konsens ermöglichen, sondern zielt auf festgelegte Vorschriften. Ganz nach dem Motto: friss oder stirb. Nur scheinen die Verantwortlichen zu übersehen, dass ein solches Verhalten alles andere als demokratisch ist. Seit Beginn der Krise hat man die Steuergelder zum Teil verschwendet, um das Kapital der „Superreichen“ zu schützen, Fehler zu korrigieren, welche die Gesamtheit des Staates nicht zu verantworten hat. Im Wahn der endlosen Gier scheint man nicht genug zu bekommen und will jetzt auch an die Ärmsten und Ältesten des Staates ran.

Verfasst von: admin am Mai 12, 2010 Kein Kommentar

12.05.10

Blickt man auf die Medien, auf das Blitzlichtgewitter der großen weiten Welt, so könnte man schnell meinen, dass jeder Mensch erfolgreich sein kann, wenn er Ideen kreativ umsetzt und Einsatz zeigt. Von den im Nebelschleier gehüllten “Fädenziehern” dringt sogar die Botschaft nach außen, dass mit der eigenen Persönlichkeit, mit der besonderen Note Geld zu verdienen sei, und man so umgehend die Karriereleiter nach oben klettert. Nun, sicherlich nicht neu, die Erkenntnis, und dennoch steckt hinter dieser Strategie ein gewisses Konzept der Gleichschaltung und Unterdrückung. Medien geben vor, wer noch etwas werden darf und wie die Individualität auszusehen hat. Schnell entwickelt man eine Show, in der es nur einen Sieger geben kann, und Tausende stürmen sofort los, um sich scheinbar “individuell” zu präsentieren. Jeder will aber im Grunde nur weiterkommen, passt sich daher Publikum und Medienmanagement an: denn weiter kommt nur jener, der sich verbiegen und formen lässt. Menschen lassen sich durch das “Blitzlicht des Ruhmes”, also ganz schnell zu Marionetten machen, die so funktionieren, wie man es von ihnen erwartet.

Verfasst von: admin am April 20, 2010 Kein Kommentar

20.04.10

In was für einer kalten Zeit leben wir? Diese Frage kann man sich berechtigterweise stellen, wenn man Politik und Gesellschaft einmal etwas genauer beobachtet. Unlängst scheint man den Gewöhnungsfaktor bei der erzeugten Armut mit einkalkuliert zu haben. Bedenkt man das wir einst ein funktionierendes Sozialsystem hatten, so ist es nahezu grausam, dass wir heute den totalen Armutsfaktor erwähnen müssen und dieser auch schon sehr bald ein ganzes Land mit seinen Schatten überziehen wird, wenn niemand handelt. Ehrgeiz, Ideen und Einsatz sind schon lange keine Garantie mehr für ein normales Leben fern der Armutsgrenze. Der Mensch sollte arbeiten, um zu leben und nicht leben, um überdimensional und endlos zu arbeiten. In einem Raubrittersystem mag dies ja durchaus so sein, aber bitte nicht in einer Demokratie, jene Staatsform, welche eigentlich aus den humanen Grundwerten entspringt und diese eigentlich zu schützen hat. Doch wie vieles im Leben ist auch das nur relativ, denn derzeit befinden wir uns in einem „demokratischen“ Kreislauf, der mit einer humanen Basis so gar nichts mehr gemein hat.

Verfasst von: admin am März 18, 2010 3 Kommentare

18.03.10

Wie stark ein Staat in Wirklichkeit ist, kann man immer am besten daran erkennen, wie sich dieser um den Nachwuchs und um die alte Generation kümmert. Durchaus ist es daher also auch nicht schwierig zu erkennen, dass dieses System sich so sehr verlaufen hat im ewigen Garten der Freude, dass hier keine Stärken mehr zu erkennen sind – für die Alten und unsere Jugend tut man nämlich seit geraumer Zeit kaum noch etwas, außer die Gesamtsituation dramatisch zu verschlechtern. Mit welch einer antihumanen und unvernünftigen Härte der Staat jene Menschen behandelt, welche für unser aller Zukunft stehen oder in der Vergangenheit bereits vieles geleistet haben, ist unverantwortlich und durch nichts zu rechtfertigen.

Verfasst von: admin am März 5, 2010 Kein Kommentar

05.03.10

Vor gar nicht all zu langer Zeit war Deutschland noch ein Sozialstaat, doch das scheint sich nun schlagartig zu ändern, schneller als es selbst die schärfsten Kritiker erwartet haben. Kaum ins neue Jahr gestartet, zeichnete sich im Berliner Schauspielhaus unserer Politiker das reinste Chaos ab. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Vorboten nun schon seit rund 15 Jahren deutlich zu erkennen waren, jedoch keiner darauf reagiert hatte. Allgemein ist ja bekannt, dass immer auf Erlöser gewartet wird und die goldene Zeit, die sich aus dem Nichts ergeben soll. In der Schule würde man nun aber sagen: bitte setzen, dieses Verhalten war ungenügend. Vieles kann man aus der Geschichte lernen, aber beherzigt und verinnerlicht wurde es sowohl bei Verantwortlichen des Staatstheaters als auch kaum im Gesellschaftsfluss.

Verfasst von: admin am Februar 23, 2010 Kein Kommentar

23.02.10

In Zeiten des politischen Irrgartens tauchen immer wieder neue Studien auf, über die man anschließend diskutiert. Gerade wenn es um Armut geht, ist es in Deutschland zur Zeit alles andere als ruhig, und so verliert man sich in endlosen, bürgerpolitischen Debatten, ohne die wirklichen Ursachen erkennen zu wollen. Also ist im Grunde alles wie es immer war und doch anders: was früher ein Tabuthema war, wird heute scheinbar „offen“ angesprochen, die Armut. Doch wie geht man mit diesem Tabu um? Von einem ehrlichen Umgang ist man noch immer weit entfernt, denn man versucht die Armut auf bestimmte Gruppen, wie zum Beispiel Jugendliche zu schieben, um noch eine Begründung für diese zu finden, die nicht auf Seiten der politischen Verantwortungsträger zu suchen, bzw. zu finden ist. Ein Begriff wird hier so oft variiert, dass der Statist ganz schnell den Kernpunkt der Thematik aus den Augen verliert.

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