19.12.11
Während Menschenrechtsorganisationen von bis zu 70 Todesopfern und mehr als 500 verletzten Demonstranten ausgehen, die seit dem Freitag, dem 16. Dezember, am 20. Jahrestag der Unabhängigkeit, bei Ausschreitungen zu beklagen sind, spielen die Behörden die Opferzahlen herunter, von 11 Toten und knapp 100 Verletzten berichten sie selbst. Auch hierbei zeigt sich die Bereitschaft der Staatsmacht, berechtigte Proteste nicht ernst zu nehmen, sondern darüber hinaus diese zu kriminalisieren. Anstatt das ganz gewöhnliche Bedürfnis der Bevölkerung nach gerechter Verteilung und demokratisch legitimierter Politik im Lande zuzulassen, wird diese auch in Kasachstan brutal verhindert. Ganzen Artikel lesen