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Politik

Verfasst von: admin am Februar 2, 2012 Kein Kommentar

02.02.12

Es sind immer Menschen, die handeln. Nach ihren -vermeintlichen- Interessen und/oder Vorgaben anderer. Und der Macht, die sie aufgrund ihrer Position -formell oder informell- haben.

Z.B. in einer nordrhein-westfälischen Großstadt wie Düsseldorf stehen dem Souverän, den Bürgern, die Stadtverwaltung in ihrer Vielfalt von Dezernaten und Ämtern sowie den dort auf allen Hierarchieebenen Handelnden als auch die gewählten Bürgervertretungen mit ihren Zuständigkeiten und Hierarchien gegenüber: Bezirksvertretungen und Stadtrat. Die Klammer mit umfassender Macht ist der Oberbürgermeister, der sowohl Vorsitzender des Stadtrates als auch Chef der Stadtverwaltung ist. Parteizugehörigkeiten spielen zumeist äußerlich eine Rolle.

Verfasst von: admin am Januar 18, 2012 Kein Kommentar

18.01.12

Die Bevölkerung eines Landes kann sehr viel aushalten und sich notfalls in Geduld üben, wie wir historisch bedingt wissen sollten. Das dürfte daher nichts Neues sein und gilt somit auch für Rumänien. Bedenkt man die dramatische Zeit der diktatorischen Ära Nicolae Ceauşescus, dessen Herrschaft nach 24 Jahren mit der standesrechtlichen Erschießung des Diktators sein jähes Ende fand, müssen wir uns nicht wundern, daß die Rumänen die Vorzüge einer Demokratie sichtlich genießen wollten, aber auch viele Entbehrungen in Kauf nahmen.

Verfasst von: admin am Januar 15, 2012 Ein Kommentar

15.01.12

Lachende Gesichter, abwertendes Statusdenken, gegenseitiges Schulterklopfen sämtlicher Eliten; kurzum, westliche Industrienationen gleichen immer mehr einem Narrenschiff. Politische Lobbyisten dienen einer ausufernden, imperialistischen Wirtschaftsdiktatur, welche sich an der Not einfacher Bürger bereichert, während diese wiederum glauben, sie seien faktisch aufgeklärt.

Verfasst von: admin am Januar 15, 2012 2 Kommentare

15.01.12

Was muß noch alles geschehen, bis endlich begriffen wird, daß unsere Schulen ausgerichtet sind auf diejenigen, die sich durchsetzen, die dem Leistungsdruck standhalten und dementsprechend einen guten Abschluß hinlegen für die Zeit danach. Sichtbare und deutlich zunehmende Gewalt können wir vordergründig beobachten. Doch was geschieht mit den vielen Einzelschicksalen derjenigen, die eher im Hintergrund versuchen sich durchzuschlagen? Sie werden aus ihrer Sicht am Ende einer furchtbaren Zeit irgendwie versuchen, ihr Berufsleben zu meistern.

Verfasst von: admin am Januar 9, 2012 Kein Kommentar

09.01.12

Im vergangenen Jahr 2011 wurde den Bürgern durch die globale politische Herrschaftselite weiterhin eine im Jahr 2008 entstandene Finanzkrise suggeriert, welche nunmehr innerhalb Europas einen neuen, negativen Höhepunkt erreichen könnte aufgrund des fehlenden EU-Einheitsgedankens. Selbstverständlich haben diese rhetorischen „Phrasen“ mit der tatsächlichen Realität nichts gemein, sie dienten lediglich dazu, europaweite Gleichschaltung durch Brüssler Gesellen schleichend zu legitimieren. Dank dem Lissabonvertrag ist ein solch antihumanes Handeln problemlos möglich, durch welches Pleitestaaten gezwungen werden, ihren Haushalt der EU-Kontrollherrschaft offenzulegen.

Verfasst von: admin am Januar 7, 2012 Kein Kommentar

07.01.12

Die demokratisch nicht legitimierte Oligarchie geht in ihren Statusängsten davon aus, dass eine immer größer werdende Gruppe von Menschen in Deutschland sich bildet, für die es keine Arbeit gibt. Die deswegen über Formen struktureller Gewalt im Sinne von Johan Galtung genötigt werden müssen, sich mit einem Minimum bis zum Tod friedlich zu begnügen.

„Und die Mehrheit der Besitzlosen, das sähen sie gerne, sollen -zu ihrem Wohl- wieder wie früher auf diesen schrecklichen Wettlauf nach Besitz und Maximalkonsum verzichten.“ Iring Fetscher. Der  Neokonservatismus und seine Widersprüche in: Neokonservative und „Neue Rechte“. Der Angriff gegen Sozialstaat und liberale Demokratie in den Vereinigten Staaten, Westeuropa und der Bundesrepublik. München 1983, S. 23.

Verfasst von: admin am Januar 5, 2012 Kein Kommentar

05.01.12

Europa hat bekanntlich schon einen Despoten im Osten, keinen geringeren als den weißrussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, und Viktor Orbán, der seit Mai 2010 als Ministerpräsident Ungarns im Kabinett Orbán II., seine erste Regierungszeit war von 1998-2002, die Geschicke des Landes lenkt, zeigt der Weltöffentlichkeit ziemlich eindeutig, wie ein Weg der Entdemokratisierung sich entwickeln kann. Nachdem am 18. April des letzten Jahres mit den Stimmen der Partei Fidesz eine neue Verfassung verabschiedet wurde, die jetzt seit dem 01. Januar in Kraft tritt, gingen Zehntausende Menschen auf die Straße, um sich Luft zu machen, forderten Orbáns Rücktritt.

 

Verfasst von: admin am Januar 5, 2012 Kein Kommentar

05.01.12

Deutschlands Medien ringen derzeit darum, ob sie den juristisch drohfreudigen Finanzeliten-Freund Christian W. als korrupt bezeichnen dürfen, weil er als Ministerpräsident teure Geschenke annahm, für die die Geldgeber üblicherweise politische Entscheidungen als Gegenleistung kaufen wollen. Während die Medien feststellen, daß jemand wie Christian W. unmöglich Bundespräsident bleiben kann, gerät außer Acht, daß er dieses Amt eigentlich nie antrat. Insofern stellt sich zudem die Frage, ob er mehr als nur formell das Recht hat, Satire-betreibende Facebook-User wegen Majestätsbeleidigung zu verklagen.

 

Verfasst von: admin am Januar 2, 2012 Kein Kommentar

02.01.12

Die Geschichte lehrt uns bisher, daß Patriotismus letztlich verstanden werden muß, wenn wir seine Berufung auf die eigenen Wurzeln dulden. Das hat nichts mit einem Nationalismus zu tun, sondern viel eher mit dem Bedürfnis der Menschen, ihre Identität bewahren zu wollen. In dem Augenblick, wo durch andere Mächte ganze Volksgruppen sich unterzuordnen hatten den Stärkeren gegenüber, schwelte eine ständige Unzufriedenheit in den vermeidlich Besiegten.

 

Verfasst von: admin am Dezember 31, 2011 Kein Kommentar

31.12.11

Überall springen uns die Schlagzeilen entgegen, daß es Deutschland gut gehen solle, wie unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Neujahrsansprache in betont sachlich und ruhiger Geste verkündet. Na Prima, dann dürfen wir getrost und voller Zuversicht ins Neue Jahr 2012 blicken. Wer so blauäugig die eigentliche Wirklichkeit ausblendet, der wird schon sehr bald eines Besseren belehrt. Immer dann, wenn die Politeliten einen gewissen, vorgeschobenen Optimismus walten lassen, sollte stets Skepsis ganz schnell selbstschützend aus dem Boden schießen. Dadurch schlägt man weniger hart auf, als wenn man naiv dem Medienspektakel leichtgläubig verfällt. Und genau diese Mischung aus geschickt inszenierter Heuchelei bei gleichzeitig unverhohlenen Eingeständnissen, was die eigenen politischen Verfehlungen anbelangen, verharrt das „gemeine“  Volk in der beabsichtigten Spur des Stillhaltens.

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