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Natur und Umwelt

Verfasst von: admin am Februar 7, 2012 Kein Kommentar

07.02.12

Alles hat seinen Preis, und sehr oft scheitert genau daran der Wille, ein anderes, umweltbewußteres Leben zu führen. Wenn wir von einem ökologischem Verhalten sprechen, tauchen ziemlich schnell Assoziationen über den in Birkenstockschuhen, möhrenknabbernden, alternativen „Öko-Fuzzi“ auf, der insbesondere in den Zeiten zu Beginn der 1980iger Jahre zusammen mit der Politik der Grünen unübersehbar in Erscheinung trat. Doch diese Entwicklung, auch wenn sie sehr lange belächelt wurde, muß man unbedingt als folgerichtig werten. Bedenken wir, daß mit einer Fortsetzung ungebremster Umweltsünden sehr wahrscheinlich das Ausmaß der weltweiten Zerstörung um ein Vielfaches größer gewesen wäre. In sofern bewirkte die Grüne Bewegung ein Umdenken quer durch sämtliche Bevölkerungsschichten bis hinein in die Wirtschaft und Politik selbst. Aber was hat sich in den letzten dreißig Jahren nachhaltig in soweit verändert, daß man vom aufgeklärten, umweltbewußten Verbraucher sprechen darf?

Verfasst von: admin am Januar 30, 2012 Ein Kommentar

30.01.12

Das Thema hält die Welt schon ziemlich lange in Atem, und eigentlich sollte man doch meinen, daß eine kluge Politik es schaffen sollte, Herr einer umweltzerstörerischen Lage gigantischen Ausmaßes zu werden. Doch weder der politische Willen stellt sich reell nachhaltig ein, die unendliche Gier eines beispiellosen Raubbaus effektiv zu stoppen, noch scheinen selbst so große Organisationen wie der WWF, die UN, und andere wirkungsvolle Erfolge zu verbuchen. Einerseits wurden jede Menge beherzte Kampagnen in den letzten Jahrzehnten ins Leben gerufen, die durchaus Teilerfolge erzielten, sonst wären noch viel größere Regenwaldflächen längst für immer vernichtet worden, andererseits stoßen sie stets an ihre machbaren Grenzen angesichts einer gewaltigen Wirtschaftslobby, die alles dran setzt, ihre Ziele der Rodung zu verwirklichen.

Verfasst von: admin am Januar 20, 2012 Kein Kommentar

20.01.12

Auch in diesem Jahr findet wieder die Internationale Grüne Woche Berlin statt, wie sie offiziell nunmehr genannt wird, und zwar vom 20. bis 29. Januar. Diese größte internationale Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau begann in Berlin im Jahre 1926, wobei der Name aufgrund der damals gern getragenen grünen Lodenmäntel der Forst- und Landwirtschaftsbesucher entstand. Neben den Erneuerungen, die dem interessierten Publikum gezeigt werden, gibt es auch Sonderausstellungen wie “LebensTraum Dorf: Mehr als nur Landluft”, “Unser Dorf hat Zukunft” und “Erlebnis Bauernhof”.

 

Verfasst von: admin am Januar 7, 2012 14 Kommentare

07.01.12

Da man ja leider immer noch auf Leute trifft, die den Klimawandel herunterspielen oder versuchen ihn zu leugnen und sich dabei meist wie die großen Aufklärer und Experten fühlen, weil sie etwas gegen den Mainstream sagen, hier kurz ein paar Gedanken. Es ist nicht schlecht, dass das Thema Klimawandel im Mainstream ist, es ist sogar sehr gut. Auch wenn der Umgang damit bei weitem nicht immer perfekt ist, nicht alle Dinge die im Mainstream ankommen, sind schlecht

Verfasst von: admin am Januar 4, 2012 3 Kommentare

04.01.12

Alles Leben auf unserem Planeten hat sich stets mit den Naturkatastrophen arrangieren müssen, weil diese nur bedingt vorauszuahnen sind, im günstigsten Fall Schutz gefunden wird, oftmals hilfloses Ausgeliefertsein stattfindet. Die wohl dramatischsten Ereignisse waren die Einschläge von größeren Kometen, die ein Massensterben verursachten, eine schlagartige Klimaänderung bis hin zur dramatischen Polverschiebung, wenn wir nur an den  Chicxulub-Krater vor Yucatan in Mexiko denken. Jedoch sind solche Gefahren aus dem All äußerst selten, und der Mensch vermag sie bis jetzt durch keine technische Maßnahme  aufzuhalten. Wie verhält es sich mit den uns bevorstehenden Sonnenstürmen und Orkanen?

 

Verfasst von: admin am Januar 3, 2012 2 Kommentare

03.01.12

Vollmundige Versprechen, internationale Abkommen wie z.B. die Agenda 21, gesetzliche Regelungen sowie unterschiedliche Verordnungen wie die ChemVerbotsV oder die GefStoffV  und auch die Verpflichtung der Unternehmen zur  Registrierung gefährlicher Chemiestoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) mögen allesamt gutgemeinte Bemühungen sein, den Gefahren der chemischen Produktpalette entgegen zu wirken, dennoch nimmt die toxische Belastung für Natur und Unwelt und somit auch für uns Menschen kontinuierlich zu. Und mit den nachhaltig schädlich wirkenden Folgen haben wir leidlich zu leben. Dabei können wir uns eben eigentlich so gut wie gar nicht schützen, weil wir überall mit gefährlichen, chemiekalischen Stoffen in Berührung kommen, wobei dies meist völlig unwissend geschieht. Aufklärung steht daher an wichtigster Stelle, um zumindest einige Gefahren einzudämmen.

Verfasst von: admin am Dezember 29, 2011 Kein Kommentar

29.12.11

Wer kennt es nicht, dieses herrliche Geräusch der herannahenden Meereswellen, die wohltuende Seeluft, fast immer in Bewegung zusammen mit dem Blick zum Horizont ohne das Land dazwischen. Alljährlich drängen sich Badeurlauber an den Sandstränden, um dieses erfrischende Nass zu genießen. Doch die Ostsee, das Baltische Meer, lat. Mare Baltikum, mit seiner rund 413.000 km² großen Fläche (zum Vergleich: Deutschland ist mit 357.111 km² um einiges kleiner), an der tiefsten Stelle lediglich nur 459m tief, muß als stärkstes kontaminiertes Meer der Welt bezeichnet werden. An diesem heftigen Cocktail unterschiedlich chemischer Belastungsstoffe sind die AKW-Industrie beteiligt, deutsches Giftgas aus dem Zweiten Weltkrieg sowie radioaktiver Abfall und chemische Kampfstoffe aus russischen Beständen.

Verfasst von: admin am Dezember 10, 2011 5 Kommentare

10.12.11

Während alle Teilnehmer der 18. UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban, die seit dem 28. November begonnen hat und jetzt am 09. Dezember zu Ende ging, um dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen verhandelten, leidet unser Globus an den Folgen menschlicher Mißachtung. Die Gier um möglichst hohe Gewinne hat dies stets verursacht, wobei die Menschheit selbst sich nach allen wirtschaftlichen Entwicklungen richtet, obwohl seit den 1980iger Jahren ein stetig wachsendes Umweltbewußtsein entstand. So schmelzen auch weltweit die Gletscher gleich zu Beginn der zunehmenden Industrialisierung seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Aber auch der Rückgang des Eises in den Polargebieten sowie des Schelfleises muß festgestellt werden.

Verfasst von: admin am Dezember 9, 2011 Ein Kommentar

09.12.11

Na prima, während hierzulande endlich Einsicht einkehrte, der AKW-Technik den Rücken zu kehren und sie endgültig zu beenden, setzt die Europäische Union nach wie vor auf diese Technik. Gegensätzlicher kann eine Energiepolitik kaum sich gegenüberstehen. Während nicht nur in Deutschland, sondern europaweit eine breite Mehrheit von Menschen nach der Fukushima-Katastrophe endlich erkannt hat, wie gefährlich die Risiken der Atomkraftwerke sein können und entsprechend ihren Unmut über diese Technik äußerte, meint die EU und allen voran der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg und jetzige EU-Energiekommissar, Günther Oettinger, doch tatsächlich den Ausbau dieser Technik forcieren zu müssen. In der 50. Kalenderwoche dieses Jahres soll die  “Energy Roadmap 2050″ in Brüssel vorgestellt werden, wobei auch die Rede von 40 Kernkraftwerken ist, die bis 2030 gebaut werden sollen.

Verfasst von: admin am November 25, 2011 Kein Kommentar

25.11.11

Wie lang müssen wir uns dieses Trauerspiel betrachten, bei dem erneut Castorbehälter aus  der in der Normandie gelegenen Wiederaufbereitungsanlage La Hague ins niedersächsische Atommüllager Gorleben per Bahn verfrachtet werden? Wie schon ein Jahr zuvor rollen wieder elf Container mit hochradioaktiven Müll ins sogenannte Zwischenlager. Ob diesmal die Transportzeit von 92 Stunden des letzten Jahres erhöht werden kann, bleibt erst mal abzuwarten, an Protestbereitschaft soll es wohl nicht liegen, auch könnte der sehr milde Spätherbst mitentscheidend sein.

 

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