Hartz IV: Nach 50plus-Maßnahme nun ein Schrittzähler – folgt morgen der Chip?

Deutsche Gründlichkeit scheint keine Grenzen zu kennen, aber das sollte noch in unserem Gedächtnis haften geblieben sein, alldieweil nach jahrzehntelanger Anmahnung ob des düstersten Kapitels unserer Geschichte ein Restbestand Wissen erwartet werden darf.
Allein schon die unbedarft hingenommene Schikane der Agenda 2010 und die daraus entstandenen Hartz-Gesetze verdeutlichen das Stillhalten in der Bevölkerung bei gegenseitigem Belauern und Mißtrauen, anstatt sich zu erheben und endlich diese sozialrassistischen Gesetze abzuschaffen. Nachdem die 50plus-Maßnahme sich als ein nicht erfolgreiches Instrumentarium der Argen erwies, meint nunmehr das Jobcenter Brandenburg 18 Erwerbslosen einen Schrittzähler verpassen zu müssen. Folgt bei solcher Logik morgen schon der implantierte Chip, um Hartz-IV-Empfänger einer ständigen Überwachung zu unterziehen?
Fadenscheiniges Herumdoktern einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik
Sämtliche Aktionen seitens der BfA sind letztendlich als gescheitert zu betrachten und entsprechend scharf zu verurteilen. Ob Ein-Euro-Jobs, Bewerbungstrainings, die vor gut drei Jahren ins Leben gerufene „Perspektive 50plus“, bei der die über 50-Jährigen in (Zwangs)maßnahmen motiviert werden, wieder ins Berufsleben zurückzufinden, oder die neulich aus dem Hause Leyen ebenso umstrittene Bürgerarbeit, all dieses fadenscheinige Herumdoktern hat sich parallel zu einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik gesellt, zusammen mit dem Ende der Vollbeschäftigung und dem unübersehbaren Hofieren der Niedriglöhne. Wer unter Erfolgsdruck steht, um ein geregeltes, sozial verträgliches Leben führen zu können, ordnet sich daher meist unter, selbst wenn die Rahmenbedingungen für die ganz unten Angekommenen noch so menschenverachtend sich präsentieren!
Dabei sollte sich längst herumgesprochen haben, daß die Wirtschaft von Beginn an wußte und ein zunehmend wachsendes Heer von Arbeitslosen einkalkuliert hatte, eben weil sie nicht rechtzeitig zusammen mit den politisch Verantwortlichen entsprechende Maßnahmen veranlaßten, sie sinnvoll und fair zu beschäftigen. Dabei spielte sicherlich ein rasant sich entwickelnder technischer Fortschritt eine entscheidende Rolle genauso wie die kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten des Globalismus.
Wie viel Schikane läßt Mensch über sich ergehen?
Das Leid muß schon ziemlich groß sein, wer sich mir nichts dir nichts einen solchen Schrittzähler verpassen läßt, oder? Da wird einfach mal der sogenannte „Qualifizierungsunwillen“ seitens des Chefs des Jobcenters Brandenburg als Argument vorgetragen und im Anschluß mit Sanktionierung gedroht. Mit der Fortsetzung der Gängelung als Teilprojekt der „Perspektive 50plus“ sollen jetzt dort Schrittzähler es richten? Na, wenn das nicht Indiz für eine menschenverachtende Gangart darstellt, fragt man sich, was als nächstes wohl folgen wird. Eigentlich sollte ein Aufschrei vor Ort und überall im Lande stattfinden. Denn wer stoppt solche Schikanen, wie viel mutet sich Mensch noch zu? Erinnerungen an die Filme „Die Welle“ und „12 Monkeys“ werden wach angesichts solch dreister Vorgehensweisen gegenüber Hartz-IV-Empfängern. Mit einem Chip ließe sich in der Tat diese Klientel ständig überwachen, folgt man den Gedanken solcher Gehirne. In wie weit darf noch unser Grundgesetz mißbraucht werden, um sozialrassistische Vorgehensweisen einfach so zuzulassen? Wer stoppt diese menschenfeindliche Politik?
Aufruf zum Widerstand – wenn nicht jetzt, wann dann?
Wir können uns auch alle wegdrehen, uns dem weihnachtlich geschäftlichen Alltag widmen, als ob nichts geschehen wäre. „Was interessieren schon 18 Sanktionsgefährdete, die mit einem Schrittzähler bestückt sich unterordnen, sind doch selbst Schuld, müßten nur mal sich bemühen und arbeiten gehen“, – so wahrscheinlich die Meinung von etlichen Gesellen, die keinen blassen Schimmer haben, welche Umstände dazu führten, daß die Betroffenen sich haben so weit demütigen lassen. Wir sollten stets alle Seiten genauer betrachten, bevor ein Urteil fällt. Mit der Hartz-IV-Gesetzgebung hat der gründliche Deutsche erneut ein Instrument der Knechtschaft geschaffen, all jene zu unterjochen, die ein Restfunken Stolz, Ehre und Selbstwertgefühl noch verspüren. Wer nicht spurtet, wird sanktioniert.
Das muß ein Ende haben, liebe Leser. In sofern kann man nur zum Widerstand aufrufen, der sich vielfältig präsentieren sollte. Daß Demonstrationen bisher nicht viel halfen, wenn denn welche in den letzten Jahren überhaupt stattfanden, hat sich herumgesprochen. Am wirkungsvollsten entpuppte sich auch ein solches Projekt wie der Verein KEAs, der schon seit etlichen Jahren sich völlig zurecht für die Betroffenen einsetzt. Dennoch wird erst dann wirklich den Menschen geholfen sein, wenn diese Hartz-Gesetze verschwinden, eine durchdachte Arbeitsmarktpolitik sich ihrer real annimmt. Wie schon so oft hier bei Buergerstimme, sei auf das Bandbreitenmodell hingewiesen, welches einfache und äußerst wirkungsvolle Lösungen anbietet.
Bertolt Brecht bemerkte mal völlig zurecht:
“Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.”
Ihr
Lotar Martin Kamm
Buergerstimme.com goes Iceland. Unterstützt uns bitte mit Eurer Stimme, zeichnet diese Petition auf Change.org, damit die Regierung in Island uns hört!
Isländische Regierung: Investigativen Hintergrundjournalismus unterstützen













Hallo Elke,
vor bald fünf Jahren unterzog ich mich mehr oder weniger freiwillig aufgrund gewisser Umstände einer solch “abartigen” 50-Plus-Maßnahme, hatte aber von Beginn an die Idee, diese tagebuchmäßig zu begleiten, welches in diesem Forum noch nachzulesen ist:
http://www.razyboard.com/system/morethread-tagebuch-einer-50-plus-massnahme-teil-i-sevenid-1487781-5437015-0.html
Aus heutiger Sicht kann ich Dir nur nahelegen, alle Register zu ziehen, eine solche Zwangs-Maßnahme, was anderes ist sie nicht, zu verhindern. Möglichkeiten: ärztliches Attest, aber auch über RA evtl. die Pflege Deiner Mutter ins Spiel bringen als Argumentation.
Ich habe am WE auch eine Einladung zur Veranstaltung 50plus bekommen, die beim Jobcenter wissen genau das ich meine Mutter pflegen muß und da frage ich mich, wenn ich diese sinnlose Maßnahme mitmachen muß, ich betone muß, wann soll ich mit meiner Mutter noch Arztbesuche machen. Der Staat schmeißt hier mit den Geldern umher, und es bringt nichts. Meine Freundin hat das mit ihrem Mann vor ein paar Jahren durch und sie haben noch keine Arbeit. Das ist doch hier nur Ausbeuterei.
Elke
http://www.youtube.com/watch?v=teibd7Gu_5g
Diesem Miteinander stimme ich gerne zu – Kosi!
Regina Hanel
Genau hier beginnen die Möglichkeiten, die Chancen – beim Miteinander, ohne ein Gegeneinander. Die Theorie ist ein Teil, Praxis oftmals ein anderer Teil.
Wenn theoretisch positive Veränderungsmöglichkeiten jegliche andere ähnliche Ideen ausklammern oder von Beginn an nicht im Dialog stehen möchten, ist es eine Logik, dies zu hinterfragen und den Grund für das Separate zu suchen. Liegt es im Bereich des üblich Egoistischen, dem Kontra des Sozialen, einem Miteinander und Teilen?
Auch Hartz I/II/III/IV war zu Anfang mal eine theoretische Idee. Gab es damals nicht ebenso den separaten Part? Wurden andere Möglichkeiten gleich ausgeschlossen oder als unerwünscht abgetan, im Keim erstickt, reduziert, sortiert, usw.?
Wo schlummern die Kardinalfehler im beanstandeten System?
Das Zerklüften scheint hierbei ebenso gewollt, egal in welche Richtungen der Blick oder die Beobachtung fällt. Unberechtigte Wut, maßlose Arroganz oder primitiver, purer Neid jener, die noch (! – kein Platz, kein Stuhl, kein Stand ist sicher!) einen Arbeitsplatz, eine Stellung, eine Erwerbsmöglichkeit haben – unabhängig von den Lohn-Gehalt-Einkommen-Stufen – auf jene Gruppe, die dem Hartz IV ausgeliefert ist. Spott und Hohn von den Überheblichen, in allen Schichten?
Armut ist heute – mehr denn je – keine Frage des Fleißes, der Fähigkeiten oder Kompetenzen. Dass es zu allen Zeiten Drückeberger, Bequeme, Arbeitsscheue oder gewissen Gesellschaftsrand gab und weiterhin geben wird, ist hierbei nicht bestritten. Eine gesunde Gesellschaft balanciert diese Realität. Im HartzIV-Sack stecken jedoch Nummern, ohne Berücksichtigung des Individuellen, kaum Chancen des Entkommens. –
Ohne ein Miteinander ist kein Kampf zu gewinnen, keine Problematik zu lösen, lässt sich keine friedliche und freie wie menschenwürdige Zukunft erarbeiten.
Wer Tieren aus reinen Kontrollzwecken einen Chip implantiert – aus angeblichen Tierschutzgründen – der wird auch den Bürger bald chippen. SteuerNr, SV-Nr, Führerschein, Konto, Krankenkasse, Personalausweis, praktisch zum Scannen. Warum sollte sich der Staat dies entgehen lassen? Wird er nicht, da bin ich mir sicher.
Haben wir vergessen oder verdrängt oder beides, dass Tierversuche den Menschenversuchen vorausgehen? Erste Versuche am Menschen werden immer an “nicht wertvollen Exemplaren (je nach Meinung des bestimmenden Systems)” vorgenommen. Hierzu zählen gerne Arbeitslose, Kranke, Menschen anderer Nationen oder Religionen, Menschen der 3.Welt oder Juden, der slawische Untermensch, politisch Verfolgte… Hitler hat es vorgemacht? Er war sicher nicht der Erste und wird wohl nicht der Letzte gewesen sein, aber besonders skrupellos. Hierfür stand ihm in Deutschland eine nahezu perfektionistische Verwaltung und eine mächtige Wirtschaft zur Verfügung. Bei uns sollten jetzt die Alarmglocken schellen.
Im Westen nichts Neues? Der deutsche Staat wird allem folgen, was Geld, Macht und Kontrolle bringt, bestenfalls alles zusammen. Hierin unterscheidet sich die BRD nicht von den anderen angeblich zivilisierten, humanen, demokratischen Staaten Europas und der restlichen Welt. Was Deutschland prädestiniert? Hochgradige Verwaltung, Einschränkung der Menschenrechte auf ein Minimum (=0? – mit freundlichen Grüssen an die Innenminister), absolute staatliche Kontrolle und eine entmündigte, versklavte, im goldenen Käfig sitzende luxussedierte Bürgerschaft.
Die theoretische Darlegung des Bandbreitenmodells ist spektakulär, auf jeden Fall revolutionär. Wie realistisch ist eine praktische Umsetzung in Deutschland?
WIE ist ein friedlicher, nicht terroristischer Widerstand gegen diesen nahezu perfekten Verwaltungs-, Kontroll- und Machtapparat der deutschen Politik und Wirtschaft möglich?
Regina
@ Objektiv
Dem ist nichts hinzu zu fügen!
Sehr schön geschrieben. Danke für den schönen, in meinen Augen gut geschriebenen Beitrag.
Ehrlich gesagt habe ich mir ja das Gleiche erhofft: Vielleicht wird es ja nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wurde! Aber nach dem Lesen des dritten Beitrags dieser Art bekam ich dann doch einen inneren Impuls, mich dazu zu äußern. Ich finde es auf jeden Fall schön, auf diese Weise auch mal in einen Dialog MITEINANDER zu kommen!
Herzlichst
Kosi
“… vor nichts mehr zurück schreckst …” davon war, wie ich es lese, nicht die Rede oder das Schreiben. Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht – heißt es.
Mit dem Schämen hat es so seine Geschichten. Nur wenige kennen dieses Gefühl tatsächlich noch. Ist es inzwischen nicht sooo… normal in der Gesellschaft verbreitet, als “Pflichtgefühl” vorgegeben, mit der kollektiven Scham-Maske, zwanghaft übergestülpt, wie die hiesige Gesellschaft durch ihr Leben wandern soll? Keine Grundlage für gesunde Selbstwertgefühle, für krankhafte allemal. Welche Zwecke, Absichten, Ziele stecken dahinter?
Was bedeutet Scham wirklich?
Es kann nie ein kollektives, sondern lediglich ein sehr persönliches Gefühl sein, d.h. ausgelöst durch individuelles Fehlverhalten. Gefühl ist persönlich!
Quälende Empfindung im Nachhinein, sich nicht gut/nicht korrekt/schlecht/falsch … verhalten zu haben.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Scham
Der Gerechtigkeit halber, für die Schandtaten anderer, im sozialen Gefüge für Ausgleich sorgen, steht auf einem anderen Blatt.
Ein Miteinander bedeutet für den einen wie den anderen ein Entgegenkommen, ein Ein- oder Mitfühlen, versuchen den anderen zu verstehen, nicht auf seiner eigenen oftmals beschränkten und vermeintlich ausgewogenen Richt- und Denkweise zu beharren; d.h. eine Gemeinschaft, ein Zusammen kann nicht funktionieren, wenn diverse Einzelne eine Pfeife trällern und die anderen haben danach zu tanzen. Gegenseitiges Respektieren, auch mit den Ecken und Kanten, ist eine Grundvoraussetzung.
Nun bitte ich darum, dies nicht in den sogenannt “verkehrten Hals” zu bekommen.
“Dem Verständigen genügt`s!” (Terenz,Phormio)
@ Horst
Wenn Du Dich für dieses Land schämst und vor nichts mehr zurück schreckst, also auch unter Umständen kriminelle Dinge vor hast….dann wandere doch lieber in ein anderes Land aus. Das ist in jedem Fall besser für Dein Karma!
Herzliche Grüße und entspann Dich zwischendurch auch mal….(ganz lieb gemeint!)
Kosi
Diese Maßnahmen die in zynischer Weise gegen Menschen verhängt werden, sind menschenunwürdig.
Ich schäme mich für dieses Land, welches ich so nicht mehr akzeptiere. Ich bin für jedweden Widerstand bereit.
“Der 1. wie naheliegende Schritt …” – natürlich ohne Schrittzähler oder gar Chip.
Der Horror erinnert an “1984″. Georg Orwell.
Meine Erfahrung mit so einem Schrittzähler ist, dass dieses Ding alles Mögliche zählt, bloß nicht die richtige Schrittzahl.
Der 1. wie naheliegende Schritt wäre: weg vom mißglückten Hartz 4 (Zwangsjacke – macht nicht nur unfrei, mit all den Bedingungen und menschenunwürdigen Zuständen, sondern schafft keine lebensbejahenden Möglichkeiten, geschweige Chancen, die individuellen Fähigkeiten und Talente in die Sozialgemeinschaft einzubringen – schiebt in ein Loch, von dem es kaum ein Entrinnen gibt und was keiner Gesellschaft, egal welch System, fördernd sein kann usw.), hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen. Erst dann bestehen Auswege, Zukunftschancen, nicht nur auf dem Arbeitsmarkt allgemein, in der Gesellschaft im Ganzen und obendrein passiert eine gesunde Sortierung – die Spreu vom Weizen.
Wie sich dann diese bedingungslose Grundeinkommen in weiteren Schritten in die Gesellschaftsstrukturen positiv weiter entwickeln kann, ist erst der 2. Schritt – siehe Bandbreitenmodell.
Solang hier kein gemeinsamer Weg gefunden wird, kann sich nichts verändern. Nicht ein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Gemeinsamkeit macht stark und Kontra schwächt und zerschlägt.
Der Staatsapparat wäre weitaus günstiger zu finanzieren, das bedingungslose Grundeinkommen würde diverse überflüssige Bürokratie und extreme Mehrkosten reduzieren, zwar weitere Arbeitslose zur Neubesinnung auf den Weg schicken, gleichzeitig mit dem Grundeinkommen auffangen. Es erledigt manch andere Sozialsparten und Einrichtungen des Staates, in denen nur Not geschichtet wird.
Möchte nicht wissen, wieviel unglückliche Arge-Angestellte es tatsächlich gibt, denn nicht alle gehören zu den “Falschen am Platze”, die nicht nur dort auffällig sind, sondern ebenso in der freien Wirtschaft sich festgebissen haben.
Interessant ist eine bestimmte Liste, die damalige Kommission, siehe Februar 2002 – betr. Hartz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hartz-Konzept
Jeder mag sich seine eigenen Gedanken dazu machen. Vorsicht, denn die heute zu laut schreien, sind nicht unbedingt jene, die tatsächlich jenes unvermögende Hartz beanstanden.
Wer hätte denn Nachteile oder macht sich überflüssig, wenn ein annähernd menschenwürdiges System praktiziert wird? Nur ein Fragezeichen von weiteren.
Es gibt Akteure und die vielen Mitspieler, die sich letztlich ebenso ihre Vorteile erhoffen, erhaschen oder kurzum kassieren. Das eine passiert nicht ohne das andere!
“Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.” Unabhängig, von wem diese Feststellung wirklich stammt, wie oft sie benutzt wird oder …. Die Arbeitslosenzahlen lassen sich beliebig verschieben oder aufteilen, in der gewissen 1€-Job-Zeit obendrein bestens verunstalten.
Deutschland hat in seinen Wohlstandzeiten einiges verschlafen, zu viel Augenmerk auf die Produktion (zumal die Bodenschätze überschaubar sind) gelegt und die Dienstleistungen vernachlässigt, die Arbeitsmarktmöglichkeiten nicht rechtzeitig umgestellt. Ist bei der Mehrzahl immer noch nicht durchgesickert, dafür gibt es u.a. halt die Greencard.
Beschäftigung schaffen, für jene, die dazu nicht in der Lage sind; mit sozial bewußtem Fingerspitzengefühl. Der andere Teil der Bevölkerung kann das wiederum ausgleichen mit Kreativität, vielbeschworener Innovation und einem gesunden Unternehmertum. Jeder nach seinen Talenten und Fähigkeiten! Aber, die Grundlage ist, dass Arbeit = Schaffen nicht eine Not bedeutet, d.h. die Grundexistenz davon abhängig ist (außerdem dadurch die vielen Auswüchse fördert, die Raffgier …), sondern zurückfindet zum positiven Aspekt und Inhalt, zum Lebensteil.
Ich bin einfach nur entsetzt!!!
Und das erinnert mich sofort auch an die sogenannte “Eingliederungsvereinbarung”, die sogar schon jeder Arbeitslosengeld I – Empfänger vom 1.Tag der Arbeitslosigkeit immer wieder regelmäßig neu unterschreiben muß, um überhaupt weiter Arbeitslosengeld I zu bekommen! Dies ist in meinen Augen keine freiwillige Vereinbarung, sondern es handelt sich hierbei um einen Akt der Nötigung! Wer nicht unterschreibt, bekommt ab diesem Tag kein Geld mehr,…(was einem aber doch gesetzlich zusteht)!
Die Menschen die ich kennen werden sich eher gegenseitig zerfleischen, als die wirklichen Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Das zeigen auch leider alle Informationen aus der Vergangenheit. Der Mensch ändert sich nicht. Es ist ein ständiger Kampf von Gut gegen Böse – und das Böse siegt gerade.
Nun, da kommt was auf uns zu , Illuminaten und Satansanbeter herrschen über diese Welt, der Euro wird nun crashen , ebenso der Dollar sowie das Brit. Pfund, wie seit Jahren geplant – die Dummen kapieren es nur zu spät (sonst würde der Plan nicht funktionieren), nicht umsonst sitzen Goldman-Sachs Typen in allen Länder in der ” Zentralbank ” ha, ha , ha – freuen wir uns auf die drastische geplante Bevölkerungsreduzierung weltweit – also schöne Weihnachten – und immer schön gutgläubig bleiben.
Kurt