Der linke Neoliberalismus – ein lukratives Geschäft

Eigentlich sollte der linke politische Gedanke soziales Handeln, Mitmenschlichkeit sowie Frieden fördern. Die Realität hinter dem trügerischen, linkspolitischen Vorhang gestaltet sich jedoch vollkommen anders; wer nicht dem klassischen neoliberalen Schema entspricht, wird oftmals diskriminiert.

Verständnis für Individualität, Visionen oder einem neuen humanen Arbeitsklima dienen einzig zum Zwecke politischer Propaganda, werden allerdings mitnichten vorgelebt oder umgesetzt. Ergo ist linke Politik ein Werkzeug herrschender Eliten geworden, um einfache Bürger weiter in das Systemlabyrinth hineinzulocken, damit jene im Glauben verweilen, es gebe Alternativen, welche ihre Interessen unmittelbar vertreten. Indes merkt kaum jemand, dass selbstsuggerierte, „aufrechte Wege“ unlängst instrumentalisiert, weil inmitten europäischer Unruhen genau diese sämtliche Völker beruhigen.

 

Das Geschäft mit der linken Ideologie

Wahre solidarische Linke gehen natürlich unter inmitten herrschender Rangordnung. Ihre Vorschläge finden keinerlei politische Beachtung, denn linke „Fürsten“ nutzen einfache Mitläufer, ausschließlich zwecks eigener Ideologienvermarktung. Ganz gleich, ob Musik, Bücher, Konferenzen – was im linken Trend liegt, wird unter angeblich humanen Aspekten angeboten.

Infolgedessen entstanden innerhalb weniger Jahre lukrative Geschäftsmodelle. Linke Drahtzieher erkannten: Sehnsüchte nach Frieden, Wohlstand als auch Liebe gehören zur natürlichen menschlichen Prägung. Generell ist gegen faire Geschäfte nichts einzuwenden, solange stets alles gerecht abläuft. Dessen ungeachtet agiert linkes Marketing entsprechend neoliberaler Richtlinien: Geht arbeiten, um unsere Sache in Form von Spenden, Konferenzteilnahmen bzw. den Kauf bestimmter Bücher zu unterstützen. Erinnert mitunter ganz stark an „Arbeit macht frei!“, „Zahlt mehr Steuern“ sowie „Führer befiehl, wir werden Dir folgen“.

Solch einen politischen Missbrauch können Bürger täglich erleben, fernab jedweder humanen Vernunft, und die linken Herrschaften gehören ebenso dazu. Wer einmal finanzielle Macht genossen hat, will sie dauerhaft festigen.

 

Politisches Richtungsdenken projiziert Feindbilder

Wahre Vorschläge anderer visionärer Konzepte oder zwischenmenschliche Hilfe passen laut eigener Beobachtungen über Jahre hinweg offensichtlich so gar nicht in das Weltbild „linker“ Geschäftsleute. Wenn Menschen mit Problemen auf sie zugehen, um Startkapital für neue Ideen zu erbitten, Spendenunterstützungen anfordern zwecks nachhaltiger Projekte, dann lautet die Antwort bekennender Linker des Öfteren: „Ich musste mit Blut, Schweiß und Tränen auch alles alleine aufbauen, sieh zu, wie Du klar kommst“ – es lebe das neoliberale Ellenbogensystem (Ironie aus). Konträr dazu nutzen sie aber gutgläubige, idealistische Linke aus, um ihre fragwürdigen Projekte mittels Spendengeldern, ehrenamtlicher Arbeitskraft aufzubauen. Zwecks Absatzsteigerung eigener Produkte (Bücher, musikalische Werke, Konferenzen), bedienen sich gewisse „linksgerichtete“ Geschäftsleute ebenfalls dem idealistischen Grundgedanken. Wer keine Spende leistet, den Kauf eigener Propagandaprodukte ablehnt, gilt folglich als Querulant.

Keinerlei Verständnis für freie Projekte, andere Visionäre der bürgerlichen Mitte gelten als Konkurrenten, solidarische Kapitalteilung ist eine Farce, menschenverachtende Aussagen hinter vorgehaltener Hand finden nahezu alltäglich statt. Was hat das noch mit linker Lebenseinstellung gemein? Nichts! Demzufolge gleichen Praktiken sowie Aussagen der linken politischen Elite unweigerlich dem neoliberalistischen Zeitgeist.

 

Soziales Miteinander und Frieden

Soziales Miteinander, Frieden und Liebe entstehen stets aus dem Herzen heraus, jenen Menschen, die das, was sie denken, frei aussprechen, für neue Visionen leben. Sozialsysteme, Unterstützernetzwerke können einzig von Mensch zu Mensch funktionieren, niemals auf Grundlage richtungspolitischer Ideologien. Jedes ideologische Weltbild dient unweigerlich kapitalistischen Herrschaftsansprüchen, während wahre, freie Projekte menschliches Wohlergehen tatsächlich fördern, gleichwohl ohne Unterstützer klarkommen müssen, weil sie keine neoliberalen Strukturen beanspruchen, einfach Mensch sind.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

In einer Welt, die der Matrix gleicht, wollen Menschen manipuliert werden, obwohl einzig freie Hilfe, jene interne Umlegung des Kapitals sowie deren zwischenmenschliche Verwendung, wahre Menschlichkeit ermöglicht.

Ihr

Joachim Sondern

1 Kommentar zu Der linke Neoliberalismus – ein lukratives Geschäft

  1. Es ist nicht, wie es scheint!
    Das Eine arbeitet mit dem Anderen zusammen oder wird vorsätzlich konstruiert. Nur dadurch funktioniert das System. Die Verpackungen und Verlockungen sind verschieden, der Inhalt zielt auf das Gleiche.
    Der Kain-Neid scheint eine weit verbreitete menschliche Eigenschaft zu sein.

    Was ist aus den Turnschuh-68ern geworden? Sucht nach den wirklichen Hintergründen und dem tatsächlichen Antrieb! Beispiele gibt es genügend. Was Schriften darüber erzählen, ist der eine Teil und besitzt Hintergründe. Die Zeit miterlebt zu haben, lässt andere Gedanken zu und ist nur für Nachdenkliche dieser oder heutigen Generationen schlüssig.

    Dass in jeder politischen Gruppierung, die heute auf der funktionierenden Öffentlichkeitsbühne stehen, Individualisten plaziert sind, steht außer Frage. Allerdings verlieren diese mit der Zeit ihre Glaubwürdigkeit, ihr ehemaliges Wesen, d.h. sie haben sich einzufügen, anzupassen; ansonsten scheren sie aus, werden aussortiert – gewollt oder ungewollt. Eine einfache Logik und realistisch zu beobachten.

    Sogar in den aktuell, dem System kritischen gestellten Blöcken, Gemeinschaften, Zusammenschlüssen, Institutionen, Blogs etc. ist Behutsamkeit angebracht, mit der Frage: Was ist echt und was ist vorsätzlich eingesetzt? Die Zusammensetzungen und Hintergründe aufspüren, was oftmals besser im Offline zu taxieren ist oder “die kleinen Dinge sind es, die es tun”.

    “Vielleicht kann ich die Wahrheit finden, indem ich die Lügen vergleiche.” (Leo Trotzki)

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    “Die Gewohnheit ist so mächtig, dass sie uns selbst aus dem Bösen ein Bedürfnis macht.” (Théodore Jouffroy)

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