Politik 2.0: Schachspiel der Wirtschaftselite

Wer die Bauern für den König opfert, verliert langfristig betrachtet sein gesamtes Königreich. Demzufolge sollten Herrscher ihre Bauern in ihrer freien Entfaltung vollends fördern, Gesetze erlassen, welche dem Volk dienlich und nicht der Wirtschaftselite. Zweifelsohne geschieht momentan jedoch genau das Gegenteil: Hochfinanzeliten werden getreu dem politischen Schachspiel 2.0 explizit hofiert, Bauern für kurzfristige Kapitalgewinnsteigerung gewisser Konzerne förmlich ausgebeutet.

Warum Volksmassen pflegen? Schließlich existiert genug Nachwuchs, global betrachtet. Sinkt in Deutschland die Geburtenrate, gleichen Herrscher mit Asien oder anderen Nationen diese Entwicklung aus. Ergo erweisen sich soziale Strukturen wie die Altersvorsorge als Farce, denn der humane Verschleiß unter extremen Zeitdruck nimmt seinen Lauf.  Unweigerlich führt jenes Machtverhalten zur Frage: Warum leben Bürger fernab jedweder Selbstbestimmung? Die Antwort darauf ist denkbar simpel: Weil eine bereits in den 90er Jahren ausgearbeitete Finanzdiktatur nunmehr rapide umgesetzt, somit Basisdemokratie bereits im Ansatz verhindert wird.

 

Staatliche Nachwuchskontrolle – Monopoly 2012

Um die strategische Finanzdiktatur keinesfalls zu gefährden, suggerieren vom Staat geschulte Pädagogen dem Nachwuchs, dass alle Hinterfragungen auf Zahlen sowie Statistiken basieren müssen. Genau aus diesem Grund finden Bürger selbst in kritischen Artikeln alternativer Nachrichtendienste meist rechnerische Analysen. Über den wahren Wert diverser rechnerischen Fakten oder die Wahrhaftigkeit von Statistiken macht sich indes kaum jemand Gedanken.

Denkprozesse finden ausschließlich im vom [wpseo]staatlichen Bildungssystem[/wpseo] vorgegebenen Rahmen statt. Was Menschen fremd erscheint, werten diese meistens als unrealistisch ab. Dabei liegt in den Querverbindungen die einzige mögliche Entschlüsselung wirtschaftselitärer Handlungen. Im Wesentlichen geht es hierbei nur um zwei Faktoren: dem [wpseo]Bildungssystem[/wpseo] sowie erzieherischen Werten innerhalb der Familie.

Was bringen prekäre Fakten oder variable, geduldige Zahlen, wenn daraus resultierend keine nachhaltigen, menschlichen Werte geschaffen werden können? Verhindern trügerisch faktische Analysen Landraub, Armut oder Krieg? Ermöglicht hohe Bildung inmitten des jetzigen Systems zwischenmenschliches Verständnis? Bekommen kleine Unternehmen eine faire Chance, normale finanziell gut aufgestellte Existenzen aufzubauen? Nein!

 

Neues Bildungssystem entgegen der Wirtschaftselite

Akkordarbeit zum Wohle von [wpseo]Wirtschaftseliten[/wpseo] kann keineswegs der Sinn bürgerlichen Lebens sein. Generell reicht das vorhandene Weltkapital für ein Wohlstandsleben aller Menschen aus. Doch weltweit arbeiten Bevölkerungsschichten stumm weiter, ohne die Stimme zu erheben, wenn ihre Arbeitsleistung wieder einmal dezimiert wird. Hauptsache irgendwie durchkommen, anstatt gemeinschaftlich neue Wege auszuarbeiten – so der Gedanke des Unterbewusstseins vieler Menschen.

Wie war das mit dem Königreich? Richtig, Könige können ohne Bauern ihr Reich keinesfalls langfristig aufrechterhalten. Infolgedessen sollten Fürsten verstehen lernen, dass ihre Macht im Einklang mit dem Volk deutlich werthaltiger sein kann, als in Abhängigkeit zur [wpseo]Wirtschaftselite Politik2.0[/wpseo] fortzusetzen. Schachspiele dieser Art schaden politischen Funktionsträgern sowie dem Volk gleichermaßen – spätestens dann, wenn Wirtschaftseliten nämlich andere Geldsystemkurse festlegen, ist ihr einst von jenen Herren erhaltenes Kapital genauso wertlos. Politische Stabilität erblüht mithilfe starker realer Wirtschaftsstrukturen, einem Volk, das glücklich, zufrieden unter dem gesundheitlichen Aspekt wirkt.

Kernpunkt? Das Bildungssystem. Menschen müssen wieder im Mittelpunkt der [wpseo]Bildung[/wpseo] stehen. Individuelle Talente, das ganzheitliche Verständnis des Kollektivs im Zusammenhang mit anderen Lebewesen gilt es zu fördern. Verständnis, Selbstachtung, Selbstbestimmung, freie Denkprozesse anstatt einen Abfertigungslehrplan, der unmissverständlich gehorsame Funktionsbereitschaft stützt.

 

Falsch verstandener Wohlstandsgedanke

Daraus resultierend lernt die [wpseo]Menschheit[/wpseo] endlich mit [wpseo]Wohlstand[/wpseo] umzugehen. Dass dieser erst dann real existiert, wenn Menschen einander Wohlstand schenken, keinen alleinigen Anspruch darauf erheben. Überlegenheit ist eine kurze Erscheinung, kein Dauerzustand. Daher darf Wohlstand nicht in Zusammenhang stehen mit einem System, in welchem nur die Starken überleben. Wohlstand bedeutet Zufriedenheit sowie Hilfsbereitschaft.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Nichts muss bleiben, wie es ist, wenn wir unseren Verstand vom Herzen leiten lassen, fernab vorgefertigter, von Menschenhand geschaffener Bildungsnormen. Lernen kann der Mensch, welcher in der Lage, Vorurteile gänzlich abzulegen.

Ihr

Joachim Sondern

4 Kommentare zu Politik 2.0: Schachspiel der Wirtschaftselite

  1. @maschkom,
    das ist so nicht ganz richtig. Es gibt da ein Heer von 10%, die vom System genauso profitieren (so lange sie funktionieren …) und administrativ am Laufen halten. Und 90%, die es mit sich machen lassen …

  2. Anhang: China – Historien, die Kultur aus fast vergessenen Zeiten ist hierbei gemeint.

  3. Einfache Vorstellung, ohne Berücksichtigung der menschlichen Charaktere – maschkom ;-)
    Was wäre dann wirklich? Wer würde aus dieser Situation profitieren wollen und alles daran setzen, Oberhand zu gewinnen; eigentlich genau in die Fußstapfen der Ausgegrenzten treten, unter gleichen Strukturen, evtl. mit Steigerung???
    Realistisch: Mit vereinten Kräften aus dem Vorhandenen das Bestmögliche schaffen!

    Im bestehenden System sind die bestimmenden Individuen bereits einige Zeit dabei – unüberlegt oder unbewusst, da Gier die wichtigen Sinne ausschaltet – am eigenen Ast zu sägen.

    Die Sklaven des Geldsystems sitzen in allen Schichten, es betrifft die Reichen wie die Armen. Dem einen Teil ist es bewusst, der andere Teil betrügt sich gern selbst. Was ist der schlimmste Betrug? Der Eigenbetrug?

    Wo bleiben Lebensqualität, Menschenwürde, wirklicher Sinn?

    Auch China, das dem System nacheifern, noch etliche Stufen weiter laufen möchte, überholen will, wird eines Tages genau damit sich selbst beschneiden. Obendrein, das fanatische Bildungssystem wird für Abstieg sorgen. Bedauerlich, wenn die Historien nicht unbekannt sind.

  4. Zutreffende Analyse des Zustands. Man fragt sich wirklich, wem dieser Zustand etwas nutzt. Es sind nur wenig Menschen, denen die Krise einen ordentlichen Profit einbringt. Ob sie für den Zustand verantwortlich gemacht werden müssen, müssen wir beweisen. Manche sprechen von 500 Personen, die die Welt lenken. Ich denke es sind etwas mehr. Das ist aber nicht wichtig. Wichtig ist die Erkenntnis, würde man ein Kreuzfahrtschiff, wie die havarierte Costa Concordia chartern, hätten diese Personen, samt ihrer Verwandschaft darauf Platz. Man bräuchte das Schiff nur einen Monat auf dem Mittelmeer ankern und für diese Zeit die Kommunikation nach außen abschalten. Dann hätte die Welt Zeit und Gelegenheit sich neu zu ordnen.

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