Kornkreise: Mysterium oder Kunst

Sie sind nach wie vor schön anzusehen, und die Frage, mit was man es hier zu tun hat, bleibt bis heute unbeantwortet. Die Einen halten sie für Botschaften aus einer anderen Seinsebene, während die Anderen sie als Machwerke irgendwelcher Freaks bezeichnen, die auf gleicher Stufe stehen mit den allseits bekannten und gefürchteten Graffiti Sprayern. Dabei ist der Ausdruck „[wpseo]Kornkreis[/wpseo]“ durch die Vielfalt der Motive in den nunmehr seit 35 Jahren wie aus dem Nichts entstandenen Gebilde längst überholt.

Hier hat man es inzwischen mit komplexen geometrischen Formen zu tun, mit einer Größe, die es schwer macht zu glauben, sie seien in einer Nacht entstanden, wie immer behauptet wird. Die Größe der Abbildungen kann durchaus weit über hundert Meter betragen und aus einigen Hundert einzelner Kreise bestehen, die in exakter Formation ein Muster ergeben wie dieses Beispiel aus dem Jahr 2001 im englischen Milk Hill zeigt.

Bedenkt man, es handelt sich hier um ein [wpseo]Weizenfeld[/wpseo] und geht zudem davon aus, dass aufgrund der Farbe des Getreides die Ernte kurz bevor stand, die [wpseo]Kornkreisformation [/wpseo]ca. Mitte Juli entstand, bedeutet dies im Klartext, die „Künstler“ hatten gerade mal sieben bis acht Stunden Zeit, dieses Gebilde zu schaffen und das bei völliger Dunkelheit. Der Betrachter muss sich fragen: Wie haben die das gemacht, reicht es, sich ein paar Bretter unter die Füße zu binden und das Korn flachzutreten, wie immer behauptet wird? Ganz sicher nicht! Ein Muster dieser Größe lässt sich mit Hilfe von Seilen, mit denen man evtl. einen Kreis beschreiben kann, nicht erklären, und wer schon einmal versucht hat, durch ein [wpseo]Getreidefeld[/wpseo] zu gehen, wird festgestellt haben, das funktioniert nicht, ohne Spuren zu hinterlassen, schon gar nicht bei Dunkelheit. Diese Darstellung bedarf exakter Geometrie und Vermessungstechnik. Das Argument, dass die immer vorhandenen Traktorspuren es ermöglichen sollen, keine Spuren zu hinterlassen, gilt nicht, sobald Muster außerhalb dieser Traktorspuren auftreten und ein Zugang durch das Getreide unumgänglich ist.

Dementsprechend wurden schon mehrfach durch die „Erklärprofis“ der Mainstream-Medien irgendwelche Studenten oder zwei Herren im fortgeschrittenen Alter präsentiert, die sich angeblich einen Spaß erlauben wollten und vor den Kameras unter Zuhilfenahme ihrer mitgebrachten Werkzeuge zwei Bretter und Seile demonstrierten, wie sie es denn gemacht haben. Natürlich gibt es auch Abbildungen, die eindeutig auf diese Art und Weise entstanden sind, das soll hier nicht bestritten werden, aber das kann auf keinen Fall eine allgemeingültige Erklärung für die Komplexität und die Machart aller Abbildungen sein. Man sollte getrost davon ausgehen, das Muster dieser Art und Größe auch bei Tageslicht innerhalb von nur acht Stunden nicht herzustellen sind, wer das behauptet, möge es schlicht und einfach vor aller Augen demonstrieren. Dieser „Beweis“ wäre unwiderlegbar, womit sich die Frage stellt: Wo sind die Künstler? Die Präsentation von ein paar Freaks reicht hier nicht!

[wpseo]Kornmuster[/wpseo] finden sich nicht nur in Getreidefeldern, sie sind ebenso zu finden in Raps, Senf und seltener in Maisfeldern. Das flachliegende Getreide ist intakt, die einzelnen Halme nicht gebrochen, so spricht auch dagegen, dass hier Bretter zum Einsatz kamen. Zudem sind die Halme ineinander verflochten, was bei den vorliegenden Mustern und deren Größe in Handarbeit nicht zu leisten wäre, immer davon ausgehend, dass dies alles in einer Nacht geschehen sein soll.

Man mag das Thema [wpseo]Kornkreise[/wpseo] esoterischen Schwachsinn nennen, dies gibt jedoch keine Antworten darauf, wer diese [wpseo]Kunstwerke[/wpseo] wie und warum geschaffen hat. Auch in Bezug auf dieses Thema sollten wir mit voreiligen Schlüssen vorsichtig umgehen, solange wir alle im Dunkeln tappen und keine Erklärung für dieses Phänomen gefunden haben. Selbst die Möglichkeit, dass es hier um Dinge geht, die außerhalb unserer Wahrnehmungsfähigkeit liegen, fordert Zurückhaltung und Respekt vor denen, die uns auf diese Art und Weise etwas mitzuteilen haben.

Wahrheit ist immer neu, vollkommen unbekannt und unerkennbar. Der Geist muss zu ihr ohne Forderungen, ohne Wissen und ohne Wünsche kommen; er muss vollkommen leer und nackt sein. Nur dann geschieht die Wahrheit. Krishnamurti, Jiddu Krishnamurti – Freiheit und wahres Glück.

Eine entschlüsselte Information lautet wie folgt:

Beware the bearers of FALSE gifts & their BROKEN PROMISES.

Much PAIN but still time. BELIEVE.

There is GOOD aut there. We oppose DEEPTION.

Conduit CLOSING.

Hütet Euch vor falschen Begabungen und ihren nicht eingehalten Versprechen.

Es ist viel Schmerz da, der noch eine Weile andauern wird. GLAUBT daran. Außerhalb dieses Ortes geht es gut.

Wir bringen Tiefe unseres Wissens und der Sitte als Gegensatz zu Eurem Wissen und Eurer Sitte.

Der Kanal wird geschlossen.

Ihr

Horst Wüsten

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