Schramm oder Schmickler for President!

20.02.12

Das Machtkartell der Regierungsparteien sucht den nächsten Bundespräsidenten-Schoßhund, dessen Hauptqualifikation sein wird, möglichst brav bei Fuß zu laufen und Konsensmilch zu saufen. Damit ist der Keim des Scheiterns bereits gepflanzt – wieder einmal. Wenn das Amt des Bundespräsidenten überhaupt einen Sinn haben soll, dann den, als Anwalt des Volkes ein kritisches Gegengewicht zum Machtkartell zu sein und hartnäckig die Systemfrage zu stellen. Lesen Sie nachfolgend, warum die politischen Kabarettisten Georg Schramm oder Wilfried Schmickler Bundespräsident werden sollten.

Viele halten das Amt des Bundespräsidenten für überflüssig. Wenn man die letzten Amtsträger betrachtet, läßt sich dem nicht widersprechen. Sie hatten nichts zu sagen und demontierten ihr Amt bis zur völligen Bedeutungslosigkeit. Folglich war es den meisten Bundesbürgern auch lange Zeit gleichgültig, ob „erwarten-Sie-nix-Präsident“ Christian W. (Buergerstimme vom 05.01.2012) zurücktritt oder einfach weiter bedeutungslos seinen Sessel platt sitzt.

Ein Bundespräsidentenamt ist das, was man daraus macht. Also stellt sich nun die Frage: Wer kann das Beste daraus machen? Wer kann am meisten für den eigentlichen Souverän, das Volk, erreichen? Wer soll Bundespräsident werden, wenn das Amt einen Sinn haben soll? Es muß kein Heiliger sein, aber Mumm, Durchblick, Integrität sowie die Motivation, Anwalt und Stimme des Volkes zu sein, sind unverzichtbar.

 

Bloß nicht Gauck

Wir brauchen einen Präsidenten als Stimme für die Antikapitalismus-Debatte. Top-Favorit in Medien- und Parteienlandschaft ist nun Joachim Gauck, der sich jedoch u.a. dadurch disqualifizierte, daß er die existentiell wichtige Antikapitalismus-Debatte „unsäglich albern“ nannte. So einen Bundespräsidenten braucht kein Mensch. Zudem sieht es so aus, daß der „Stasi-Begünstigte“ Gauck ein noch größerer Skandal wäre als Amigo-Wulff, wenn bei ihm ernsthaft recherchiert würde. Von wegen „Ende gut, alles gut“, wie Sigmar Gabriel propagiert.

 

Die besten Kandidaten und ihre Bewerbungsvideos

Wenn ein Bundespräsident einen Sinn haben soll, dann kann es nur jemand sein, der das Machtkartell demaskiert, messerscharf analysiert und ihnen den Marsch bläst, den sie verdienen. Warum Georg Schramm ein idealer Kandidat wäre, zeigen seine Videos „Rauf auf die Barrikaden“ und „Mahatma Merkel und die Vermögensverteilung in Deutschland“. Leider zeigt sich Georg Schramm noch wenig begeistert von einer Kandidatur. Ein ebenso guter Kandidat wäre Wilfried Schmickler. Wie gern würden wir hören, wie er als Bundespräsident die neoliberalen Rassisten angreift, ordentlich Dampf abläßt und das Volk wie in seiner flammenden „Ihr“-Rede zum Aufstand gegen den Würgegriff des politischen Machtkartells und ihren Hofstaat aufruft. Wie ein Bundespräsident Schmickler konkret aussehen würde, zeigt dieses Video.

Eine großartige Bewerbung als Bundespräsident ist auch Erwin Pelzigs „Fragen“-Video. Präsident Priol – das wäre auch wunderbar. Oder Volker Pispers mit seiner aberwitzig genialen Beobachtungsgabe.

Stellen Sie sich solche Kaliber als Bundespräsidenten vor. Wäre das ein Traum! Welch ein Schmerz für die Politiker-Kaste. Alle Welt würde uns beneiden um den besten Präsidenten. Und die Medien in aller Welt müßten einem solchen Bundespräsidenten qua Amt eine ständige Bühne bieten. Damit wäre es für die Regierungsparteien unmöglich, weiter wie bisher Politik gegen das Volk zu machen.

 

Sie haben es in der Hand

Was können Sie dafür tun, um diesen Traum des Volkes und Albtraum des politischen Establishments wahr werden zu lassen? Erzeugen Sie den „Druck der Straße“. Organisieren und besuchen Sie Schramm/Schmickler-Demos! Klicken Sie in Facebook auf „gefällt mir“ bei „Schramm/Schmickler for President!“ und überzeugen Sie Ihr privates Umfeld, es ebenso zu tun! Stellen Sie sich einmal vor: 10 oder 20 Mio. Bürger wollen Schramm/Schmickler als Bundespräsidenten. Gegen 10 Mio. Wähler läßt sich kein Regierungs-Schoßhund installieren. Das wagen sie nicht.

Nun bräuchte es „nur“ noch die Initiative der Piratenpartei zur Nominierung (Georg Schramm zögert noch) sowie ausreichend heimliche Revolutionäre in der Bundesversammlung, die sich daran erinnern, daß sie nicht weisungsgebunden sind und sich dem Auftrag des Parteienmachtkartells „so, nun wählt gefälligst, was wir Euch vorschreiben“ widersetzen dürfen. Wer auch nur ein bißchen Rückgrat und Ehre besitzt, wählt Georg Schramm (oder Wilfried Schmickler), zum Wohle des Volkes als wirksamsten Aufseher des Machtkartells.

 

Ich schließe mit 2 Zitaten:

„Falls die Welt gerettet werden kann, dann nur durch Rebellen.“

(André Gide)

„Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.“

(Platon)

 

Ihr

Jörg Gastmann

2 Kommentare zu Schramm oder Schmickler for President!

  1. Eso-Vergelter // 20. Februar 2012 um 19:10 //

    Bei den Wahlen in Frankreich im April und Juni 2012 wird Le Pen sehr viele Stimmen bekommen. Dann wird mehr unternommen gegen die Einwanderung und die “Griechenlandhilfe”. In Deutschland werden spätestens 2017 die FW, die Piraten und Pro D in den Bundestag einziehen. Es sollen u. a. die herkömmlichen Autos durch 1 l-Autos ersetzt werden. Der €uro muss durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt werden. Und das ALG II muss auf 450 € erhöht werden.

  2. Von einer Katastrophe zur nächsten..! Und uns Bürgern wird wieder eingeredet, dass dieser Bundespräsident besser wird, als der letzte. Erst heute morgen kam bei Jump im Radio ein Bericht dazu und auch Bürgermeinungen wurden ausgestrahlt. Was auffällig war: Alle Meinungen waren positiv! Keine Kritik? Also dass die Medien uns da wieder manipulieren, ist mehr als offensichtlich! Gegenstimmen werden nicht veröffentlicht und die Fürstimmen hatten eindeutig keine Ahnung, wer Gauck eigentlich ist… aber der breiten Masse dürfte all das eh am A**** vorbei gehen..

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