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Investigativer Journalismus – eine Frage der Gegenseitigkeit

Verfasst von: admin am August 13, 2011 Kein Kommentar

13.08.11

Nachhaltiger Qualitätsjournalismus ist das Herzstück des eigentlichen, demokratischen Gedankens, die vierte unabhängige Gewalt, welche stets zum Wohle aller Menschen agieren sollte. Leider ist dies gegenwärtig kaum noch der Fall: Etablierte Medienlandschaften setzen aus finanziellen Gründen auf „sensationsgesteuerte“ Massenberichterstattung, können und wollen sich investigativen Hintergrundjournalismus nicht mehr leisten.

 

Infolgedessen hat sich die Medienlandschaft zu einem finanzgesteuerten Interessenwerkzeug entwickelt. Aus diesem Grund haben wir Buergerstimme vor über 2 Jahren ins Leben gerufen, um einen nachhaltigen, investigativen Journalismus aufzubauen – aktive Berichterstattung am Puls der Gesellschaft. Uns geht es darum, Themen anzusprechen, die das Potenzial besitzen, etwas zu verändern. Dabei setzen wir ähnlich wie ProPublica in den USA, auf Hintergrundberichterstattung, aber ergänzend dazu auch auf den verbindenden, humanen Mehrwert. Genau aus diesem Grund sprechen wir aus authentischen Sichtweisen ebenfalls Alltagsthemen an, lassen freie Gedanken einfließen, versuchen kulturelle Themen neu aufzugreifen, die in unser aller Leben mindestens so wichtig sind wie politische Abläufe. Man kann also sagen, dass Buergerstimme für einen ganzheitlichen, investigativen Journalismus steht, der sich für das Wohl der Menschen in jedweder Beziehung einsetzt.

 

Anders als ProPublica haben wir in Europa nicht das Glück, dass Stiftungen diesen sehr zeitaufwendigen Journalismus finanzieren. ProPublica kann mit einem Budget von 10 Millionen Dollar im Jahr natürlich ganz anders arbeiten wie wir mit 0.00 Euro. Dennoch haben wir das Maximum rausgeholt und in vielen Bereichen ordentliche Artikel verfasst, da unsere Leidenschaft für unsere Berufung jede noch so harte Zeit uns hat überstehen lassen.

 

Um allerdings dem Grundsatz des investigativen Journalismus voll und ganz gerecht werden zu können, muss Buergerstimme seinen Journalisten eine berufliche Existenz bieten können, für Beweglichkeit sorgen: Reisen, Vor-Ort-Reportagen, bzw. Recherchen, Videodokumentationen, Ausbau sämtlicher Netzwerke – all das ist nur mit finanziellen Mitteln möglich. Auch wenn wir es als Berufung ansehen, so kann nachhaltiger Qualitätsjournalismus nicht als Hobby umgesetzt werden.

 

Wir benötigen nicht die Summen wie ProPublica aber eine Existenz, um vernünftig weiterarbeiten zu können. Daher möchte ich all unsere Leser bitten, Mitglied im Verein Buergerstimme zu werden, damit wir in Zukunft noch viel intensiver arbeiten können. Der monatliche Mitgliedsbeitrag liegt bei 10 Euro für Normalverdiener und 5 Euro für Geringverdiener, Arbeitslose, usw. – damit unterstützt Ihr einen nachhaltigen Qualitätsjournalismus, der im Sinne des humanen Wohlergehens agiert.

 

Link zur Satzung:

http://www.buergerstimme.com/Design2/satzung/

Link zum Mitgliedsantrag:

http://www.buergerstimme.com/Design2/mitglied-werden/

 

Ihr habt Fragen oder wollt den Antrag per Email erhalten? Kein Problem, sendet einfach eine kurze Nachricht an: verein@buergerstimme.com

 

Ihr

Joachim Sondern

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