Ihre Meinung zählt – Buergerstimme fragt nach
06.04.11
Buergerstimme ist stets bemüht darum, Bürgermeinungen zu berücksichtigen, sie in Artikel einzuarbeiten, da die Sorgen, Ängste und Nöte aller Bürger seitens Politik und Presse nicht mehr beachtet werden. Das wollen wir ändern! Atomkraftwerke, Hartz IV, Niedriglohn, 3-Klassen-Medizin, Altersarmut, schlechte Weltwirtschaftslage – wichtige Themen, welche keineswegs nur eine Gegenhaltung erfordern, sondern ebenfalls neue Konzepte, um einen Wandel überhaupt zu ermöglichen. Aus diesem Grund werden wir ab jetzt immer mal wieder einige Fragen an Sie alle richten (erst allgemeine Fragen, später zu einzelnen Themen), die Sie uns bei Interesse per Email beantworten können. So wird Ihre Stimme nach außen getragen, bekommt die Möglichkeit, sich mit Stimmen Ihrer Mitmenschen zu vereinen, da wir einige Antworten, natürlich nur nach Rücksprache mit Ihnen, auch veröffentlichen werden. Wichtig ist uns, dass Sie Ihre Antworten auch immer kurz begründen, ein wenig ausführen.
Schicken Sie uns bei Interesse einfach die Antworten per Email an: umfragen@buergerstimme.com
1. Sind Sie mit der derzeitigen, politischen Lage zufrieden oder unzufrieden?
2. Glauben Sie, dass eine neue Partei etwas verändern kann?
3. Wird der Sozialstaat Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren gänzlich zusammenbrechen in Deutschland?
4. Spüren Sie eine Angst in sich, wenn Sie an die Zukunft der Menschheit denken?
5. Wie stehen Sie zur Atomenergie?
6. Fühlen Sie sich als Bürger des Landes von Politik und Mitmenschen verstanden?
7. Vermissen Sie das Gemeinschaftsgefühl in unserem Gesellschaftskreislauf?
8. Beschäftigt Sie das Thema Arbeitslosigkeit?
9. Was wollten Sie unseren Politikern schon immer einmal mitteilen?
10. Nennen Sie uns bitte Ihre 3 Wünsche für eine bessere Zeit!
Wir bedanken uns für Ihr Interesse!
Für unser aller Gegenwart und Zukunft sollten wir uns Zeit nehmen, sonst läuft sie uns davon und mit ihr unser Leben auf diesem Planeten!
Ihr
Joachim Sondern




















*zu faul für E-Mail ist*
1. Unzufrieden. Politiker sind doch zu oft nur noch Marionetten der Privatwirtschaft. Lobbyismus muß abgeschafft werden, damit die Korruption beendet wird und die Politiker wieder ihrem Auftrag entsprechend handeln: dem Volk zu dienen.
2. Ja, sicher. Es gibt ja immer etwas auszusetzen. Wenn man nicht selbst eine Partei gründet, kann eine Partei ja nur ungefähr oder größtenteils die eigene Meinung widerspiegeln. Gut, daß die (anfangs winzigen) Grünen gegründet wurden. Ohne sie, wären wir im Umweltbewusstseinshandeln der Regierung längst nicht so weit bzw. es wäre noch viel schlimmer. Gut, daß es jetzt die Linke gibt. Ohne sie, wäre kein Gegengewicht zur (mittlerweile kaum noch von der CDU zu unterscheidenden) SPD da. Gut, daß es die Piratenpartei gibt, ohne sie, würden die (noch) großen Parteien sich weitaus weniger mit den Chancen und Risiken der Netzwelt beschäftigen.
3. Ich hoffe nicht! Aber wenn es weiterläuft wie bisher, dann sicherlich. Wobei man schon heutzutage, im Vergleich zu vor 20 Jahren, ja kaum noch von “Sozialstaat” reden kann.
4. Ja. Aber ich habe auch Hoffnung. Vielleicht wird für meine Generation oder auch für die nächste(n) die Welt schlimm werden. Aber überleben werden wir sicherlich. Und ich glaube daran, daß wir, die Menschen, eine Chance haben. Wir haben einen guten Kern in uns. Wir sind vernunftbegabte Wesen. Wir können aus unseren Fehlern lernen. Irgendwann werden wir es schaffen. Wenn vielleicht auch erst, nach 10.000den von Jahren.
5. Dagegen. Weg damit. Am besten schon vorgestern. 24.000 Jahre müssen wir allein noch mit den Folgen von Tschernobyl leben. Von Fukushima gar nicht zu reden.
6. Ähm, kommt drauf an. Von bestimmten Politikern absolut. Von vielen gar nicht. Und von anderen leider. Sie wissen genau, was sie tun – das ist das Schlimme daran.
Von manchen Mitmenschen sehr. Von den meisten Mitmenschen in großen Teilen. Und von wenigen gar nicht.
7. Ja. Wir haben zur Zeit eine, in zu großen Teilen, kranke Gesellschaft.
8. Klar.
9. Ihr seid vom Volk gewählt worden. Ihr habt einen Eid geleistet. Habt Rückgrat. Und handelt danach.
10. 1: Weltweite Abschaffung des Kapitalismus. Hin zu einer sozialistischen echten Demokratie oder etwas ähnlichem.
2: Umweltschutz bzw. Weltschutz als oberste Priorität (nach Wunsch 1 – kann nur durch Wunsch 1 realisiert werden)
3: hmmm. Vergleichsweise Kleinigkeiten, die sich aber eigentlich mit der Zeit auflösen würden, wenn Wunsch 1 und 2 erfüllt würden.
Fertig! Bitteschön!