30.08.10
Einst war der römische Kaiser Vespasian (69-79 n.Chr.) bei seinen Untertanen auf Kritik gestoßen, als er sogar Steuern auf Bedürfnisanstalten erhob. Den Einwand, das Geld aus dieser „Urinsteuer“ stinke, ließ er nicht gelten – „non olet“, es riecht nicht, war sein Fazit.
Geld stinkt nicht, das mag auf einen frisch gedruckten Geldschein zutreffen, auch auf einen zerknitterten oder Münzgeld, aber eigentlich will dieses Sprichwort nur aussagen, dass Geld selbst nichts Anrüchiges darstellt, egal woher es kommt. Tatsächlich? Ist das so?










