31.07.10
Des Öfteren wird heute über Armut gesprochen, auch weil diese inzwischen in einer Industrienation wie Deutschland deutlich zu erkennen ist. Nichtmals die etablierte Presse kommt an diesem Thema vorbei. Natürlich stößt man hier immer wieder auf typisches Vorurteilsdenken, man bedient bewusst das Klischee der wohlhabenden Durchschnittsbürger, die ebenfalls ein jeden Tag reduziert werden, durch dieses Wirtschaftssystem – doch sie merken es nicht. Wo die massive Armut Einzug gehalten hat, kann auch ein Mittelstand nicht mehr überleben, denn dieser lebt von der einfachen Bürgerschicht, nicht vom Monopolsystem. Immer öfter unterstützt der Mittelstand den erzeugten Sozialrassismus und lässt die Unzufriedenheit an jene aus, die durch die Armut bereits vom Leben gezeichnet wurden: sie wären faul, würden fast alle nur auf der Couch liegen, ihre Ausbildung ist zu schlecht. Immer wieder die gleichen, leeren Phrasen, die selben Parolen, die man auf die Ärmsten der Armen abfeuert. Doch was raubt einem die Armut eigentlich alles? Warum ist Armut verantwortlich für viele Krankheiten? Wo liegt die Gefahr im Reichtum und wo die Lebensvorteile? Gibt es einen Reichtum, der dauerhaft bessere Lebensbedingungen ermöglichen könnte?










