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Juni 2010

Verfasst von: admin am Juni 29, 2010 Kein Kommentar

29.06.10

Politik und Gesellschaft am Wendepunkt


Bereits kurz nach der Bundestagswahl 2009 haben wir darauf hingewiesen, dass sich diese neue Regierung nicht lange halten wird und bereits 2010 mit einer Neuwahl zu rechnen ist.  Auch sprachen wir von einem neuen Höhepunkt der sozialen Kälte. Inzwischen befinden wir uns in der Jahresmitte 2010 und alles deutet daraufhin, dass sich diese Voraussagen sehr bald bestätigen werden. Unter dem Deckmantel der Wirtschaftskrise wollte man weiter ungehindert agieren, hat sich dann aber im europäischen Pokerspiel „verzockt“ und setzt nun auf die Verzögerungstaktik. Bereits kurz nach der Bundestagswahl 2009 ließ man Journalisten buchstäblich im Regen stehen, wenn diese etwas über die Koalitionsverhandlungen in Erfahrung bringen wollten. So herrschte zum Jahresanfang 2010 bereits großes Schweigen – jeder Politiker hatte sich im Verborgenen gehüllt. Zum Frühjahr hin überschlugen sich dann die europapolitischen Ereignisse, und so mussten auch unsere Politiker aus ihrem Versteck kommen. Gerade noch hat das Volk die Sicherheiten gestellt, um fragwürdige Bankenpleiten großer Privatbanken zu verhindern, so muss es sich jetzt auch noch gefallen lassen, dass Sparmaßnahmen zur Regulierung der Staatsschulden zu ihren Lasten gehen.

Verfasst von: admin am Juni 28, 2010 Kein Kommentar

28.06.10

Es ist wie der Weg eines letzen Propheten, eines Menschen, der den Sturm der Kälte überstanden hat. Warum verstehen sie diese Worte nicht? Sind sie zu weit entfernt oder lebe ich in der falschen Zeit? Nicht verstanden, nicht gesehen, doch das Herz treibt dich weiter ins endlose Tal. Der fremden Worte erlegen, sie wissen es nicht, die Narben deiner Seele, sie verlaufen im Nichts. Wellen werden es tragen, das Wort des Moments, doch fühlen werden sie es nicht, denn zu jener Zeit hat man es verbrannt, die Emotion, das dritte Auge, das es zu bewahren gilt.

Verfasst von: admin am Juni 26, 2010 Ein Kommentar

26.06.10

Wer heute das Haus verlässt, sieht an fast jedem Auto, jedem Fenster oder Körper: eine Deutschlandflagge. Man merkt schnell, es ist wieder WM. Vier Wochen voll von schönem Fußball, tolle Stimmung, aber vor allem ein „Wir-Gefühl“, ein Gefühl des Zusammenstehens.


Als ich mir Sonntag das 1. Spiel der deutschen Elf unter freiem Himmel angeschaut hatte, lag bereits vor Anpfiff ein Knistern in der Luft. Bemalte Menschen mit toller Laune, feiern, trinken und jubeln zusammen. Als es in der achten Spielminute hieß, 1:0 für die deutsche Nationalmannschaft: Torschütze Lukas Podolski, lagen sich alle kreischend in den Armen. Schlaaaaaaaannd hat wieder einmal dafür gesorgt das sich alle gut verstehen. Vergessen sind Probleme im Beruf oder privater Natur. Vergessen sind auch politische Zwistigkeiten. König Fußball lässt einen wieder Durchatmen.

Verfasst von: admin am Juni 25, 2010 2 Kommentare

25.06.10

Blickend auf das heutige Bildungssystem, stellt man schnell fest, dass wir uns verfangen haben in einem einseitigen Schul- bzw. Lehrsystem, und das bereits seit vielen Jahren. Anstatt die 10 Grundbildungsjahre für den humanen Wissens-, Handlungs- und Verständnisaufbau zu nutzen, setzt man heranwachsende Menschen unter Druck und verleitet sie dazu, nicht auf die Eigenerkenntnis zu setzen, sondern lediglich verschiedene Informationen im Verstand zu speichern. Mitunter kommt es sogar vor, dass die Gesamtheit des Lehrkörpers die Jugend in ein Schema hineindrängt, nur um nach dem Gleichschaltungsprinzip ihren Job zu erleichtern. Das dies gewaltfördernd sein kann, davon möchte man nichts wissen. Wundert es Sie wirklich noch, dass der Ehrgeiz immer weniger wird bei unseren Kindern? Das die Konzentrationsfähigkeit nachlässt? Das zwischenmenschliche Beziehungen und ganze Familien auseinanderbrechen?  Die Ellenbogenmentalität lässt grüßen, kann man da nur sagen. Wie man das ganze Gesellschaftswesen reformieren könnte, fragen Sie sich? Wie wir politische, ja gar wirtschaftliche Probleme lösen und endlich zu einem wahrhaftigen System des Friedens gelangen? All dies kann nur über das Bildungssystem funktionieren, denn es hat ja auch den Menschen über Jahrzehnte negativ geprägt.

Verfasst von: admin am Juni 24, 2010 Ein Kommentar

24.06.10

Die Weltmeisterschaft in Südamerika überschattet Deutschland, überschattet die ganze Welt. Da laufen ein paar privilegierte einem Ball nach. Ein ganzes Land freut sich oder leidet. Völlig gleichgültig, wo auf der Welt der Ball rollt.

Nur wenige haben die Möglichkeit life dabei zu sein, dazu gibt es den Fernseher, wir sind hautnah dabei. Da werden Leinwände auf öffentlichen Plätzen aufgestellt, damit man gemeinsam sich freuen oder leiden kann. In Gesellschaft ist alles scheinbar besser zu ertragen, je nach dem, was es zu ertragen gibt.

Verfasst von: admin am Juni 22, 2010 Kein Kommentar

22.06.10

Seit es mit der Politik nur noch bergab geht, ist es um die Mitte Deutschlands nicht mehr gut bestellt. Langsam aber sicher baut sich eine Unzufriedenheit auf, die sich leider nicht durch konstruktive Handlungen und ein verstärktes Miteinander äußert, sondern eher durch eine Art der Stammtischkritik. Deutschlands Mitte war bisher immer recht ausgeglichen, und für extreme Gedanken gab es keinen Platz. Entweder ganz rechts oder links sammelten sich politische Extremisten, aber die Masse der Bürger war davon nicht betroffen. Mit dem derzeit einbrechenden Sozialsystem scheint sich dies allerdings zu ändern. Aus jeder Ecke kommen nur noch harte Worte, Unruhen, und immer mehr Menschen leben die verschiedenen Arten der Gewalt, meist gegen betroffene Mitmenschen.

Verfasst von: admin am Juni 21, 2010 Kein Kommentar

21.06.10

Immer wieder redet man über das Grundgesetz in unserem Lande und das die dort enthaltenen Regelungen, bzw. Gesetze doch sehr menschlich ausgelegt sind. Nun, die Realität zeigt ein ganz anderes Bild und das es eben doch nur Sätze auf Papier sind, die aber von keiner Seite gelebt oder wirklich anerkannt werden. Nicht nur der Staat vernachlässigt die Einhaltung des Grundgesetzes, auch die Bürger auf eine andere Art. Höchste Zeit also für eine sachliche Analyse und einigen Erläuterungen.


Im Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es wie folgt:

Verfasst von: admin am Juni 20, 2010 Kein Kommentar

20.06.10

Von nichts spricht man in Deutschland häufiger, als von der Mitte der Gesellschaft. Was eigentlich die Mitte ist, das weiß niemand so genau. In politischen Diskussionen unterscheidet man im wesentlichen in 3 Richtungen: links, rechts und die Mitte. Die Unterscheidung in verschiedene Richtungen ist auf die Französische Nationalversammlung in der verfassunggebenden Nationalversammlung aus dem Jahr 1789 zurückzuführen. Bis Dato war die Sitzordnung ein Spiegelbild festgefügter, gesellschaftlicher Hierarchie. Nun aber wurde durch sie die Dynamik politischer, ideologischer Auseinandersetzungen zum Ausdruck gebracht. Fortan konzentrierte man sich im Wesentlichen also auf die Auffächerung der politischen Meinungen in zwei „Extremen“, links und rechts. Auch in Deutschland entstand dieses Richtungsdenken durch eine Parlamentssitzung, in der Otto von Bismarck von den Herren zu seiner Linken, zur Mitte und zur Rechten sprach. Dieses visuelle Bild setzte sich fest und übertrug sich immer weiter auf die Denkweise der Menschen im Alltag. Im Prinzip erschuf man so das Denken und Handeln in Kategorien: auch als Schubladendenken bekannt.

Verfasst von: admin am Juni 19, 2010 Ein Kommentar

19.06.10

Es ist eine Momentaufnahme, ein Irrgarten der menschlichen Unvernunft, die ewige Suche nach der Ursache. Welch Boshaftigkeit hat sich da nur verbreitet, welch Illusionen, ja gar welch Ironie überzieht unsere Erde als ein einziger Schatten? Als Gefangener seiner selbst stolziert der Mensch durch das Leben und achtet weder sein eigenes Spiegelbild noch das, was ihn umgibt. Die Ausbeute des Moments, der Genuss der Zerstörung aus dem Wahn des schweigenden Schreies heraus, eine umgebende Leere. Gesucht wird nach Erklärungen, nach festen Worten: sie sprechen von Spaß und Freude und schweben in der Ungewissheit, in einer Welt, die nicht mehr fröhlich ist, aber es im Zorn des Zwangs glaubt zu sein. Wachsame, freie Helden verfangen sich im Wortgefecht, benutzen als Argument die Hülsen Gier, Hass und Neid – doch auch das ist trügerisch.

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