31.05.10
In unserem heutigen Gesellschaftsleben ist nicht selten die Rede davon, seinen “Verstand” einzusetzen, wenn man etwas erreichen will. Mit dem Wort “Verstand” bringen viele Intelligenz, Wissen und die allgemeine “Qualifikation” in Verbindung. So manches mal kann genau das aber ein fataler Fehler sein, denn der Verstand als solcher ist im Prinzip auch nur ein von Emotionen geleitetes Organ. Wäre dies nicht der Fall, würde sich die Menschheit nicht dauernd im Kreis drehen, nicht immer in Normen und Kategorien denken. Unser Verstand sorgt für unnötige Grenzen, Misstrauen, Angst und macht aus uns Menschen eine Art Funktionsroboter. Genauer genommen ist der Verstand ein hochmanipulatives Organ, da dieser genau das aufnimmt und sich willenlos davon prägen lässt, was ihn umgibt und als altbekannt und “richtig” vermittelt wird. Frei ist jener Geist, der sich von allen Einflüssen, Abhängigkeiten und Ablenkungen lösen kann. Doch ist dies in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich? Woher möchte mein Gegenüber wissen, was richtig ist? Ist nicht gar für jede Person etwas anderes wichtig und von Bedeutung im Leben?










