30.04.10
Schon seit langem ist Wahlmanipulation kein Fremdwort mehr in der politischen Landschaft. Wenn es darum geht, den Wähler auf etablierten Kurs zu halten, setzt man so manches Mal auf recht fragwürdige Strategien. Ganz nach dem Motto: der Zweck heiligt die Mittel. Das man so aber die Demokratie zur Grabe trägt, übersieht man indes völlig. Kein Wunder, hat sich die Schar doch unlängst schon an den leichten Weg des Lebens gewöhnt und legt schon lange keinen Wert mehr auf mögliche Hürden. Leider bedenken die Strategiestatisten aber nicht, dass eine Hürde nicht einfach so “ausgeblendet” werden kann und diese sogar immer größer wird, wenn man nicht angemessen darauf reagiert. Fehler einzusehen und endlich basisdemokratisch im Sinne der Menschlichkeit zu handeln, dazu scheint die etablierte Politik auch bei der Landtagswahl NRW 2010 keine “Lust” zu haben. Dank des Wahl-O-Mat wird sogar deutlich, wie fruchtbar Manipulationswerkzeuge sein können, denn sie fallen kaum als solche auf.










