Monthly Archives: März 2010

Verständnis und Mitgefühl

31.03.10

Oft frage ich mich, ob es ein Mangel unserer Zeit ist, Verständnis aufzubringen oder ob das kein Verständnis haben schon immer da war…?

Die Macht der Medien im heutigen Zeitalter

30.03.10

Die Macht der Medien spielt in der heutigen Zeit eine gewichtige Rolle.

Bedürfnisse – Gefühle und Emotionen

29.03.10

Nach langem hin und her überlegen, nach dem „warum“ zu hinterfragen, tausend Gedankengänge, um auf den Punkt zu kommen, vom Hundertstel ins Tausendstel bei der Hinterfragung, was macht eigentlich den Sinn des Lebens aus, kam ich auf eine ziemlich einfache Antwort: das Leben selbst ist der Sinn.

Wirtschaft 2010 – kein Ende der Krise in Sicht

27.03.10

Wer im Finanzsektor noch den Überblick behalten möchte, sollte sich auf eine Achterbahnfahrt der besonderen Art vorbereiten, denn positive und negative Schlagzeilen wechseln fast stündlich, und auch die Satzkonstrukte dieser Meldungen sagen viel und auch wieder nichts aus. Normalerweise hätten die Bürger ein Anrecht darauf zu erfahren, was im Moment mit unserer „freien“ Wirtschaft passiert, denn schließlich haben diese auch für die Krise geblutet und mussten mit ansehen, wie ihre Steuergelder als Sicherheit herhalten mussten, für jene Milliardenindustrie, die mehr Kapital besitzt, als es sich ein normal sterblicher Artist je vorstellen könnte. Einst noch als überstandene Weltwirtschaftskrise deklariert, wendet man sich jetzt doch der Realität zu und versucht über ein Börsenspiel trotzdem auch scheinbar gute Meldungen zu streuen, in der Hoffnung, dass die Kernthematik übersehen wird.

Der Verwaltungsstaat

25.03.10

Schon vor geraumer Zeit ist Deutschland ein reines Verwaltungssystem geworden, und es wird täglich schlimmer. Für den kompletten Lebensfluss sucht man nach Paragrafen und erlässt neue Regelungen: vergisst dabei aber, dass sich das menschliche Dasein niemals komplett „steuern“ lässt und das eine gewisse Individualität, bzw. Kreativität nötig ist, um einen Staatskreislauf am Leben zu erhalten. Überall sucht man im Sinne der Bürokratennorm nach Lösungen der politischen und gesellschaftlichen Probleme, verkennt aber dabei vollkommen, dass man sich grundsätzlich auf einen falschen Pfad befindet und Lösungen sich eben nur aus einer Kombination mit der kreativen Ader entwickeln können.

Hartz IV – Armutsfahrt geht weiter

24.03.10

So einiges ist man ja in der Tat schon gewohnt, wenn man die Meldungen bezüglich der neuen Armutsproblematik, auch Hartz IV genannt, mal aus nächster Nähe betrachtet. Was Bundessozialgerichte nun aber wieder für ein Spiel spielen, ist menschlich gesehen nicht tragbar. Hier geht es um die Gegenwart unseres Nachwuchses, doch Gerichte beharren scheinbar nur auf „stumme“ Paragrafen, die in einem Sozialstaat wie Deutschland doch zumindest sehr stark zu hinterfragen sind. Dies zeigt nur, wie „wackelig“ das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Bezug auf Hartz IV wirklich ist. Für die Großen gibt es in der Justiz scheinbar immer wieder Schlupflöcher, und die Kleinen im Bunde müssen die Last geduldig tragen und weiterhin leiden. Wer einst aber das Sozialsystem aufgebaut hat, vergisst man indes völlig.

Berliner Politik – Spiel auf Zeit

23.03.10

Wenn man etwas verstärkt in den letzten Wochen wahrnehmen konnte, dann dass im Berliner Staatstheater die Verzögerungstaktik Einzug gehalten hat. Scheinbar ist man sich dort im Klaren darüber, was man in den letzten Monaten, bzw. in Bezug auf die CDU in den letzten Jahren falsch gemacht hat. Nun könnte man erwarten, dass sich ernsthaft um eine Korrektur der Staatsfehler bemüht wird, doch Gegenteiliges ist der Fall. Wohlwissend, dass der Karren buchstäblich im “Dreck” steckt, setzt man nun auf “Hinhalteparolen”, weist aber wirklich konstruktive Lösungsansätze weiterhin von sich.

Zeitarbeit – Zukunft auf Raten

19.03.10

Die Zahl der Menschen, welche in diesem Staat noch vernünftig leben können, geht weiter in den Keller. Was anfangs noch ein Randphänomen war und nur einige gesellschaftliche Gruppen betraf, hat sich nun zu einem “Flächenbrand” ausgeweitet: entstehende und lang anhaltende Armut. In einer Industrienation wie die unsere dürfte es einen solch massiven Einbruch des sozialen Gefüges nicht geben, und dennoch versucht man diesen bewusst herbeigeführten Negativtrend durch die künstlich erschaffene Krise zu rechtfertigen. Eines der Hauptursachen für die Entstehung der Gesellschaftsarmut sind die zunehmenden Zeitarbeitsverträge und das daraus resultierende Lohndumping. Betroffen sind hier alle Generationen, aber besonders “schwer” trifft es den beruflichen Nachwuchs – junge Menschen, die eigentlich ihre Zukunft langfristig planen wollen, auch in Bezug auf das familiäre Leben. Dies ist jedoch unmöglich geworden, da verantwortliche Personen aus Wirtschaft und Politik lieber pokern, anstatt einen konstruktiven Wandel im Sinne der Armutseindämmung, bzw. Verhinderung zu ermöglichen.

Rentner – staatliche Armutsgarantie ist sicher

18.03.10

Wie stark ein Staat in Wirklichkeit ist, kann man immer am besten daran erkennen, wie sich dieser um den Nachwuchs und um die alte Generation kümmert. Durchaus ist es daher also auch nicht schwierig zu erkennen, dass dieses System sich so sehr verlaufen hat im ewigen Garten der Freude, dass hier keine Stärken mehr zu erkennen sind – für die Alten und unsere Jugend tut man nämlich seit geraumer Zeit kaum noch etwas, außer die Gesamtsituation dramatisch zu verschlechtern. Mit welch einer antihumanen und unvernünftigen Härte der Staat jene Menschen behandelt, welche für unser aller Zukunft stehen oder in der Vergangenheit bereits vieles geleistet haben, ist unverantwortlich und durch nichts zu rechtfertigen.

Neue Strategie – SPD will punkten

16.03.10

Einst Sozialpartei Deutschlands entwickelte sich die SPD zu einer etablierten Altpartei, die mit “sozialen” Gedanken so gar nichts mehr gemein hat. Bedenkt man, dass diese Partei schließlich auch die Hartz-IV Gesetzgebung in erster Linie mit zu verantworten hat, so ist der Fall der Partei in ein “neoliberales” Loch nicht mehr verwunderlich. Schon seit mehreren Jahren befindet sich die SPD im freien Fall, da man selbst nach außen hin keine Einigkeit mehr darstellen kann – nicht verwunderlich bei den vielen Jahren des Maskenballs, denn irgendwann wird immer auch die letzte Maske entlarvt. Streitereien, Unzufriedenheit, Anbiederung an die Machtpolitik, genau dieses Bild haben die Wähler vermittelt bekommen von der einstigen Arbeiterpartei.