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Januar 2010

Verfasst von: admin am Januar 29, 2010 Ein Kommentar

29.01.10

Die negativen Schlagzeilen überhäufen sich in den letzten Wochen, gerade in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation. Täglich gibt es neue Schlagzeilen, wie viele Mitarbeiter bei großen Unternehmen wieder entlassen werden sollen. Opel will 4000 Stellen in Deutschland streichen und Siemens 2000 Existenzen fallen lassen: von den mittelständischen Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer nicht mehr halten können ganz zu schweigen. Diese Fälle tauchen leider kaum in der Presse auf, machen aber über 50% der gesamten Arbeitslosenquote aus. Vermutlich hat man Angst, dass mit einem Blick auf dem regionalen Arbeitsmarkt noch deutlicher werden würde, wie schwach die freie Wirtschaft tatsächlich geworden ist durch desolate Entscheidungen unserer derzeitigen Politik.

Verfasst von: admin am Januar 25, 2010 Kein Kommentar

25.01.10

Nach Wochen des Schweigens meldet sich unsere Bundeskanzlerin nun zurück mit ihrem Team und steuert auf die erste Hauptrunde in diesem Jahr zu. Wird ja auch höchste Zeit für eine Fortsetzung der Krisenpolitik 2.0, denn das “Update” war bitter nötig. Dass es den Bürgern keine ersichtlichen Vorteile bringen wird, sollte klar sein. Man reagiert von politischer Seite, weil der Mantel des Schweigens nun mal nur immer kurzzeitig eingesetzt werden kann. Mit neuen Konzepten, die wirklich etwas bewegen, ist deshalb noch lange nicht zu rechnen. Was nach dem Mantel des Schweigens bekanntermaßen folgt, sind leere Worthülsen, welche die gleiche Wirkung erzielen, als der Schweigemantel, aber den Anschein erwecken, als wolle man wirklich etwas bewegen. Kombinationen sind endlos möglich, und deshalb ist das politische Spiel auch so schwer durchschaubar, weil es nie einen direkten Ansatz gibt und eben alles relativ ist.

Verfasst von: admin am Januar 23, 2010 Kein Kommentar

23.01.10

Eigentlich sollte man meinen, dass Politiker Stillschweigen bewahren über das Thema Schwarzarbeit, doch gegenteiliges ist der Fall. Anstatt sich zu fragen, warum die Schwarzarbeit im Lande massiv zunimmt, gibt man dem Bürger wieder die Schuld und stellt alles in das passende Licht. Dass Politik so nicht funktionieren kann und keine Probleme löst, das ist auch bestens bekannt, dennoch praktiziert man diesen politischen Kreislauf, weil wir es zulassen. Wenn Menschen zur Schwarzarbeit übergehen müssen, kann auf dem Arbeitsmarkt und mit dem Steuersystem so einiges nicht in Ordnung sein.


Krise, Lohndumping und Arbeitslosigkeit

Verfasst von: admin am Januar 21, 2010 Kein Kommentar

21.01.10

Langsam aber sicher wird man ganz massiv daran erinnert, wie marode unser politisches System doch in Wirklichkeit ist. Besonders deutlich wird dies, wenn es um das Thema Arbeitslosigkeit geht. Das Verhalten der Bundesagentur für Arbeit könnte antihumaner nicht sein und belegt, dass ein Mensch und dessen Gegenwart und Zukunft keinen Wert mehr hat. Eine nicht nachvollziehbare Bürokratie sorgt indes für einen Nebelschleier, welcher es unmöglich macht, die Handlungen der Arbeitsagenturen nachzuvollziehen. Ganz im Sinne des Bürokratenwahnsinn zielt man nur noch auf den Vorteil einiger Auserwählter und  lässt das Volk leiden. Durchaus ist es nicht übertrieben, wenn man hier Parallelen zu einem modernen Sklavensystem erkennt.

Verfasst von: admin am Januar 18, 2010 Kein Kommentar

18.01.10

Das Jahr 2010 fängt noch katastrophaler an, als es selbst Verschwörungstheoretiker vermutet hatten. Irgendwie steht seit Anfang des Jahres alles auf dem Kopf. Ein kalter Wind zieht umher, und doch schweigt alles. Bundeskanzlerin Merkel ist abgetaucht und lässt kaum was von sich hören, sozialpolitische Entscheidungen werden durchgesetzt, welche weder real noch vorteilhaft sind, aus Sicht der Bürger. Viele Fragen sind aufgekommen, aber es gibt keine Antworten mehr. Man hüllt sich im ewigen Schweigen und versucht sich dadurch über die Zeit zu retten. Doch die Bürger im Land werden zunehmend unzufriedener und wollen nicht mehr hinnehmen, was ihnen hier „serviert“ wird. Noch greift die Strategie der Regierung, dass man mit gewissen Zugeständnissen das Volk wieder beruhigen kann: doch wie lange noch?

Verfasst von: admin am Januar 15, 2010 Kein Kommentar

15.01.10

Dass die Bankenwelt auch im Jahr 2010 noch einige Überraschungen für uns parat hat, war abzusehen. Schließlich steht auch dieses Jahr noch unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise, die zwar ruht, aber noch nicht überstanden ist. Kaum hat sich der Finanzmarkt scheinbar etwas erholt, kommen die Pokerspieler wieder aus ihrem Versteck und überschütten sich gegenseitig mit Bonizahlungen in gewohnter Höhe, als hätte es nie Probleme auf dem Finanzmarkt gegeben. Vorbildlich im Spiel der Verantwortungslosigkeit ist hier die “Bank of America”, welche erst vor kurzem die erhaltene Staatsunterstützung in Höhe von 45 Milliarden Dollar zurückgezahlt hat.


Verfasst von: admin am Januar 13, 2010 Kein Kommentar

13.01.10

Im Mai 2010 sind Landtagswahlen in NRW, und da muss natürlich pünktlich zum Jahresbeginn schon die initiierte Medienkampagne ins Rollen gebracht werden. Medienliebling Jürgen Rüttgers darf hier natürlich nicht fehlen, da er für die nötige Prise Pfeffer in Diskussionen sorgen wird, wie bereits aus den Jahren zuvor bestens bekannt. Welch ein Thema passt im Moment also besser in den Wahlkampf als Hartz-IV? Von der Brisanz her sicherlich wieder „Schießpulver“ für ein Wortgefecht, welches den Bürgern deutlich machen soll, dass man sich um ihre Anliegen kümmert. Zumindest soll dieser Schein aufrecht erhalten werden, denn man ist ja wieder auf die Stimmen bei der Landtagswahl angewiesen, und gerade das einwohnerstärkste Bundesland NRW ist zu einem sozialen Hartz-IV Brennpunkt geworden. Schon die Vergangenheit hat gezeigt: mit nichts lässt sich besser Wahlkampfwerbung machen, als mit jenen Problemen, die der Masse auf der Seele brennen.

Verfasst von: admin am Januar 11, 2010 Kein Kommentar

11.01.10

Oftmals fragt man sich in der heutigen Zeit, welch schlechter Film sich da vor den eigenen Augen abspielt. Gar nicht unberechtigt diese Frage, denn wenn wir mal hinter den Vorhang der Alltagspolitik blicken, so ist hinter manch einer Schleierwolke ein unverantwortliches Handeln der modernen Strategiepolitik zu erkennen. Nach humanen Gesichtspunkten wird schon lange nicht mehr gearbeitet im Berliner Industriehaus, und das macht sich besonders stark bemerkbar, wenn es um die Erziehungsfragen geht. Mit unserem Nachwuchs wird gepokert und das auf eine unverantwortliche Art und Weise. Kinder sieht man inzwischen als eine Art „Gegenstand“ an, aber scheinbar nicht mehr als Menschen, als Wesen, die man besonders gut behandeln sollte und die unsere vollste Aufmerksamkeit benötigen.

Verfasst von: admin am Januar 6, 2010 Kein Kommentar

06.01.10

Man kann schon der Ironie sehr nah sein, wenn man über so manche Themen stolpert. In diesem Jahr ist ein solch brisantes Thema sicherlich das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Zuweilen wird es anscheinend immer beliebter, die „Propagandamöglichkeiten“ zu nutzen, um die Bürgerschicht ruhig zu halten und ihnen scheinbar das Gefühl zu vermitteln, dass ihren Anliegen nun volle Aufmerksamkeit gewidmet wird, von Seiten der Politik und man um Lösungen bemüht ist. Was an der Oberfläche zu sehen ist, reicht ja bekanntlich aus, um die Schafe an die Hand zu nehmen und diese wieder in den Irrgarten zu geleiten. Blickt man jedoch einmal hinter diesen „Glanz“-Vorhang, so ist vor lauter Dunkelheit nur noch ein Trauerspiel zu erkennen, und die lachenden Gesichter werden schnell zu Masken, hinter denen sich ein grauer Nebel im Verborgenen hüllt.

Verfasst von: admin am Januar 2, 2010 Kein Kommentar

02.01.10

Wie in jedem Jahr hat es sich die Kanzlerin, ganz nach alter Tradition, nicht nehmen lassen, eine „aufbauende“ Neujahrsansprache zu halten. Selbstverständlich hätte man getrost auf diese verzichten können, denn was die Bürger erwarten sind Handlungen und keine Worte. Dennoch sollte man aber auch hier erwähnen, dass unsere Gesellschaft wieder lernen muss, als eine geschlossene Gemeinschaft zu handeln und nicht nur die Politik zu kritisieren, denn dieses Verhalten löst keine Probleme, sondern schafft neue.


„Geheime“ Rede gelangt an die Süddeutsche Zeitung

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