Schilddrüse: Tumorerkrankungen – Vorsorgeuntersuchungen

26.10.10

Wenn die Schilddrüse erkrankt, muss oft mit Medikamenten behandelt werden, ob bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer Schilddrüsenüberfunktion. Die Schilddrüse, dieses kleine Organ, regelt unseren Stoffwechsel und bestimmt, ob wir uns gut fühlen oder nicht.

Längst fallen Schilddrüsenoperationen unter „Routineoperation“, aber für viele Betroffene ist das Leben nach einer Entfernung nicht mehr so, wie es einmal war.


Bis heute ist nicht einmal wirklich erforscht, warum die Schilddrüse überhaupt erkrankt. Und was gerne dabei übersehen wird, oder unerwähnt bleibt: Die Psyche hat einen enormen Einfluss darauf, ob die Schilddrüse erkrankt (siehe auch: Textende). Umwelteinflüsse spielen ebenso eine Rolle mit, aber hier kann man im Grunde davon sprechen, dass das eine das andere auch bedingt.


Als Patient hat man in der Regel keine Chance gegen die Ärzte, wenn man gesagt bekommt, dass das Organ entfernt werden muss. Man kann nicht einmal mitbestimmen, welche Untersuchung man noch machen lassen möchte und welche nicht. Die Ärzte sagen einfach, dass das gemacht werden muss.


So wird man in den meisten Fällen zur Szintigrafie geschickt. Eine Szintigrafie ist eine nuklearmedizinische Diagnostik. Der Patient bekommt einen mit Radioaktivität markierten Stoff gespritzt, um das zu untersuchende Zielorgan damit anzureichern, um es dann anschließend mit einer speziellen Kamera, von der die abgegebene Strahlung aufgefangen wird, sichtbar zu machen. Es werden in Deutschland wöchentlich ca. 60.000 solcher Untersuchungen durchgeführt.


Zwar bekommt man mitgeteilt, dass die Radioaktivität um ein Vielfaches geringer sei, als beispielsweise bei einem Langstreckenflug, aber so unschädlich kann sie dann doch nicht sein, wenn man sich nicht in der Nähe einer schwangeren Frau aufhalten darf.


Es gibt zwar auch hier Alternativen, um die Schilddrüse radioaktivfrei untersuchen zu können, hier darf der Patient jedoch keine Metalle im Körper tragen, und der Patient sollte dies auch wissen, dass es Alternativen gibt, um seinen behandelten Arzt danach zu fragen, denn von selbst kommt dieser Hinweis nicht. Die Szintigrafie wird vorrangig dazu eingesetzt, um eventuelle Tumorerkrankungen feststellen zu können. Dies geht jedoch auch schonender mit der Thermografie. Ein bösartiges Geschwulst, also ein Tumor, strahlt nämlich Wärme ab, und diese Wärme kann man anhand der Thermografie ebenfalls erkennen, nur wird dies leider dem Patienten nicht mitgeteilt.


Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass viele Menschen nach dem fürchterlichen Reaktorunglück bei Tschernobyl an der Schilddrüse erkrankten, ist diese Methode einer Untersuchung, egal in welchen Fällen sie nun auch zum Einsatz kommen soll, eher nicht weiter zu empfehlen. Hier wird  der Mensch einer unnötigen Untersuchung unterzogen.


Die Schilddrüse lässt sich nämlich von einem guten Arzt, der den Umgang mit einem Ultraschallgerät beherrscht, ebenso gut feststellen und diagnostizieren, nur wesentlich schonender, kostengünstiger und vor allem ohne Radioaktivität.


Hier sei noch folgendes angemerkt: Noch immer wird mit der Mammografie geworben zur Vorbeugung von Brustkrebs. Dies ist nicht nur völlig überflüssig, sondern auch gesundheitsschädlich und sehr kostspielig. Eine Untersuchung der Brust ist dann gegeben, wenn ein Knoten ertastet wurde, und auch hier gilt das selbe wie bereits oben erwähnt: Lassen Sie sich bei Verdacht zur Thermografie überweisen, denn Tumore strahlen Wärme ab, man benötigt keine Mammografie. Eine Mammografie ist eine Untersuchung, bei der Röntgenstrahlen eingesetzt werden, Röntgenstrahlen sind (angeblich im Vergleich) noch mal um ein Vielfaches gesundheitsschädlicher als die bereits erwähnte Szintigrafie. Hier ein link zum Thema Thermografie : http://www.ever.ch/medizinwissen/thermographie.php


Hier sei noch etwas angemerkt: Die Thermografie wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt…wen wundert’s…? :-(

Aber es müssen verschiedene Untersuchungsergebnisse vorgelegt werden. Hier liegt der Knackpunkt. Können diverse Untersuchungsergebnisse nicht vorgelegt werden, wird nicht operiert, so erging es zumindest mir, und das war im Jahr 2006.


Fragen Sie Ihren Arzt ruhig Löcher in den Bauch, denn es geht um Ihre Gesundheit!

Jede Operation birgt Risiken, dass weiß jeder, und dennoch manchmal muss es sein (oder eben auch nicht, wer will das als Laie schon beurteilen…?…- eben.)


Es kann zu Nachblutungen kommen, muss jedoch nicht. Häufig leidet auch die Stimme. Es kann vorkommen, dass die Stimmbänder verletzt werden. Bei manchen Patienten kann es zu einer sehr viel tieferen Stimme kommen, bei anderen kann ein Stimmverlust eintreten, der irreparabel ist. Bei manchen Patienten erholen sich die Stimmbänder auch wieder.


Nach der Operation

Hat man nun die Operation überstanden, kommen weitere Aspekte hinzu, über die der Patient vor der OP meist ebenfalls im Unklaren gelassen wurde, weil das Wissen hierzu noch fehlt, ob man sich einfach mal auf die Technik und die weitere Behandlung durch die Pharmaindustrie verlässt, sei dahingestellt. Vermutlich beides, denn auch Ärzte sind nur so weit aufgeklärt, wie es gewisse medizinischen Vorträge erlauben, und diese werden in der Regel von Mitarbeitern der Pharmakonzerne gehalten, und die wollen verdienen (siehe auch mein Beitrag legale Kinderdroge Ritalin)


Meist fällt der Kalziumspiegel in den Keller, es muss Kalzium zugeführt werden, denn die Schilddrüse regelt auch den Kalziumhaushalt. Als ich Ende 2006 meine Schilddrüse herausbekam, musste ich 4x täglich Kalziumtabletten zu mir nehmen, was auf die Dauer irgendwann einmal einen Würgereiz in mir auslöste, zwar schmecken die Tabletten, aber auf Dauer wirkt auch, um es schmackhafter zu machen, die zugesetzte Zitronensäure. Dies war aber nur ein Nachteil. Der nächste kam im Jahr 2007 auf mich zu, als mir mein Arzt bei einer Blutuntersuchung mitteilte, dass Kalzium nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt wird. Hm…dumm gelaufen, einsetzen konnte ich mir die Schilddrüse nicht mehr, und das Kalzium brauchte ich. Das Geld, um mir die Dosis aus eigenen finanziellen Mitteln kaufen zu können, hatte ich nicht.


So begann ich mir mein Wasser zu mineralisieren. Hierzu verwendete ich ein Orangenkalcid. Die Mineralsteine kosten nicht viel, sind langlebig und werden für ca. 24 Stunden ins Wasser gelegt, und dann wird das Wasser nach dem Entfernen der Steine getrunken. Bis heute hatte ich keine Kalziumprobleme mehr, muss jedoch auch noch mit anführen, dass ich generell meine Ernährung umgestellt habe. (Keine Weißmehlprodukte mehr, denn Weißmehl ist ein Kalziumräuber! Zur Verdauung benötigt jedoch der Körper auch Kalzium, dies holt er sich bei Speisen, welche selbst kein Kalzium enthalten, aus den Körper eigenen Depots (Knochen, Zähne))


Ein Arzt wird Ihnen dies nicht mitteilen, weil die Pharmaindustrie das Kalzium im Handel anbietet; übrigens zieht die Pharmaindustrie ihre Mineralstoffe auch „nur“ aus Mineralsteinen und versetzt die Sprudeltabletten dann noch mit verschiedenen Zusatzstoffen, um eine Tablette daraus machen zu können und für den Geschmack, wie bereits erwähnt, mit Zitronensäure. Aber auch alle weiteren Zusatzmineraltabletten – und Produkte, die es im Handel gibt, werden so hergestellt, leider oftmals nur aus synthetisch hergestellten Mineralsteinen.


In früheren Jahren, wenn einem Patienten die komplette Schilddrüse entfernt wurde, verstarben die Patienten kurze Zeit später nach dem Eingriff. Heute wird versucht, wenigstens einen (kleinen) Teil der Schilddrüse, meist die Nebenschilddrüse, zu erhalten. Denn dieses kleine Stück kann dann mit Hilfe der zugeführten Hormone oftmals die Arbeit der Schilddrüse ersetzen.


Aber auch hier gibt es Nebenwirkungen, und die sind nicht gerade ohne. Machen Sie sich erst gar nicht die Mühe alle Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel unter „Nebenwirkungen“ zu finden, es wird Ihnen nicht gelingen.


Nebenwirkungen, die beim Einsatz von Thyroxin für Schilddrüsenunterfunktion auftraten (und noch immer tun- Anmerkung der Autorin): Depressionen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen jeweils 33% Abgeschlagenheit,  Antriebslosigkeit, Atemnot, Hautveränderungen, Husten jeweils 17%  …

(Quelle: Sanego.de)


Viele Patienten leiden besonders unter der Antriebslosigkeit. Sie kommen einfach nicht auf die Füße, oder aber es stellen sich Depressionen ein. Im Zusammenhang mit der Schilddrüsenentfernung kann man hier nicht von Winterdepression sprechen, und die Betroffenen liegen auch nicht eben mal so aus Spaß an der Freud faul auf dem Sofa herum, es ist handfest und lässt viele Betroffene das Leben zur Qual werden. Auf Verständnis stoßen sie hier eher wenig, denn heutzutage muss man funktionieren, was eine weitere Qual darstellt, denn es kommt noch der physische Druck hinzu. Viele Patienten sind auf Dauer krank geschrieben, ihre einzige Hoffnung: die Hormontablette. Aber was kann man tun, wenn man genau diese nicht verträgt?


Der Körper muss eingestellt werden: auf die synthetisch chemisch hergestellte Tablette eingerichtet werden. Vor noch nicht all zu langer Zeit verwendete man hier Hormone von Schweinen, ehrlich gesagt, ist mir der Gedanke an eine chemische Zusammensetzung hier doch angenehmer.


Nun klappt das auch bei vielen weiteren Patienten problemlos, aber eben nicht bei allen. Eines steht fest: Wer sich heute die Schilddrüse entfernen lässt, wird den Rest seines Lebens auf die Zugabe des Hormons angewiesen sein und ist somit chronisch krank.


Um sich genau einstellen lassen zu können, sollte man unbedingt einen Facharzt zu Rate ziehen. Der Endokrinologe ist hier der Fachmann. Der Hausarzt kann die Blutwerte überprüfen, aber nicht alles kann man im Blut auch erkennen. Leider sind im Gegensatz zu den vielen Schilddrüsenoperationen, die dazu wichtigen Endokrinologen in Deutschland eher rar gesät. Die Wartezeiten sind enorm, dennoch ist man hier an der richtigen Adresse.  Lesen Sie hierzu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Endokrinologie


Vorbeugen

Nicht selten stellen sich Schilddrüsenprobleme durch Stress ein. Dieses Organ wird auch in Zusammenhang mit unserer freien Kreativität gesehen. Kreativität steht hier nicht unbedingt dafür, dass man sich jetzt Pinsel und Farbe holen soll, sondern damit ist unser eigenes selbstdenkendes, selbstgelebtes,  selbstgestaltetes Leben gemeint. Wer all zu häufig unter Druck anderer steht, vieles tut, was man selbst im Grunde genommen gar nicht möchte und sich immer nur anpasst, sich selbst darüber hinaus vergisst, kann eher an der Schilddrüse erkranken.


Denken Sie nicht nur an Andere, denken Sie auch an sich und vor allem: Nehmen Sie sich Zeit zum Leben, Zeit für sich selbst, hören Sie ganz tief in sich hinein und erkennen Sie für sich selbst, was Ihnen gut tut, was Sie erreichen wollen, wo Ihre (unterdrückten) Träume, Ihre (unterdrückte) Kreativität ist, und fangen Sie an, diese (aus-)zu leben, nicht das Leben der Anderen, sondern Ihr eigenes. Das kann auch manchmal ein los-lassen bedeuten in Zusammenhang mit alten Mustern, Beziehungen oder auch dem Arbeitsplatz.


Bleiben Sie gesund

Vielen dank für Ihr Interesse

Ihre

Petra Hanse

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