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Minderheiten

Verfasst von: admin am September 7, 2010 Kein Kommentar

07.09.10

Sie haben es geschafft. Es ist alles unter Kontrolle. Weltweit haben es ein paar wenige geschafft, alles unter Kontrolle zu bringen. Wer hier denkt auch  nur ein bißchen Freiheit zu haben, der ist in einem großen Irrtum. Alles, aber auch alles ist unter Kontrolle, geplant und so gewollt.


Bis in den letzten Winkel werden wir ausspioniert, beobachtet, in Schach gehalten. Derjenige, welcher es wagt sich dagegen zu behaupten, dagegen anzukämpfen, wird schneller dem Erdboden gleichgemacht, als er bis drei zählen kann. Wie das funktioniert? Ganz einfach, es machen alle mit.


Die Gier nach mehr ist entfesselt und somit wieder unter Kontrolle, unter Kontrolle gebracht von ein paar Wenigen, die es angezettelt und das Ganze dann sich selbst überlassen haben. Und es funktioniert. Es funktioniert wie es schon immer funktioniert hat.

Der neue Kontinent Amerika. Hier lebten vor der Entdeckung durch Kolumbus Völker, die mit der Natur im Einklang waren. Stämme, die sich verständigten, auf ihre Art und Weise. Wenn man zurückblickt, wird man erkennen, dass es das ursprünglich nur so gab, auch in Europa. Der Mensch lebte mit der Natur im Einklang, denn dieser Planet nährt uns alle. Kein Mensch hat das Recht auch nur das Kleinste hiervon als sein Eigentum zu benennen. Das Wasser, die Luft, die Sonne, die Erde ist uns gegeben, uns allen inklusive der Tierwelt, inklusive der Pflanzen und Mineralien. Aber die Menschheit schafft es, dies alles zu vernichten und sich anzueignen. Ein paar Wenige schaffen es und alle machen mit. Ohne zu denken, ohne Rücksicht auf den Nächsten, ohne Rücksicht auf das Leben selbst, das doch jedem angeblich so wertvoll ist.


Afrika. Ein Kontinent, der über Jahrhunderte ausgebeutet wurde. Eingefallen sind sie, wie die Heuschrecken. Aufgeteilt haben sie sich diesen Kontinent, mit einem Lineal sind ein paar Wenige hin und haben sich etwas aufgeteilt, was ihnen gar nicht gehört. Ihre Linien haben sie gezogen, ungeachtet dessen, wie die Menschen dort sich aufgeteilt haben, in ihre Stämme. Ungeachtet dessen, ob es da Stämme gab, die sich nicht verstanden, wurden zusammen gewürfelt. Auf Grund dieses Hintergrundwissens, wie kann man sich denn da noch über Bürgerkriege wundern…?


Erst entzweien sie, ziehen ihre Grenzen, dann würfeln sie wieder alles zusammen, Deutschland selbst ist hier eines der interessantesten Beispiele der Neuzeit.

Ein Land, welches sich in seiner jüngsten Zeit bestimmt nicht mit Ruhm bekleckert hat, immerhin gingen zwei Weltkriege von diesem Boden aus, warum? Warum kam es dazu?

Ungeachtet dessen diese Frage hier zu erörtern, bleibt eines mit Bestimmtheit: Gier und Angst.


Der Fall der Mauer, hier dürfte man sich einig sein, beruht auf vielen verschiedenen in einander laufenden Begebenheiten. Schlussendlich ist die Mauer gefallen. Da wurde davon gesprochen, dass das, was zusammengehört, (wieder) zusammen wachsen muss.


Aber diese Mauer, die da vor wenigen Jahrzehnten gefallen ist, ist noch immer da. Hier in Berlin kann man dies besonders gut erkennen, schließlich war sie hier errichtet worden. Noch immer kann man erkennen, wo einst die Ostgebiete waren, und wo die westlichen Gebiete sind.  Die Mauer ist noch so allgegenwärtig, als wäre sie nie herunter gerissen worden.


Wenn aber ein Land, eine Bevölkerung, die vor wenigen Jahren noch eine Einheit bildete, es nicht fertig bringt, sich zusammen zu finden, wie kann man da auch nur ansatzweise daran denken, zwischen anderen Kulturen eine Verständigung zu erreichen?

Menschen, die ihre Heimat verlassen, bringen zwangsläufig ihre Kultur mit in das andere Land. Und Menschen, die ihr Heimatland verlassen haben, werden ihre Kultur ausgeprägter leben als die Menschen, die in ihrer Heimat bleiben. Das gilt ebenso für Deutsche, die ins Ausland auswandern.  Aber auch Völker, die zwangsbestimmt werden, werden sich nicht einfach so unterordnen. Sie leben ihre Kultur und zwar intensiver, als sie es, hätte man ihnen ihr Land gelassen, leben würden. Es ist die Angst, auch noch ihr letztes zu verlieren, Angst noch das letzte, was sie an Kultur haben, aufzugeben, bis sie sich selbst nicht mehr erkennen.


Und dies passiert überall auf der Welt, wo unterschiedliche Kulturen aufeinander prallen.  Wer hier von anpassen spricht, weiß nicht von was er spricht. Verständnis ist hier besonders wichtig, Machtgehabe in Form von demonstrieren, sei es über eine Kopfbedeckung, sei es auf Grund eines Symbols, wird nur wieder weitere Angst schüren.

Besonders schlimm wird es aber dann, wenn aus Minderheiten Mehrheiten werden. Es ist völlig normal, wenn Menschen, die das gleiche leben, die gleiche Kultur haben, wenn sich diese Menschen zusammen schließen, dies dann auch genauso offensichtlich ist. Zum Beispiel an manchen Schulen, wo mehr Kinder aus anderen Staaten sind, als deutsche Kinder. Hier ist es zwangsläufig so, dass diese Gruppierungen als Mehrheit auffallen, denn in diesem Punkt stellen sie eine Mehrheit dar. Automatisch werden die Minderheiten an den Rand gedrückt.  Menschen, die sich erst in der Minderheit befanden und dann plötzlich sich in einer Mehrheit sehen, was lediglich eine Betrachtungsweise ist; dies wird an Schulen besonders deutlich.


Die Gewaltbereitschaft gerade unter den jungen Menschen, gerade an Schulen, wird immer auffälliger. Aber ist es hier nur die Schuld derer?  Auf der anderen Seite, wer lässt sich schon gerne verprügeln? Wer lässt sich schon gerne unter Druck setzen, sich einschüchtern? Wer geht gerne mit Magendrücken zur Schule oder zu seinem Arbeitsplatz? Niemand !


Deutschland rief sie einst ins Land, und sie hatten es schwer. Deutschland ließ sie hier, aber viele von ihnen gingen auch wieder in ihre Heimat zurück. Man sollte aber doch annehmen, dass die nächsten Generationen sich besser integrieren, oder? Wenn Sie diesen Artikel aufmerksam gelesen haben, dann werden Sie die Antwort, warum dies nicht so ist, erkannt haben. Es spielt nicht die Rolle, ob man seine Heimat freiwillig verlässt oder ob man dazu gezwungen wird, wer geht, nimmt ein Stück seines Lebens mit und lebt es aus, egal wo auch immer er sich befindet. Manche Menschen integrieren sich, aber die breite Masse tut dies eben nicht.


Es gibt ein paar ganz einfache Regeln zu beachten, wenn es im Miteinander klappen soll, eine davon heißt: Respekt. Diesen sollte man vorleben (können), als gutes Beispiel vorangehen, aber dieser Weg ist sehr schwer, und nur Wenige können ihn gehen. Die Anderen haben Angst, Angst um das, was ihnen gehört, oder wovon sie annehmen, es gehöre ihnen, aufgeben zu müssen. Schließlich erkennt man sich untereinander, und dies gilt für alle Menschen, denn das Zusammengehörigkeitsgefühl wird über Äußerlichkeiten sichtbar, das lässt sich bis in die Steinzeit zurück verfolgen. Im Grunde sind wir Herdentiere.


Uns (Menschen) ist nichts und alles. Und uns ist alles gegeben, wir sind nur einfach nicht bereit dies auch zu teilen, weil jeder Angst hat, er könne zu kurz kommen. Und dies haben sich ein paar Wenige zu Nutze gemacht, und es funktioniert. Gleichgültig, ob es um das Leben in Frieden geht, um unser Kaufverhalten oder im Umgang mit unserer Natur.  Ein jeder meint, er würde zu kurz kommen, und genau das ist der Knackpunkt. So lange die Menschheit nicht begreifen will, dass ihr im Grunde nichts gehört und doch alles, solange die Menschheit meint, sie müsse sich Andere zum Untertan machen und nicht nur im Sinne sich Menschen Untertan zu machen, sondern auch unseren Planeten, und solange es Zinsgeld gibt, so lange wird sich auf unserem Planeten auch nichts ändern.


Wer immer nur an sich selbst denkt, bringt keine Freude in diese Welt.


Wer heute noch denkt zur Mehrheit zu gehören, kann morgen schon in der Minderheit sein. Und Minderheiten werden irgendwann einmal gewalttätig, und diese Gewalttätigkeit ist gewollt, von ein paar Wenigen, die sich das ganze Schauspiel begucken wie eine theatralische Tragödie, die sie selbst inszeniert haben, ohne dabei zu erkennen, dass sie sich selbst ihrer Freude berauben.


Udo Lindenberg sang einst in einem Song: In sechs Tagen schuf Gott die Welt, am siebten schmiss er sie ins Klo und zog ab. Man könnte dies auch so übersetzen: Gott gab die Verantwortung ab, wie schön, dass man hier wieder jemandem die Schuld zuschustern kann. ;-)


Wenn da oben der Himmel ist, wo sind dann wir hier?


Vielen Dank für Ihr Interesse

Ihre

Petra Hanse

Bei Interesse besuchen Sie doch auch einmal meine Internetpräsenz:

http://www.gesundheitsweg-online.de

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