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Chaos – der Mensch lebt ein fremdes Leben

Verfasst von: admin am September 3, 2010 Kein Kommentar

03.09.10

Wundert es Sie nicht, dass wir von einer immer größer werdenden Lebensdramatik umgeben sind? Einer schiebt es auf den Anderen und behauptet, dass ihm nie ähnliches passieren wird. Ist das wirklich so? Der Mensch befindet sich in einem selbsterschaffenen Kreislauf, dem er nicht gewachsen ist. Warum kommt es immer häufiger vor, dass Eltern ihre neugeborenen Kinder ermorden? Weshalb nimmt der Suizid immer mehr zu in unserer Gesellschaft? Aus welchem Grund entwickelt der Mensch immer weniger Ehrgeiz? Könnte man viele Krankheiten verhindern? Fragen, die man nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen sollte, zumindest nicht, wenn man als Mensch selber Interesse daran hat das gegenwärtige Leben humaner zu gestalten.


Lebenskreislauf der Angst und Verwirrung

Zweifelsohne leben viele Menschen in einem geschaffenen Labyrinth, aus welchem es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt. Gerade wenn man von Körper und Seele eingeholt wird, merkt man immer wieder, dass es ja eigentlich gar nicht das Leben ist, welches man führen möchte, es dennoch aber weiterhin tut. Jeden Tag sind wir umgeben von Meldungen über Krieg, Gewalt, Terror, Arbeitslosigkeit und totaler Armut. Uns werden Bilder vermittelt, die bei vielen Menschen dazu führen, dass sie an ihrer eigentlich nicht vorhandenen „Eigen“-Existenz festhalten. Es ist wie der Griff ins Nichts, und doch denkt man, etwas in den Händen zu halten, da es einem selber in diesem Moment ja besser geht, als jenen Menschen, die in den Medien abgebildet sind. Daran denken, dass sie durch freies Handeln das Leben ihres Mitmenschen auch verbessern könnten und erst dadurch tatsächlich auf eine eigene Lebensexistenz  blicken können, denken die Wenigsten.


Mit den Emotionen wird gespielt, doch nicht nur von Seiten der Medien oder der Politik, nein, jeder spielt mit jedem, dem Irrglauben verfallen, sich dadurch selber festigen zu können. Eltern entsorgen ihre neugeborenen Kinder oder töten diese auf grausame Art und Weise. Immer öfter kommt es auch zu allgemeinen Familientötungsdelikten. Spätestens, wenn der Fernseher aber wieder aus ist, wollen die Meisten nichts mehr davon wissen, denn sie sind ja nicht betroffen. Wie kann man so grausame Taten, die immer öfter vorkommen, nur vergessen und sich keine Gedanken um die wirkliche Problematik dahinter machen? Einfach grausam, an welche stumpfe, gefährliche Oberfläche der Mensch bereits angelangt ist. Im gegenwärtigen Lebenskreislauf steht der Mensch unter einem solchen Druck, dass er damit nicht mehr klar kommt. Immer häufiger muss man sehen, dass Familien sich dem Industrieleben beugen müssen, was wieder eine Angst in jenen auslöst, die gerade eine Familie gründen wollen.  Viele kommen mit diesem Tempo, diesem Druck und der Abhängigkeit einfach nicht mehr klar, was daran zu erkennen ist, dass sie nach einer solch grausamen Tat auch sich selber oftmals ermorden. Allgemein kommt es vermehrt zu Suizid, dessen Vorläufer meist ein innerlicher Schmerz war, der über Jahre ging. Doch Menschen, die unter Depressionen leiden, werden ebenfalls abgeschoben an den gesellschaftlichen Rand, oft nicht für voll genommen, woraus resultierend dann eine tiefe Leere entsteht, eine Verzweifelung, die bis zum Suizid führen kann. Schon lange bewegen wir uns in einem Lebensrhythmus, in welchem nur die Starken ein Recht zugesprochen bekommen auf eine normale Lebensexistenz. Im Grunde hat der Mensch aber nur eine Pflicht: Normal im natürlichen Kreislauf zu leben, ohne sich täglich aufs Neue überholen zu müssen.

Als Individuum hat man einfach keinen Freiraum mehr, keine Luft zum Atmen. Man wird mit Informationen überhäuft, mit einem Wissen, das auf der Stelle steht und sich nicht weiter entwickelt. Als wenn das nicht schon genug wäre, bekommt man Normen auferlegt, an welche man sich zu halten hat, für alles gibt es eine Regel, selbst Verhaltensmuster wie man am besten schlafen sollte Nachts, sind manchen „Bundblättern“ nicht mehr fremd. Alles wird genutzt, nur um sich selber zu formen, denn in dem Moment, wo ich andere Menschen manipuliere, verändere ich mich auch selbst und lasse es zu, dass eine fremde Charakterform von mir Besitz ergreift.


Wege und Lösungen für ein normales Leben

Viele erkennen für sich inzwischen, dass der gewählte Weg nicht der Richtige sein kann, sie  wollen ausbrechen, erkennen aber trotz aller Bemühungen nicht, in was für einen Kreislauf sie sich eigentlich befinden. Es kann hart sein sich selbst zu finden in dieser schnelllebigen Welt, aber dennoch ist es möglich. Es gibt Menschen, die sich ein jeden Tag mit diesem Gedankenkreislauf befassen, und ich bin zweifelsohne ein solches Individuum. Nach jahrelangen Beobachtungen und Gedankenkreisläufen habe ich das Buch „Die Menschliche Welle – Zwischen Politik, Menschlichkeit und neuem Bewusstsein“ verfasst, um einfach auf verschiedene Wege, auf die Tür an sich hinzuweisen. Selbsterkenntnis mit Lösungsmöglichkeiten, darauf zielt dieses gesellschaftspolitische Buch ab, welches durchaus seine Eigenarten hat. Einiges wird ihnen bekannt vorkommen, wieder erweckt werden in ihnen, anderes wiederum auch teilweise suspekt auf Sie wirken, aber nur im ersten Moment. Es ist kein Buch, welches einen fertigen Lebensweg vorgibt, denn der Mensch muss seinen Weg selber gehen: Es zeigt nur auf, in was für einem Kreislauf sich die Menschheit befindet und wie ein Wandel ermöglicht werden und aussehen könnte. Leider jedoch bekommen neue kritische Denker nur selten eine Möglichkeit und werden nicht gefördert.


Sollte unter Ihnen also eine Person sein, die es mir ermöglichen kann dieses wichtige Buch im Eigenverlag zu veröffentlichen, so kann diese sich gerne bei mir melden unter autor@buergerstimme.com


Es gibt viele Menschen und viele Möglichkeiten, nur muss man diese freien Geister auch hören und in sich aufnehmen können. Wenn ein Mensch zu einem anderen kleinen Menschen kein Vertrauen aufbauen kann, sondern nur auf einen stummen Status vertraut, dann kann sich auch nichts bewegen, denn nur aus der Gedankenvielfalt heraus ist es möglich, auf eine positive Gegenwart und Zukunft zu blicken.


Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Wer sich hingibt dem erzeugten Statusbild, wird den Menschen hinter dieser blendenden Fassade niemals erkennen und auch nicht begreifen, welch Kraft aus dem einfachen, humanen Geiste heraus entstehen kann.


Ihr

Joachim Sondern

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