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Keine Lebenschance wegen Geld

Verfasst von: admin am Juli 15, 2010 Kein Kommentar

15.07.10

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das mit dem Geld eigentlich so aussieht, wo es herkommt, wer es druckt, und wie es in Umlauf kommt? Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher diese permanente Überschuldung kommt, und wie man dieser entrinnen kann? Die Antwort auf die letzte Frage ist einfach: überhaupt nicht.

Die Deutsche Bundesbank in der Bundesdruckerei druckt das Geld im Auftrag der Bundesregierung. So weit so gut. Das gedruckte Geld kommt in Umlauf, gegen Zinsen. Jeder weiß, dass, wer sich Geld leiht, dieses mit Zinsen wieder zurückzahlen muss.


Mehr und mehr und mehr, denken Sie vielleicht? Aber ein „Mehr“ gibt es nicht, stattdessen mehr und mehr an Schulden. Ich möchte hier gar nicht ins Detail gehen, sondern an einem einfachen Beispiel erklären, warum die einen bald am Verhungern sein werden und andere noch immer genug haben, der Schuldenberg aber dennoch anwächst.

Beispiel: die Druckerei druckt 300 Euro, und die Regierung verteilt nun dieses Geld, gegen sagen wir 1% Zinsen an Leihgebühr weiter an die Geldinstitute. Hier nehmen Bürger einen Kredit auf, wieder für Zinsen, denn die Bank möchte etwas daran verdienen. Ohne hier groß ein Rechenexempel zu starten, kann ein jeder, der bis drei zählen kann, sehen, dass diese Rechnung zwangsläufig in Schulden endet. In Schulden, die nicht wieder zurück zu zahlen sind, denn im Grunde sind nur diese 300 Euro da, nicht mehr.


Sie denken nun aber, es gibt doch noch Gold. Ja, das ist richtig, aber wie sieht es hier aus? Es ist ein Tauschgeschäft, welches ebenfalls in der Schuldenfalle endet. Denn auch das Gold wird verzinst weiter verkauft, um Geld drucken zu können, und so bleibt am Ende auch vom Goldwert nichts mehr übrig, denn sobald etwas in Geld umgewandelt wird, verfällt der Wert durch die Zinsen. Und genau so sieht es mit unser aller Vermögen aus.  Wer hier in die Hartz IV Mühlen gerät, alles auflösen muss, was einmal angespart wurde, wird von diesem Geld nichts behalten, da es zum Leben aufgewendet werden muss.


Und wo Null ist, bleibt Null, denn wer nichts mehr zum Tauschen hat, kann sich einsargen lassen. Ein paar wenige haben noch Geld, und die meisten anderen haben nichts mehr und werden über kurz oder lang auch keine Zuwendungen durch den Staat mehr bekommen, denn: woher nehmen und nicht stehlen?

Dieses Beispiel mit dem gedruckten Geld lässt sich nun beliebig fortführen, über den gesamten Weltmarkt, bis, ja bis wann…? Bis Menschen ausgehungert sind? Bis es wieder einen Krieg gibt?


Um wieder einigermaßen flott zu werden, bleibt nur ein Sparen, Sparen, Sparen übrig. Und was liegt hier näher, als an denen zu sparen, die ohnehin schon nichts mehr haben? Warum soll man Geld für Menschen aufwenden, die bereits keine Unterstützung mehr bekommen, um sich ihre eigene Existenz wieder aufbauen zu können oder um sich überhaupt noch am Leben zu erhalten? Sie sind dem System zu nichts mehr dienlich, sie haben keinen Wert mehr, sie kosten nur noch. Also wird es über kurz oder lang zum großen Knall kommen.

Die Krise ist bereits da, die weltweite Katastrophe, die sich hieraus zwangsläufig ergeben wird, ist keine Utopie mehr, sondern bereits bittere Realität.


Geld als Tauschmittel mag nicht die schlechteste Erfindung gewesen sein, aber Geld bleibt in sich so erhalten wie es in Umlauf kommt, da gibt es kein Bereichern, selbst derjenige, der denkt er hätte was, hat im Grunde nichts.

Dieses perverse Geldspiel in dem wir uns befinden, geht über Leichen; diejenigen, welche hier noch Geld haben, bereichern sich bereits an der Armut der anderen, ohne dies zu wissen unterstützen alle dieses perverse Spiel mit.

Solche Krisen gab es schon des öfteren in der Geschichte, wie bereits durch den Goldstandart, z.B. 1873, der in die schwere Deflationskrise von 1911/12 führte und somit zur Folge den ersten Weltkrieg hatte. Es gab noch mehrere Ereignisse auf Grund des Goldstandards, der in der Vergangenheit in schwere Krisen geführt hatte.

Wer glaubt durch Goldreserven gesichert zu sein, der befindet sich in einem Irrtum, denn man kann auf nichts Zinsen erheben, wenn dieses geforderte Zinsgeld zum Zahlen gar nicht existieren, so dreht sich die Schuldenfalle weiter und weiter…


Goldgeld bringt zwangsläufig Armut mit sich. Die Rechnung besser, schneller, weiter, höher und mehr und noch mehr, geht nicht auf. Nicht für alle, nur für ein paar Wenige….


Vielen dank für Ihr Interesse

Ihre

Petra Hanse

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