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Armut, eine Schande?

Verfasst von: admin am Juli 13, 2010 Kein Kommentar

13.07.10

Eigentlich dürfte es das Wort „Armut“ gar nicht geben, denn im Grunde genommen ist für alle genug da. Woher kommt eigentlich Armut?

Armut ist ein Erzeugnis der Menschheit, oder haben Sie schon einmal ein Tier gesehen, welches in der freien Natur unter Armut leidet? Die Natur sorgt für sich selbst, es ist ein ständiger Kreislauf von Geborenwerden und Sterben. Der Mensch hat sich erlaubt, diesen Kreislauf zu durchbrechen und sich angemaßt, seinen eigenen Kreislauf zu erfinden.


Bereits in grauer Vorzeit entwickelte der Mensch bedingt durch die Natur seinen Überlebenswillen. Kurze Zeit später erkannte er, dass es möglich ist, Dinge, welche man zum überleben benötigt, tauschen kann. Wer etwas zum Tauschen hat, kann auch etwas dafür zurück bekommen. Der Mensch entwickelte sich rasant weiter, noch immer auf dem Hintergrund zu überleben und sich durch seine Erfindungen, die der Allgemeinheit nützlich waren, das Leben leichter zu gestalten.

Schon immer gab es sogenannte Oberhäupter, denen Respekt gezollt wurde, durch ihre Weisheit, ihr Wissen, ihre Gabe zu führen, immer im Sinne eine Gemeinschaft zusammen zu halten, für Frieden zu sorgen und dafür zu sorgen, dass es allen Menschen in der Gemeinschaft, wo ein jeder seinen Platz hatte, gut geht.


Mit der Einführung des sogenannten Pyramidensystems, nahm das Leben jedoch eine schlagartige Änderung für die Menschen. Viele Hochkulturen basierten auf dem Pyramidensystem, hier standen wenige an der Spitze, regierten und lebten auf Kosten derer, die ihnen unterstellt waren; dieses System gibt es bis heute. Wenn man sich die Hochkulturen betrachtet, so weiß man, dass keine überlebt hat. Über kurz oder lang brachen sie alle in sich zusammen, weil sich andere sogenannte Hochkulturen entwickelten.


Das heißt, weil es andere Völker gab, die sich in der  Kriegsführung besser behaupten konnten, die besseren Waffen hatten, die es besser verstanden, sich andere zu Untertanen zu machen, zu Sklaven für ihre eigenen Interessen.


Die jüngste Vergangenheit Deutschlands ist nur ein Beispiel von vielen, wie es ein paar wenigen Menschen gelingt, ein ganzes Volk zu beherrschen. Es werden Versprechungen gemacht, vor den Wahlen, dies ist altbekannt und eine bewährte Methode, dass die Menschen immer wieder auf diese Versprechungen hereinfallen…bis heute. Sobald es der Wirtschaft schlecht geht, werden Möglichkeiten der Machtgewalt, sowie der Manipulationen genutzt, dafür Sorge zu tragen, dass es ein paar Wenigen besser als nur gut geht.


In der jüngsten und in meinen Augen noch immer schrecklichsten Herrschaft, welche mit derart menschenverachtenden Mitteln, Menschen in den Tod schickte, vorher auch noch quälte, nur um einen Sündenbock zu haben, mit der  man seine eigene Unfähigkeit  versuchte zu überdecken, ganz getreu dem Motto „Brot und Spiele“, in einer Perversität vorantrieb, Menschen in einen Krieg schickte, welcher lediglich auf dem Wahn einiger weniger Geistesgestörter beruhte und ein ganzes Volk mitmachte, entbehrt jeglichem Verständnis, jeglicher Menschlichkeit.


Und wieder befinden wir uns in einer solchen Zeit.


Wieder wollen ein paar Wenige die Weltherrschaft, wieder wird eine Krise gemacht, wieder werden Menschen gefoltert- nur diesmal sieht man die Folterinstrumente nicht, da sie auf  willkürliche Auslegung von Gesetzen basiert: man sieht es nicht, man hört es nicht, und doch ist die Angst vor der totalen Vernichtung im Bewusstsein derer, an denen diese Willkür bereits vollzogen wird. Hier in Deutschland.


Das Schlimme an diesen immer wieder kehrenden Entwicklungen ist jedoch, dass es auch  immer eine breite Masse gibt, die diesen Versprechungen und auch den Manipulationen auf den Leim gehen. Selbst nicht erkennen, dass auch sie die Nächsten sein können, auf dessen Rücken eben noch eine Hetze betrieben wird, um davor abzulenken, was im Eigentlichen geplant ist.


Einige wenige Menschen waren schon immer dem Größenwahn verfallen, die ganze Welt beherrschen zu wollen. Das Römische Reich hat sich bis in unsere heutige Zeit gehalten. Und warum? Weil es ein paar wenige immer wieder fertig gebracht haben, auf diejenigen, die nicht nur bereits in der Armut lebten, sondern noch zusätzlich dafür sorgten, dass die Armut überhand nimmt, einen Sündenbock zu finden und sich noch zusätzlich an deren Leid zu bereichern, indem sie die Massen verstanden gegen diese Menschen aufzuwiegeln. Und dies so lange, bis sie versklavt werden konnten, um sich so ihre Machtstellung zu sichern, die es im Grunde gar nicht gibt, die aber immer wieder ihre Macht festigen kann durch Helfer und Helfershelfer, welche in ihrem Tun für sich Vorteile herausziehen.


Überlebenskampf? Mitnichten. Gier ist es und Machtbesessenheit.  Angst wird geschürt, war es in früheren Zeit die Angst vor der rohen Gewalt, den Löwen zum Fraß vorgeworfen zu werden, in der jüngsten Vergangenheit, seine politische Meinung nicht äußern zu dürfen, nicht schreiben, was man denkt und fühlt, wenn es dem System nicht gefiel , oder aber einfach nur einer anderen Religion zugehörte, um in die Gaskammer geschickt zu werden, so haben wir es heute mit ähnlichen Ängsten zu tun, die da in erster Linie heißt: Hartz IV.


Und diese Angst ist berechtigt, aber sie berechtigt nicht, ein solches Vorgehen seitens der Machthabenden zu dulden, indem man wegsieht oder diese noch unterstützt, auf diejenigen, die da bereits am Boden liegen, noch tritt. Ein jeder, der ein solches System unterstützt, macht sich mitschuldig!


Armut ist keine Schande ! Aber all diejenigen, die sie erschaffen und mit unterstützen, sind eine Schande für die Gattung Mensch!


Vielen Dank für Ihr Interesse

Ihre Petra Hanse

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