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Konzept der Veränderung für den Bundestag

Verfasst von: admin am Mai 5, 2010 Kein Kommentar

05.05.10

Immer wieder hört und liest man, wie Bürgerinitiativen sich über die derzeitigen politischen Zustände aufregen und voller Unzufriedenheit ihre Forderungen an unsere Politiker stellen. Grundsätzlich, ja manches Mal gerechtfertigt, doch leider verstummen die Stimmen meist, wenn es darum geht, bürgerliche Lösungskonzepte zu entwickeln. Betrachtet man diesen Gesamtkreislauf, könnte man meinen, dass es keine fundierten Konzepte seitens der schwebenden Masse gibt. Schnell wird deutlich, das jene Kläger und Mahner sich von dem etablierten politischen Kreislauf einen Wandel erhoffen. Nur darf man nicht vergessen, dass man desolate politische Wege lediglich durch vollkommen neue Ideen wieder auf einen humanen und sozialen Kurs bringen kann. Kein „Berliner Hauptdarsteller des politischen Theaters“ wird sich bewegen, auch dann nicht, wenn es ein “Bürgerkonzept” für alle politischen Ebenen geben wird. Hinter einem neuen Wege muss auch ein neuer Wind stehen, Menschen, die noch Visionen haben, die etwas positiv bewegen wollen. Kaum ein Arbeitnehmer ist heute noch dauerhaft in einem Betrieb beschäftigt und muss sich oft mit neuen, beruflichen Situationen anfreunden. Warum sollte man den jahrzehntelangen Dauerauftrag unserer Darsteller aus Berlin nicht langsam mal beenden? Wenn man neuen Wegen keine Chance einräumt, läuft man schließlich schnell Gefahr, sich auf den alten Irrwegen zu verlaufen.


Eine Idee, ein Buch – der Wandel

Meistens sind es kleine Impulse an denen man erkennen kann, wie gut ein Gedanke, ein Konzept wirklich ist. Deshalb ist es besonders wichtig, sich nicht von dem oberflächlichen Eindruck täuschen zu lassen, denn am Wegesrand wurde gearbeitet an der Formung von gedanklichen Schauspielen. Das Ergebnis: ein Konzept, das Antworten bietet auf dieses Schuldensystem, auf den erneuten Aufbau und Festigung unseres Sozialsystems, einfach auf all das, was unseren Alltag maßgeblich beeinflusst. Jörg Gastmann heißt der Autor des Buches, die Geldlawine, welches aus einer klar nüchternen, sachlichen Logik heraus verfasst wurde. Sicherlich eine neue Logik, aber diese ist auch nötig, wenn wir uns nicht dauerhaft im Nirwana bewegen wollen. In diesem Buch wird unter anderem auch das Bandbreitenmodell vorgestellt, welches ganz simpel und für jeden nachvollziehbar erläutert, wie einfach man durch den Faktor “Humanität” alle beteiligten Seiten gleichermaßen zufrieden stellen kann.

Bisher konnte dieses besondere Buch die Masse jedoch kaum erreichen, so das zwei Bundesbürger, namens Herr Wedeking und Herr Streit, auf die Idee kamen, 622 Exemplare persönlich nach Berlin zur transportieren und diese dort ausnahmslos allen Bundestagsabgeordneten zu übergeben, als Antwort auf die scheinbar unlösbaren Fragen: wie kommen wir aus diesem Keller noch heraus? Wie lassen sich diese Probleme bewältigen? Mit dieser Aktion am 12.04.2010 in Berlin  wollten beide Herren deutlich machen, dass es konsequente Antworten auf diese Fragen gibt, und das in diesem Buch ein Weg beschrieben ist, welcher hinaus führt aus dem einbrechenden Sozialsystem, den man den jeweiligen Herausforderungen anpassen und erweitern kann. Also wurde mit diesem Buch endlich eine starke Ausgangsbasis geschaffen, im Sinne der Gesamtheit aller Staatsbeteiligten und nicht nur im Sinne einer gesellschaftlichen Ebene. Natürlich hoffen Herr Wedeking und Herr Streit, dass viele Abgeordnete dieses Werk zur Hand nehmen, und es in einem Moment der Besinnung verinnerlichen. Auch möchte man durch diese Aktion den Grundstein zur gemeinschaftlichen Handlung legen, zu einem Miteinander der Bürger. Jene, so hoffen die beiden bürgerlichen Aktivisten, sollten durch solche Aktionen animiert werden, sich aktiv einzusetzen für eine bessere Gegenwart und die daraus resultierende Zukunft. Als zwei einfache Bürger setzen sie auf ihre Mitmenschen und sind neben dem Buch stark vom prägenden Gedankenfluss der Bürgerschicht überzeugt. Ein Großteil hat es schon aufgegeben, sich für Veränderungen einzusetzen, doch diese beiden Herren haben die Masse noch nicht aufgegeben und geben sich nicht der irrationalen Resignation hin.

An eine schnelle Bürgerbeteilung, eine Masse, die dieses Konzept trägt, wie sie es tragen, glauben die beiden tapferen Streiter trotzdem nicht. Möglich wäre das nur, wenn der Autor des Buches, Herr Gastmann, in den Medien Gehör findet, und man ihn einlädt in die jeweiligen politischen Gesprächsrunden. Davon ist man seitens der großen Medienanstalten jedoch noch Lichtjahre entfernt. Scheinbar darf nichts in die Öffentlichkeit, was vollkommen neu ist und deutlich macht, wie überholt die alte Wirtschaftslehre inzwischen ist. So lange es totale Medienkontrolle gibt, ist es für einen kleinen Bürger jedoch fast unmöglich sein Konzept durchzusetzen – in diesem Punkt waren sich beide Herren einig.


Revolution im Steuerrecht – ohne revolutionäre Geister gibt es keine Entwicklung

Das Bandbreitenmodell kann man nach Aussage von Herrn Streit und Herrn Wedeking durchaus als “Revolution im Steuerrecht” bezeichnen. Oftmals hat man in der gesellschaftlichen Dunstwolke jedoch ein Problem mit dem Wort Revolution, obwohl dieses im Prinzip nur ein Synonym ist für etwas vollkommen “Neues”. Albert Einstein war ein Revolutionär, Edison ebenfalls und all die anderen Erfinder, die unsere Welt vorangebracht haben. Zur damaligen Zeit war Einstein für viele ein Fantast, auch Edison bezeichnete man als Träumer. Was soll uns das lehren? Nur weil etwas vollkommen neu ist und noch nicht gelehrt wurde, ist es nicht gleich unmöglich und unnütz, ganz im Gegenteil! Jede Erkenntnis hatte irgendwann einmal eine Ursprungsphase, nichts war einfach so da. Somit steckte alles mal in der Entwicklung, im Moment des Anfangs.

Ein Wegfall der massiv drückenden Steuerbürokratie oder die Steigerung des Umsatzes an Personalkraft zu binden, mag für einige Menschen unvorstellbar klingen, und dennoch ist es nicht “unrealistisch”, eher zwingend erforderlich. Aktuell leben wir in einer Flut der Bürokratie, alles stagniert, und kaum etwas entwickelt sich noch in positiver Richtung.


Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Verschließt man sich dem neuen Gedankenkreislauf, so wird man eine Lösung zwar herbeisehnen können, diese aber niemals erreichen. Nur im Moment der vollkommen neuen Erkenntnis liegt auch die Geburt einer neuen Humanität.


Ihr

Joachim Sondern

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