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Dezember 2009

Verfasst von: admin am Dezember 27, 2009 Kein Kommentar

27.12.09

Gewisse Themen dringen oft nicht ans Tageslicht. Man schweigt lieber, als das man sich mit den Tatsachen auseinandersetzt und handelt. So auch, wenn es um die hochbrisante Angelegenheit “Jugendarbeitslosigkeit” geht. Jedem ist bekannt, dass unsere Politik kein effektives Konzept vorweisen kann, wenn es darum geht, unserer Jugend eine Perspektive zu bieten.  Lieber zeigt man mit dem Finger auf unseren Nachwuchs und macht sie selber dafür verantwortlich, dass an den Schulen Chaos herrscht und sie keine ordentlichen Ausbildungsstellen bekommen. Haupt- und Realschüler drängt man gleich ins soziale Aus, und Absolventen der Hochschulen haben auch schon diverse Probleme in der Wirtschaft Fuß zu fassen.

Verfasst von: admin am Dezember 23, 2009 Kein Kommentar

23.12.09

Es war absehbar, dass es auch im Staatstheater nicht ruhig wird in Bezug auf die neue mitregierende Partei, die FDP. Von Anfang an hat man mit antihumanen Parolen und einer unnötigen und nicht realisierbaren Steuerreform auf sich aufmerksam gemacht. Offen zeigt man nach der Wahl das Gesicht und steht zu einem harten, neoliberalen Kurs, der sich gegen die unteren Schichten richtet. Klassendenken war ja schon immer im Sinne der FDP, ganz nach dem Vorbild einiger Schatten aus dunklen Tagen. Mensch ist Mensch und gleich viel Wert, nur nicht in den Augen einer neoliberalen Politik.


Verfasst von: admin am Dezember 22, 2009 Kein Kommentar

22.12.09

Auch zum Jahresende hin bleibt man nicht verschont von den “Worten” unserer Politiker. Frau Bundeskanzlerin Merkel veröffentlichte am Samstag, den 19.12.09 ihre letzte Videobotschaft im alten Jahr. Diese entsprach dem Gesamtbild der Politik, und so gab es mal wieder keine wirklich effektiven Antworten auf die so wichtigen Fragen der Bevölkerung. Zuweilen kam man sich als Zuschauer dieser Videobotschaft so vor, als würde man sich in einem Märchenland befinden, in dem einfach so die Zeit angehalten wurde. Stillstand auf allen Ebenen und keine positive Weiterentwicklung erkennbar.


Krise noch nicht überstanden

Verfasst von: admin am Dezember 17, 2009 Ein Kommentar

17.12.09

In manchen Momenten kommt es durchaus noch vor, dass Meldungen ans Tageslicht kommen, mit denen man wirklich schon gerechnet hat. So auch im Bezug auf den Artikel über den Börsenabschluss im alten Jahr mit einem Jahreshoch von 5903 Zählern. Wäre man ein Optimist mit rosaroter Brille, so könnte man in die Hände klatschen und die ach so tollen Entscheidungsträger loben. Nun ja, Träumer wird es sicherlich immer geben, die genau das machen werden. Blickt man jedoch etwas weiter in den Kern hinein, so kann man ohne Zweifel erkennen, dass die verantwortliche Finanzelite den freien Wirtschaftsmarkt kontrolliert nach Lust und Laune und das Börsenverhalten „formt“ wie Knetmasse. Alles wird künstlich am Leben erhalten und gepuscht, so lange man noch die Marionette hat, welche nach Bedarf springt ohne zu fragen. Man stellt das Zugpferd nach vorne, welches keine Fragen stellt, und die Masse mit zieht, ohne dabei nach alternativen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Zwar sollte man meinen, dass ein individuelles Zugpferd, das Eigeninitiative entwickelt und in der Lage ist Weise zu entscheiden, eine produktivere Leistung bringen kann, und doch setzt man diese „Asse“ ganz bewusst nicht ein im Börsenspiel.

Verfasst von: admin am Dezember 12, 2009 Kein Kommentar

12.12.09

Langsam aber sicher fallen die Masken der doch so wohlerzogenen Gesellschaft, und man kann wunderbar erkennen, auf welcher Ebene sich die “Schar der Narren” verlaufen hat. Nicht wundersam, denn schon viel zu lange wurde gespielt und immer wieder die Neustarttaste gedrückt: dass bei jedem Spiel aber irgendwann dann doch mal das „Game Over“ an der Tür klopft, ist nun wirklich eine alte und bekannte Tatsache. Schließlich beinhaltet ein jeder Neustart auch einen Verlust. Anhand eines Computerspiels lässt sich das am besten nachvollziehen. Sobald man alles verloren hat, kann man Neustart drücken, bei manchen Games. Der Verlust bleibt aber und ist im eigentlichen Sinne nicht Rückgängig zu machen, und daher sorgt das Wortgeflecht „Neustart“ für einen Irrgedanken in uns Menschen. Ist dies doch im Grunde ein wunderbares Beispiel, wie wirkungsvoll einzelne Worte doch sein können.

Verfasst von: admin am Dezember 9, 2009 Kein Kommentar

09.12.09

Dass man auf die Anliegen von uns Bürgern nicht mehr achtet und diese sogar mit Füßen tritt, ist ja nun schon lange kein Geheimnis mehr. Zwar gibt es noch immer eine große Masse, welche der Macht des demokratischen Wortgeflechtes erliegt, aber dennoch ist offensichtlich, dass humane Interessen schon lange denen der Wirtschaft weichen müssen: auch dann, wenn es um den letzten Lebensraum geht, der uns Menschen noch bleibt. So auch in der kleinen Ortschaft Raubach in Rheinland-Pfalz. Eigentlich ein ganz ruhiger, von der Natur geprägter Punkt, in Mitten dieser hektischen Welt, und doch liegt seit geraumer Zeit ein Schatten über die Einwohner dieser Region. „Sauberes Holzbachtal“ nennt sich der Verein, welcher sehr beherzt vorgeht, gegen den Bau einer Müllverbrennungsanlage in seiner Gemeinde.

Verfasst von: admin am Dezember 6, 2009 2 Kommentare

07.12.09

„Wenn Wahlen irgendwas am System verändern würden, dann wären sie längst verboten“, formulierte Bertolt Brecht treffend über den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Demokratie – auch in Deutschland, auch heute noch. Ist Deutschland eine Demokratie? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten, indem man prüft, ob sie ihre Definition erfüllt – also eine „Herrschaft des Volkes“ zu sein. Das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz in Bayern zeigte wieder einmal, wie sich die vermeintlichen „Volksvertreter“ gegen eine Beteiligung des Volkes an der Demokratie sträuben.


1. Aus aktuellem Anlass: Wie schwierig Volksentscheide sind

Verfasst von: admin am Dezember 4, 2009 Kein Kommentar

04.12.09

Verfasst von: admin am Dezember 2, 2009 Ein Kommentar

02.12.09

Nun ist es also geschafft, der Vertrag von Lissabon wurde von elitären Politikerkreisen mit allen Mitteln durchgesetzt, ohne dabei auf die demokratischen Grundrechte zu achten. Eine solche Handlung hätte man niemals ohne die Stimmen des Bürgers vollziehen dürfen. Doch diese wurden nicht beachtet, auch nicht in Ländern, wo die Volksabstimmung für solche Fälle vorgesehen ist. Die Niederlande und Frankreich haben diesen Vertrag bereits 2005 abgelehnt und wurden bei der zweiten Abstimmung ausgeschlossen. Irland antwortete in der zweiten Abstimmung mit einem „Nein“, wurde dann aber ein Jahr lang unter einem so enormen Druck gesetzt, dass sie die Abstimmung wiederholten und so eingeschüchtert waren, dass sie mit einem „Ja“ zugestimmt haben. Natürlich ist es sehr demokratisch und human, Abstimmungen so lange zu wiederholen, bis sich ein Volk beugt. So ein Vorgehen ist ganz im Sinne der herrschenden, politischen Demokratie, nur nicht im Sinne einer wirklich freien Volksdemokratie. Warum auch? Kein Bürger beklagt sich ernsthaft, und es wird aus Bequemlichkeit fast alles in Kauf genommen. Selber Verantwortung zu tragen entspricht nicht mehr dem heutigen Zeitgeist und wird ganz einfach und simpel abgelehnt.

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