Schweinegrippe – Werkzeug der Angst
04.12.09
Kein Thema beschäftigt die Menschen im Moment mehr als die „Schweinegrippe“ und die damit verbundenen Massenimpfungen. Presse und Internet sind mit Meldungen überhäuft und die Theorien häufen sich, wie noch nie zuvor. Aus Vermutungen werden schnell Verschwörungstheorien, welche außerhalb jeglicher Realität liegen. Gerade solch ein Futter scheinen aber manche Redakteure zu suchen, um sich einen Namen zu machen. Besonders wenn es aber um unser aller Gesundheit geht, sollte das nicht das primäre Anliegen sein, denn gerade in journalistischer Arbeit steckt eine Menge Verantwortung. Die Fülle an Informationen macht es einem normalen Bürger aber dennoch schwer, sich einen Überblick über die wirklich wertvollen Informationen zu verschaffen. Natürlich entsteht eine Unruhe bei den 3 verfügbaren Impfstoffen. Als Mensch fragt man sich immer, warum es drei Unterschiedliche geben muss? Versuchen wir doch das ganze mal ein wenig aufzuschlüsseln. Da wäre der erste Impfstoff gegen die Schweinegrippe, Celvapan. Dieser wird aus kompletten Virenhüllen hergestellt, was natürlich für die sogenannte Reinheit dieses Impfstoffes spricht. Allerdings dauert die Herstellung deutlich länger, als bei den anderen beiden Substanzen ”Focetria” und “Pandemrix”, welche nur aus Bruchteilen von Virenhüllen hergestellt werden, dafür aber mit Zusatzstoffen verstärkt werden müssen. So kann man also mehr Menschen schneller impfen.
Medikamente erhalten schon immer Nebenwirkungen
Uns sollte schon lange bewusst sein, dass es kein Medikament ohne Nebenwirkungen gibt. Selbst eine ganz einfache Tablette, kann zu einem Herzstillstand führen. Ähnlich ist es auch bei dem nicht ungefährlichen Zusatz des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe. Selbstverständlich muss hier genau darauf geachtet werden, dass er für den Großteil verträglich ist und keine Nebenwirkungen mit Todesfolgen verursacht. Dies scheint aber bisher nicht der Fall zu sein. Dass so genannte Risikopatienten immer einem größeren Risiko bei den Nebenwirkungen ausgesetzt sind, ist auch klar. In der heutigen Zeit hätte es aber ohne weiteres möglich sein müssen, einen ausreichenden Vorrat des reinen Impfstoffes zu produzieren und damit die Bevölkerung dementsprechend zu versorgen. Finanzielle Interessen stehen hier wieder vor der Gesundheit des Menschen. Die Schuld daran tragen wir alle, denn jeder hat dieses Gierleben in gewisser Weise mit unterstützt.
Multiplikator der Angst
Es wurde ein Multiplikator der Angst erschaffen, der den Bürger auf Kurs halten soll, auch wenn die Politik massenhaft Fehler macht. Ein schnelles Leben, wie das der heutigen Zeit, bildet diese Basis für diesen Faktor. Immer mehr wird gefordert, und immer schneller muss es gehen, sonst gilt man als Verlierer: das ist unser heutiges Gesellschaftsleben, gelebt von uns, nicht von der Politik. Viele suchen in dieser künstlichen Angst die Antwort in Theorien, welche mitunter doch sehr mysteriös erscheinen. Hauptsache sie bieten eine innerliche Sicherheit, der Nährwert ist egal. Sie merken nicht, dass sie schon längst angepasst und im System integriert sind, denn auch solche Meldungen, die die Wahrheit versprechen sind oft manipuliert und gleichen mehr einem Märchenbuch, als einer realistischen Darstellung der Tatsachen. Der Zeitpunkt vom System abgekapselt zu werden, was sie in diese Angst, in diese Gedanken hineinführt, ist noch nicht gekommen, und so lässt sich weiter ein „Geschäft“ machen mit diesem Multiplikator, der gleich mehrfache Vorteile mit sich bringt.
Verschwörungstheorien helfen uns Menschen nicht weiter
Erschaffene Theorien helfen uns nicht weiter, denn diese Krankheit ist keine Verschwörung und sie ist auch nicht so gefährlich wie es den Anschein haben mag. Vieles wurde zu einem Medienhype und hat einfach für gute Auflagenzahlen und Einschaltquoten gesorgt. Wenn es die Schweinegrippe nicht gegeben hätte, wäre die Presse mitunter in einem Leerlaufprozess geraten, und die Informationsflut hätte nachgelassen. Also wäre der Bürger dazu gekommen, die Hektik einmal abzulegen und über gewisse Dinge nachzudenken. Man sollte sich einfach mal Gedanken darum machen, warum man uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Sogenannte Verschwörungstheorien bringen nur noch mehr Fragen mit sich, aber keine Antworten. Merkwürdig, oder? Woher solche Meldungen wohl in Wirklichkeit kommen? Fakt ist jedenfalls, dass es ganz einfache Antworten im Leben für die Ursachen eines solchen Virus gibt, doch auf die darf man nicht kommen. Notfalls erhöht man Lebenstempo und Druck noch und versucht so vom Wesentlichen abzulenken. Für Menschen, die glauben außerhalb zu leben, in der Welt der wirklichen Fakten, setzt man Thesen in den Kreislauf, die auch indirekt im Unterbewusstsein wühlen und so wieder ins System eingliedern.
Die Quittung für unsere Art des Lebens
Letztendlich ist auch die Schweinegrippe nur ein Teil der Quittung, die wir bekommen, für unsere unnatürliche Lebensweise in den letzten Jahrzehnten. Der Mensch versucht sich in seinem eigenen Tempo zu überholen, achtet weder sich, noch die Natur oder andere Lebewesen. Jegliche Elektronik, alle Maschinen werden eingesetzt, auch dann, wenn diese gar nicht nötig sind. Zugleich befinden wir uns auch noch in einem isolierten Gesellschaftsleben, wo keiner was mit dem anderen zu tun haben will. Es wird PlayStation gespielt, anstatt mal hinaus zu gehen in die freie Natur. Abwehrkräfte und natürliche Energie kann man so sicherlich nicht aufbauen. Darum, ob nun jemand mal vor dem PC sitzt oder Auto fährt, etc. geht es nicht, sondern um das Gleichgewicht im Verhältnis zum natürlichen Kreislauf. Je mehr unser Körper lernt mit Viren, Bakterien, etc. umzugehen, je unabhängiger sind wir von Pharmamitteln, die unseren Körper nur weiter schädigen. Ob Schweinegrippe oder eine ganz normale Erkältung, darum geht es doch gar nicht. Immer wieder drängt sich einem der Eindruck auf, dass fast jeder Mensch zu einem verirrten Schäfchen geworden ist, das schreit: mich dürstet es, mich dürstet es. Dabei ist alles was wir zum Leben brauchen vorhanden, schon morgens wenn wir aufstehen, bevor wir irgendetwas getan haben. Gesundheit kann man in sich aufnehmen und sie bewahren, wenn man einen eigenen Lebenskodex beherzigt, zu dem auch gehört, dass man in gewissem Sinne in einer Gemeinschaft lebt. Ob die Schweinegrippe wirklich gefährlich ist? Nun, wie gefährlich ist unsere Art des Lebens? Schlimmer kann es nicht mehr werden.
Ein Mensch sollte nicht im Drang des ewigen Sturmes leben, nicht das glauben, was er im ersten Moment erkennen kann: er sollte sich entfalten und den freien Sinn erkennen.
Ihr
Joachim Sondern



















