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Die Arroganz unserer Politiker

Verfasst von: admin am November 20, 2009 Kein Kommentar

20.11.09

Man kann sich schon so manches mal wundern wie Angestellte mir ihren Arbeitgebern umgehen. Nichts anderes sind Politiker, als Angestellte des Volkes. Nun, dass man aber nicht mehr im Sinne der Bürger arbeitet, ist ja schon lange ersichtlich und wird durch das Verhalten nach der Wahl 2009 auch noch deutlich verschärft. Die Berliner Märchenindustrie agiert ungehindert weiter und beachtet die Statisten am Wegesrande gar nicht. Obwohl es genau diese Menschen sind, welche ihnen diese sehr gute Einstellung ermöglicht haben. Man reagiert lieber ignorant und abweisend, wohl wissend dass sie von den Robotern der heutigen Lebensgemeinschaft wieder gewählt werden.


Rob Savelberg bringt das wahre Gesicht der Kanzlerin zum Vorschein

Doch unter diesen ganzen funktionierenden Robotern gibt es auch noch einige Menschen, welche es sich nicht nehmen lassen auf Dinge aufmerksam zu machen, die im Grunde ganz simpel zu verstehen sind. Ein Journalist aus den Niederlanden, Rob Savelberg, ist über Nacht zu einem kleinen Volksheld geworden. Er fragte die Kanzlerin bei einer Pressekonferenz: wie sie die Finanzen von über 80 Millionen Menschen einem Mann anvertrauen kann, der sich ein mal mit einem Waffenhändler getroffen und dabei 100.000 Mark angenommen hatte, was er wohl vergessen hatte? Die Frage war natürlich auch etwas ironisch formuliert, aber brachte es auf den Punkt. Die Kanzlerin gab nur eiskalt zur Antwort, weil sie diesem Mann vertraue. Überdeutlich zeigte sie also, dass die Bauern kein Anrecht darauf haben, zu erfahren, was mit ihren Geldern passiert. Das „Wort“ der Kanzlerin gilt und steht über allem. Nun ja, das hatten wir doch in der Geschichte schon einmal. Wohin es geführt hat, ist uns allen, glaube ich noch gut in Erinnerung. Anscheinend hat man es nicht mehr nötig, auf Fragen einzugehen, auf dessen Antwort das Volk ein Recht hat. Hier hat sich eine Arroganz in der elitären Politik entwickelt, die einfach von keinem Standpunkt aus mehr tragbar ist. Wenn ein kleiner Unternehmer oder Arbeiter zu schnell fährt, drohen ihm unter Umständen gleich mehrere Strafen. Aber Bundesfinanzminister kann man werden, auch wenn man gewisse Gelder angenommen hat. Vermutlich ist genau ein solches Verhalten nötig, um sich für  diese Ämter zu qualifizieren? Über dunkle Spiele dieser Art,  kann der elitäre Kreis jedoch keine Kontrolle behalten, und nicht selten werden sie zum Bumerang der Hauptfiguren solcher unvernünftigen Züge.


Alle Politiker ziehen mit

Doch ist ein solch antihumaner Kurs nicht nur bei der Kanzlerin zu erkennen. Schon seit Jahren ist die gesamte politische Struktur unterwandert von solchen Gedanken und Umsetzungen. Der Moment bietet jetzt nur die Möglichkeit, dieses Konzept öffentlich anzuwenden und nicht mehr im Verborgenen halten zu müssen. Unter dem Scheinmantel der Massenverwirrung gibt es keine Befürchtungen, dass der umliegende Schleier der Unsicherheit diese Offenlegung richtig deuten könnte. Bewusst spielt man mit dem Feuer seitens der Politik, so lange dieses lukrativ erscheint. Man hat schon immer die „Unterschicht“ für alles zahlen und bluten lassen, und das hat sich nicht geändert: lediglich haben die Hauptakteure neue Masken erhalten, die den wahren Sinn verbergen und eine effektivere Planumsetzung ermöglichen. So ist es im Grunde noch schlimmer geworden als es noch vor vielen Jahren der Fall war, wo man die Ideologie des politischen Denkersturms noch überdeutlich erkennen konnte. Heute setzt man auf scheinbare „Unfähigkeit“ und passive Handlungen, dem Komamittel einer funktionierenden Geistergesellschaft.


Politiker spielen ein offenes Spiel

Wer jedoch behauptet, dass ein solche Taktik nicht zu durchschauen sei und man als Bürger ja keine Möglichkeit hat es zu verstehen, der irrt gewaltig. Lange schon wird in der Politik ganz ungeniert agiert, und keiner fürchtet dort mehr um das wachsame Auge der Bevölkerung: denn das ist seit Jahren geblendet und gar nicht mehr existent. Einzig und allein der Wille ist also entscheidend, um den Erkennungsprozess in die Wege zu leiten und zu verstehen, was sich hinter diesen neuen Masken der Humanität wirklich befindet. Wer hier noch glaubt mit kleinen Änderungen etwas bewegen zu können, hat sich bereits im Irrgarten verlaufen und wird daraus wohl auch keinen Ausweg mehr finden. Es geht doch in der Politik im Grunde nur noch darum, am Ende den meisten Profit zu pressen. So sollte uns allen bewusst werden, dass nur vollkommen neue Wege, die wir selber erarbeiten müssen, eine Möglichkeit bieten, um diesem Sumpf zu entkommen.


Ein neues Bewusstsein fängt bei A an

Unser Gesellschaftsbewusstsein ist vollkommen zerstört und muss ganz neu aufgebaut werden. Hier geht es darum zu erkennen, dass die Natur kein Gegner ist, sondern ein Energiespender. Bei A wie Anfang wieder den Kernpunkt zu entdecken, das muss im Vordergrund stehen. Alles muss aufeinander aufbauen, um einen effektiven Wandel zu realisieren. Nur durch unsere natürlichen Empfindungen sind wir in der Lage, uns auf etwas einzulassen, was wir bisher noch nicht kannten.  Viel zu schnell haben wir mit der Zeit verlernt Abläufe genauer zu hinterfragen und die oberste Macht von unten zu kontrollieren. So sprechen wir also von einem neuen Bewusstsein, beziehen uns aber auf eine alte Fähigkeit, welche für kurze Zeit schon mal vorhanden war und eigentlich auch zu unseren menschlichen Möglichkeiten zählt. Im wahrsten Sinne des Wortes geht es hier also nicht um die Findung, sondern um die Umsetzung des bereits Vorhandenen, was auch deutlich werden lässt, wie leicht ein neuer Weg eigentlich realisierbar ist.


Hört den Sturm, er antwortet auf unser Schweigen

Allerdings muss man auch ein leicht erkennbaren Weg selber beschreiten und darf als Volk im Strom der Welle nicht auf das Ass der Glückseeligkeit setzen, denn das wird es nicht geben. Viel zu rau und stark ist der Sturm, als das sich in ihm eine erhoffte weitere Antwort für unsere selbsterzeugten Schwierigkeiten finden ließe. Schon immer hieß es: wer den Wind sät, der erntet den Sturm. Den Wind haben wir selber gesät, und die jetzige Politik ist der Sturm, den wir nur gemeinsam überstehen können.


Wer glaubt, mit Kritik menschliche Probleme lösen so können, befindet sich in einem Irrglauben der stürmischen Welle.

Ihr

Joachim Sondern

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