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	<title>Kommentare zu: Bundestagwahlen 2009 – das Machtspiel geht in die Endphase</title>
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	<description>Zeit für Veränderungen</description>
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		<title>Von: Stefan Wehmeier</title>
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		<dc:creator>Stefan Wehmeier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 19:53:26 +0000</pubDate>
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		<description>THEOLOGISCHE DEBATTEN DES MITTELALTERS

&quot;Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenw&#228;rtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten K&#246;pfe des Mittelalters ihre Kr&#228;fte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschlie&#223;liche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.&quot;

Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008)

Die Religion, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makro&#246;konomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden, war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsl&#228;ufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg f&#252;hren. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns &quot;wahnsinnig genug&quot; f&#252;r die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, w&#228;re unsere Zivilisation nie entstanden.

Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makro&#246;konomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich &#252;berfl&#252;ssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert. 

Die &quot;heilige katholische Kirche&quot; degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte &quot;K&#246;nigreich des Vaters&quot; (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches &quot;Himmelreich&quot; der Toten, nur um selbst eine &quot;Moral&quot; verkaufen zu k&#246;nnen, die in der idealen Makro&#246;konomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.

Der religi&#246;se Wahnsinn belie&#223; die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbs&#252;nde) und lie&#223; so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabh&#228;ngig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder beschrieb, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.

Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquidit&#228;tsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerst&#246;rung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze &quot;moderne Zivilisation&quot; auszul&#246;schen; es reicht schon aus, wenn wir weiterhin an den &quot;lieben Gott&quot; (k&#252;nstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und Zinsgeld (Geld mit parasit&#228;rer Wertaufbewahrungsfunktion) verwenden.

Ich w&#252;nsche dem einstigen Land der Dichter und Denker Viel Erfolg bei der Auferstehung noch vor dem j&#252;ngsten Tag (1. Januar 2010).

Stefan Wehmeier</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>THEOLOGISCHE DEBATTEN DES MITTELALTERS</p>
<p>&#8220;Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenw&#228;rtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten K&#246;pfe des Mittelalters ihre Kr&#228;fte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschlie&#223;liche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.&#8221;</p>
<p>Sir Arthur Charles Clarke (1917 &#8211; 2008)</p>
<p>Die Religion, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makro&#246;konomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden, war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsl&#228;ufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg f&#252;hren. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns &#8220;wahnsinnig genug&#8221; f&#252;r die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, w&#228;re unsere Zivilisation nie entstanden.</p>
<p>Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makro&#246;konomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich &#252;berfl&#252;ssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert. </p>
<p>Die &#8220;heilige katholische Kirche&#8221; degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte &#8220;K&#246;nigreich des Vaters&#8221; (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches &#8220;Himmelreich&#8221; der Toten, nur um selbst eine &#8220;Moral&#8221; verkaufen zu k&#246;nnen, die in der idealen Makro&#246;konomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.</p>
<p>Der religi&#246;se Wahnsinn belie&#223; die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbs&#252;nde) und lie&#223; so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabh&#228;ngig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder beschrieb, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.</p>
<p>Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquidit&#228;tsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerst&#246;rung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze &#8220;moderne Zivilisation&#8221; auszul&#246;schen; es reicht schon aus, wenn wir weiterhin an den &#8220;lieben Gott&#8221; (k&#252;nstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und Zinsgeld (Geld mit parasit&#228;rer Wertaufbewahrungsfunktion) verwenden.</p>
<p>Ich w&#252;nsche dem einstigen Land der Dichter und Denker Viel Erfolg bei der Auferstehung noch vor dem j&#252;ngsten Tag (1. Januar 2010).</p>
<p>Stefan Wehmeier</p>
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